Band 67

      Fall 1: Ich habe bereits im letzten Thread kurz das große Problem des Falls erwähnt: Es ist reinster Filler. Normalerweise zeigt ja jeder Fall DCs in irgendeiner Art und Weise Fortschritt in irgendeinem Storystrang auf. Aber dieser Fall ist ganz offensichtlich nur dazu da, damit der Kaufhausfall mit einer runden Nummer beginnt. Dabei ist der Fall gar nicht soo schlecht, er ist weit besser als beide Kobayashi x Shiratori-Fälle in diesem und dem letzten Band und er ist besser als so mancher der 1-Verdächtigen-Fälle in den 60ern, aber er ist dennoch bestenfalls reichlich mittelmäßig.

      Fall 2: Ich mag dieses Kapitel. Es erzählt eine nette, kurze Geschichte, auch wenn ich glaube es ist keine sonderlich gute Idee eine Gruppe wildