Band 71

      Chiba x Naeko-Gedöns:
      • Ich war schon sehr erstaunt, als ich den Namen Taeko las, habe ich etwa die ganze Zeit ihren Namen falsch zitiert? Dabei war ich mir sicher, sie hieße wirklich Naeko. Offenbar handelt es sich hierbei aber um einen Fehler, der später erratad wurde, das Mädchen heißt Naeko.
      • Allgemein werden ja die Chiba X Naeko-Kapitel als Tiefpunkt des Mangas angesehen, das sehe ich nicht. Shiratori x Kobayashi ist um einiges schlimmer. Ihre Fälle sind grauenhaft und man will als Leser gar nicht, dass diese Romanze funktioniert. Da lese ich viel lieber 2 kurze Kapitel über eine versteckte Botschaft auf einer Videokassette.
      • Was nicht bedeutet, dass diese Kapitel nicht tatsächlich völlig unnötig sind. Chiba ist eine absolute Randfigur. Eine sehr sympatische, aber das ändert nichts am Umstand, dass bis auf den einen Fall, in dem sein Mitbewohner der Mörder ist, er nie irgendwas anderes war, als ein Mittel-zum-Zweck-Hilfscharakter der Polizei. Ihm eine Backstory, bzw. mehr Fleisch geben, macht Sinn. Ihm aber Hals-über-Kopf eine Lovestory geben? So läuft das nicht. Heiji bekam auch erst ein paar Einzelfälle bis Kazuha kam (und seinen Chara schlechter machte :D)
      • Ich meine, Yumi kommt hier ja auch kurz vor, nur ist sie als Persönlichkeit bis zu diesem Kapitel sehr viel präsenter gewesen als Chiba. Wäre ja noch ok, wenn Chiba und Yumi was miteinander anfangen. Wäre sogar ein typischer US-Serien Kniff a la "was machen wir mit den 2 unwichtigen und auserzählten Nebenfiguren? ... Ach, lasst sie poppen!"
      • Naeko ist aber auch schön blöd, man kann jawohl nicht erwarten, dass Chiba wirklich diese Nachricht findet. Selber Schuld.
      • Flashback-Chiba und Naeko sehen aus als könnten sie mit den DBs in die 1. Klasse gehen. Dabei wird gesagt, sie gehen in die 6.! Aoyama ist offenbar nicht in der Lage 6. Klässler adäquat zu zeichnen, das beantwortet auch ein ewiges Rätsel um den "wichtigsten" Teil des Kapitels, denn...
      • ... Seit Jahren beschäftigt mich die Frage wieso mir die frei nach Corab "objektiv schlechteste Stelle Detektiv Conans, der Manga- und überhaupt, eigentlich sogar der Literaturgeschichte", kaum auffiel: Die Rede ist vom kleinen Flashback gegen Ende des Falls, wo Klein-Chiba Naeko erstmal einen Vortrag hält, wieso es so böse sei bei Rot über die Ampel zu gehen.
        Für gewöhnlich reagiere ich ja auch allergisch gegen Blödheit, aber diese Stelle hat mich nie gestört, während Corab wann immer er die Buchstabenkombination "Chi-" liest, sofort in tosendem "über Rot über die Ampel gehen, wahahaha" Gelächter ausbricht.
        Denn für mich waren das halt zwei DBesque Erstklässler, und der eine halt ein kleiner Mitsuhiko mit Moralkomplex. Irgendwo süß sogar. Aber tatsächlich sind das ja 6. Klässler... mmh, mir egal, ich bleib bei den Zeichnungen und dass Chiba hier nur ein dummer Ersti war :D
      • Da ich schon bei dem ganzen Altershick-hack bin: Das ganze soll erst vor 13 Jahren passiert sein? Wie jung ist Chiba denn? Er müsste ja gut 24-25 sein, ich habe aber eher gedacht er wäre locker über 30.
        Grade habe ich mir auch das Wikia-Alter der anderen Polizisten angeschaut, die sind ja alle unter 30 oO
      • Aoyama kündigt lautstark im Intro des Bandes an, die Digitalisierung erhält Einzug in DC... und kommt dann mit einem Fall über Videokassetten, genau mein Humor.
      • Kobayashi hört weiß-Gott-wie-lang zu aber hilft nicht und kommt erst am Ende hinzu um Chiba zu überreden er soll zum Treffen kommen? Lazy.
      • Oh, habe ja noch nirgendwo bemerkt wie dumm es ist, dass es wieder eine Sandkastenliebe ist. Soll hiermit dann auch erledigt sein: Dumme Sandkastenlieben sind dumm, dummdidumm.
      London:

      London ist der Fall, den ich im Re-Read am sehnsüchtigsten erwartet habe. Naja, London und die ganzen Fälle, die ich nur auf Scanlations oder gar nicht gelesen habe, aber das sind dann ja keine echten Re-Read Dinger mehr für mich. London ist zu Ende gegangen kurz bevor ich das DC-Internet-Fandom entdeckt habe, somit kenne ich seine Reziption nur vom Nachhinein. Und die ist negativ. Was mich wiederum sehr überrascht(te). Auf der einen Seite sind viele enttäuscht, weil es kein BO-Plot gab, was mich aber verwundert, denn zu keinem Zeitpunkt dachte ich damals wie heute, hier wird ein BO-Fall aufgebaut. Damit meine ich nicht einmal das Fehlen des obligatorischen Gebrabbels mit "die Männer in Schwarz, die Typen, die mich einen Highschoolschüler etc. pp.", dass Aoyama/seine Redaktion aus irgendeinem Grund selbst nach 70 Bänden vor jedem BO-Fall packt. Der ganze Fall gibt mir keinen BO-Vibe, ich habe auch nicht gedacht die verdächtige japanisch sprechende Would-be Yukiko wäre Vermouth oder sonstwer. Zu lesen, dass viele Leute die BO erwartet haben, hat mich ehrlich überrascht.

      Der andere Punkt ist zentraler. Ich höre immer wieder, dass es irgendein grobes Plothole in diesem Fall gibt, dass wohl vielen den Fall verdirbt. Nun, vielleicht liegt es daran, dass ich diesen Fall nicht an einem Tag in einem Stück, sondern häppchenweise im Laufe einer Woche las, aber mir viel partout keiner auf. Der Tennis-Part hat vielleicht ein paar Logikschwächen, aber sie sind weder sonderlich relevant, und game-breaker sind sie schon gar nicht. Also erleuchtet mich bitte, aber bis dahin bin ich mal ganz untypisch der positive Ausreißer und feier den Fall.
      • Ich bin natürlich die perfekte Zielscheibe für diesen Fall. Ich lieb(t?)e London (der Brexit macht mir dsbzgl. einige Scherereien), ich liebe Tennis, DC lese ich sowieso und Holmes geht auch immer.
      • Der Anfang ist schon merkwürdig gewollt. Hier hätte sich doch ein schöner kleiner Brückenfall angeboten, indem man Diana vorstellt und indem ihr Entschluss die Moris einzuladen auch nachvollziehbar gewesen wäre.
      • Aoyama ist ja soweit ich weiß vor dem Zeichnen nach London gereist und man merkt es. Der ganze Fall ist vielleicht sogar etwas zu sehr London-Zeichen-Porno, denn Aoyama tut wirklich alles um so oft wie möglich Londoner Sehenswürdigkeiten zu zeichnen. Mich soll's nicht stören.
      • Ich weiß, das Ding wird wirklich Gherkin genannt, aber sorry, ich habe es mir schon oft angesehen, in Persona, wie auch auf den Zeichnungen und gerade jetzt als Foto, aber ich kann darauf einfach keine Gurke erkennen. Ich sehe immer nur eins: Einen riesigen, in die Luft ragenden Pimmel.
      • Conan will die Reichenbachfälle besuchen? Die liegen doch in der Schweiz oO Klar, offenbar will Aoyama seine Leser zur Lösung des Akai-Mysteriums locken, aber Nonsense ist's trotzdem.
      • Es ist schön, wie viel Englisch in diesem Fall realistischerweise gesprochen wird, aber die Qualität des Englischen ist völlig banane. Ich gehe mal stark davon aus, dass das Englische hier direkt aus der japanischen Fassung stammt. Mir völlig schnuppe ob Aoyama nun gut Englisch spricht oder nicht, wer in seiner Literatur eine Fremdsprache so prominent benutzt und erst Recht wenn es sich bei ihr um die am meisten gesprochene Sprache der Welt handelt, der soll gefälligst irgendwen auftreiben, der das Englisch korrigiert, so viel ist es nicht und man braucht nun keinen Cambridge-Abschluss um die paar unkomplizierten Sätze zu korrigieren. In den kleinsten Sätzen sind einfach die billigsten Fehler, das muss doch Aoyamas Lektor/Redakteur ausmerzen, genau das ist immerhin sein Job.
      • Falls das Englisch im Original aber gut ist, und nur in der Deutschen Fassung so ist, dann: What are you doing EMA? Schlimm genug, dass sie die Fehler nicht selbst ausmerzen. Immerhin gut, dass sie die japanischen Übersetzungen unter den englischen Texten aus dem Japanischen übernehmen, so entgeht einem wenigstens nicht der Sinn.
      • Zweimal war Shinichi im Ausland. In beiden Fällen hat Aoyama griechisch/römische Mythologie in seinen Fällen verwendet.
        In New York zeigte das Schauspiel das Urteil des Paris um den Goldenen Apfel.
        In London haben alle Charaktere Vornamen griechischer Gottheiten. Das Kind heißt Apollo, der Boyfriend Ares, der Täter Hades, seine Komplizin Hestia, sogar die völlig irrelevante Tennisgegnerin bekommt den Namen Demeter.
        Ausnahmen was den griechischen Ursprung ihrer Namen angeht, bilden die Damen der Familie Glass: Minerva ist die römische Göttin der Weisheit und ihre Mutter heißt Juno und nicht Hera.
        Da aber Diana auch ein römischer Name ist, ist die römische/griechische Unterscheidung vielleicht egal. Diana ist die römische Göttin der Jagd und das Äquivalent zur Artemis, wobei ich es für fast wahrscheinlicher erachte, dass Aoyama einfach den oft gesehenen und aus offensichtlichen Gründen royalen Namen Diana verwenden wollte.
        Ich habe auch grade das englische wikia gecheckt und offenbar den Namen ihrer Katze völlig überlesen, die heißt Venus, welche ja die römische Liebesgöttin ist.
      • Wie dem auch sei, griechische Mythologie war eigentlich nie irgendwo Thema in DC und wenn die Namen nur dieses Falls einfach mythologisch basierend wären, würde ich das ganze vielleicht auch gar nicht beachten. Es fällt nur auf, dass bei beiden Auslandsaufenthalten Aoyama griechische Mythologie verwendet. Höchstwahrscheinlich einfach nur ein Stilmittel, aber vielleicht ist es doch mehr?
      • Ich bin ja im Verlauf des Re-Reads schon zu einem argen Ran-Kritiker geworden, doch findigen Usern wird auffallen, dass die Tagline "Ran ist doof" im Thread fehlt. Das hat den Grund, dass ich weder Ran in diesem Kapitel sonderlich doof, noch überhaupt den Loveplot hier sonderlich schlecht finde. Ja, das Zeug hier ist sogar... gut? Wow.
      • Macht Sinn, dass Ran Souveniers kaufen will, macht Sinn wie Ran deduziert, dass Shinichi beim Big Ben sich befindet. OK, es macht keinen Sinn, dass sie ihn da auch findet, denn beim Tourismusmagneten Big Ben/House of Parliament reicht es nicht aus einfach sich durch zu fragen ob man einen japanischen Jungen gesehen hat, aber wayne. Es macht Sinn, dass Ran verletzt ist von Shinichis Verhalten, es macht Sinn wie Shinichi reagiert, es macht Sinn, dass er endlich den Mund aufbekommt, ok zugegeben, die deutsche Übersetzung ist sehr gestelzt hier. Sogar dieses ganze Love = 0 Gerede macht Sinn, auch wenn's wiederum hölzern klingt.
      • Fun Fact: Beim 1. Lesen habe ich nicht gemerkt was an dieser Shinichi x Ran Szene jetzt so wichtig ist. Dummes L-Wort Gequatsche, regt mich auch immer in amerikanischen TV-Serien auf, hätte nicht gedacht, dass Aoyama auch darauf diesen immensen Wert legen würde.
      • Shinichi ist mir auch ein Held. Will unbedingt immer groß werden und kaum ist er dann groß, verschwendet er seine Zeit indem er sich auf seinem Zimmer verkriecht und Conan immitiert, großartig. Dabei macht es sogar Sinn, dass Shinichi sich nicht zu Ran gesellt, schön wie er manchmal auch mitdenkt.
      • Da Shinichi ja lange groß ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein anderes Gegenmittel handelt als beim Doppelgängerfall. Wieso eigentlich? Er müsste doch nur so ca. 1h groß bleiben um durch Securitiy/Boarding zu kommen, da müsste 2/3x das alte Mittel auch reichen.
      • Es ist ein sehr schöner Touch wie ähnlich Ran und Shinichi nach dem geskippten Geständnis sich verhalten. Das zeigt einfach und subtil, dass sie zusammengehören. Mehr davon bitte bei deinen Liebesstories, Gosho!
      • Schon reichlich sonderbar wie einfach ohne Twist nonchalant der Täter revealed wird. Ohne späteren Twist, nein von Anfang an wissen alle der Täter ist Hades.
      • Das ganze Tennis-Zeug in diesem Fall ist reichlich unrealistisch. Damit der Fall funktioniert, muss Minerva spielen wie eine Maschine, aber genau das ist was Tennis ausmacht: Dass selbst Perfektion imperfekt ist. In diesem Fall spielt Minerva die Bälle immer genau so, wie sie sie spielen muss. Immer perfekt auf den Punkt, sodass jemandem die Nachricht auffällt. Aber genau so funktioniert Tennis ja nicht. Sicher ist es theoretisch möglich ein Match zu gewinnen indem man mit der Präzision einer Maschine ausschließlich punktgenaue Asse schlägt, aber praktisch eben nicht. Praktisch serviert selbst ein weltklasse spielender Roger Federer Bälle ins Netz oder ins Aus. Und ich rede hier von Sportlern, die unter sportlichem Druck stehen und es nicht schaffen nur Asse zu schlagen, Minerva befindet sich unter dem Druck, dass ein Mörder ihre Familie töten will.
        Für den Zweck des Falles kann Minerva also nun ein völlig unrealistisches Spiel spielen. Das ist in meinen Augen ein Kritikpunkt, aber nicht völlig gamebreaking. Aber eigentlich auch nur weil es ein Punkt in einem DC-Fall ist; bring diese Art von Lösung in einem Film und du kriegst literweise YouTube-Videos, die sich darüber lustig machen.
      • Also das unrealistische Spiel mal außen vor, was für ein unnötiger Nonsense soll das denn mit dem Championship Point sein? Wieso geht man dieses Risiko ein extra einen Championship Point zu riskieren und so einen Rahmenschlag entfernt sein vom Tod der Mutter, des Bruders und des Freundes? Lass sie doch für den Satzgewinn spielen, damit sie im 3. Satz lang genug stallen kann, um Hades zu finden. Conan weiß doch, dass er mit einer Videokamera ins Publikum gerichtet da sitzen wird, gut vielleicht wird er nicht so leicht erkennbar sein, wie beim Championship Point, aber mit der gewonnen Zeit sollte es nicht all zu schwer sein. Zumal der 3. Satz ja dann am Ende auch einen Championship Point hat.
      • Es ist realistisch wie Conan zum 1. mal mit Minerva redet, aber beim 2. mal nicht. So nah rankommen tut er nicht und es ist schon nicht erlaubt für die SpielerInnen sich mit dem Trainer auszutauschen, erst Recht also nicht mit einem Fan, der auch ein Geheimtrainer sein kann. Aber das ist keine Kritik, das ist eine absolut akzeptable Dehnung der realen Begebenheiten.
      • Wie Minerva punktgenau in Hades' Fresse treffen ist wieder eher so semirealistisch, ist immerhin ein völlig neuer Schlag für sie. Und normalerweise habe ich nichts gegen Conans Fußballschuhfinishs in Fällen, aber dieser Fall verdient einfach was besonderes und nicht diese olle Kammelle.
      • Conan will nie zu sehr ins Rampenlicht gelangen, und dann bringt der 'ne Aktion, die ihm mal locker 3 Millionen YouTube-Zuschauer bringt. Ich meine selbst die Real-Life Gegebenheit, die hierfür Pate stand ist einigermaßen berühmt im Internet, und die passierte vor YouTube. Und dann ist es auch egal, was Yusaku hinterher dreht, an der Szene kann Yusaku nichts machen.
      • Dass Minerva und Apollo japanisch sprechen, ist zwar mit Sicherheit nicht plothole-unsinnig, aber schon reichlich lachhaft. Nur weil die Mutter sich für nicht all zu lange Zeit die Augen operieren lässt, lernt man nicht einfach so eine solch schwere Sprache wie japanisch. Sei's drum.
      • Die Glasses würde ich gerne nochmal wiedertreffen, das waren echt coole 1-Fall-Figuren, wäre schön wenn sie nochmal zu einem Standard 3-Kapitel-Fall wiederkommen könnten. So könnte es auch zur persönlichen Resolution zwischen Minerva und Conan kommen, die sich ja eigentlich nie so richtig begegnen. Schade, dass Conan bei der Flughafenszene fehlt.
      • Summa summarum: Ja, er hat kleinere Probleme, aber der Fall rockt, kein Plan was alle haben...
      • Gregory House! Monk ist eine Krimifernsehinstitution aber bei House war ich schon sehr verwundert. Immerhin ist er ja nichteinmal Kriminaldetektiv. Natürlich kein Wunder, dass Aoyama die Serie gefällt, immerhin spiegelt die Beziehung House/Wilson Holmes/Watson, aber es überrascht mich, dass Aoyama die Serie überhaupt kennt und schaut. Muss mal nachschauen ob die genannte Folge was besonderes ist und ob ich sie gesehen habe.
      • Huch, dieser Post hat ja schon BOMsche Züge, mea culpa xD
      Let the bullets rain.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Heiji“ ()

      Heiji schrieb:

      Da Shinichi ja lange groß ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein anderes Gegenmittel handelt als beim Doppelgängerfall. Wieso eigentlich? Er müsste doch nur so ca. 1h groß bleiben um durch Securitiy/Boarding zu kommen, da müsste 2/3x das alte Mittel auch reichen.

      Naja, in einem Flugzeug wäre es schon arg merkwürdig, wenn ein Teenager sich vor Schmerzen krümmend auf die Toilette verschwinden würde, und irgendwann kommt dann ein Grundschüler wieder zum Sitz und nimmt da Platz, während der Teenager verschwunden ist.

      Außerdem: es ist kein anderes Gegenmittel, so etwas gibt es in Conan (Stand jetzt) nicht. Im Doppelgängerfall hat Shinichi dasselbe Gegenmittel wie beim Desperate Revival geschluckt, und es hat 24 Stunden gehalten. Gut, es direkt danach wieder einzunehmen hat nur ca. 4 Stunden Wirkung gebracht, aber da hat Haibara ihm ja keine spezielle Kurzdauerpille gegeben.

      Heiji schrieb:

      Es ist schön, wie viel Englisch in diesem Fall realistischerweise gesprochen wird, aber die Qualität des Englischen ist völlig banane. Ich gehe mal stark davon aus, dass das Englische hier direkt aus der japanischen Fassung stammt. Mir völlig schnuppe ob Aoyama nun gut Englisch spricht oder nicht, wer in seiner Literatur eine Fremdsprache so prominent benutzt und erst Recht wenn es sich bei ihr um die am meisten gesprochene Sprache der Welt handelt, der soll gefälligst irgendwen auftreiben, der das Englisch korrigiert, so viel ist es nicht und man braucht nun keinen Cambridge-Abschluss um die paar unkomplizierten Sätze zu korrigieren. In den kleinsten Sätzen sind einfach die billigsten Fehler, das muss doch Aoyamas Lektor/Redakteur ausmerzen, genau das ist immerhin sein Job.

      Ja, das Englisch stammt aus dem japanischen Original.
      Gosho hat zumindestens im Super Digest Book 30+ vom Mai 2003 (ca. die Zeit, wo gerade die Kapitel für Band 42 veröffentlicht wurden), gesagt:
      Q83: Are the English sentences in the scenes where characters talk in English correct?
      A: I ask someone who's skilled in English to correct the dialogues, so I think they are correct.

      Allerdings war das Englisch in Conan vorher noch nie so schlecht wie hier in London. Also entweder hat diese Person gepennt, es war eine andere Person, die nichts drauf hat, oder es hat einfach niemand gegengelesen. Sehr schade ist es auf jeden Fall.

      Serinox schrieb:

      Außerdem: es ist kein anderes Gegenmittel, so etwas gibt es in Conan (Stand jetzt) nicht. Im Doppelgängerfall hat Shinichi dasselbe Gegenmittel wie beim Desperate Revival geschluckt, und es hat 24 Stunden gehalten. Gut, es direkt danach wieder einzunehmen hat nur ca. 4 Stunden Wirkung gebracht, aber da hat Haibara ihm ja keine spezielle Kurzdauerpille gegeben.
      Ich dachte immer das wären stets in chemischen Nuancen verschiedene Mittel. Also das hier ist ein minimal anderes Mittel als das beim Doppelgängerfall, und wiederum ein anderes als bei der ganzen Theateraufführungsgeschichte. Ich habe auch in Erinnerung, dass das 1. Gegenmittel expilizit auf dem chinesischen Schnaps beruhte, während das beim Doppelgängerfall ja noch ein Prototyp war und Ai befürchtete die Amnesie, die Shinichi da ja scheinbar hatte, wäre eine Nebenwirkung des Mittels.

      Interessant bzgl. des Englisch. Iirc habe ich das Englisch bislang immer gelobt im Manga, schade, dass es genau beim Londonfall versagt.
      Let the bullets rain.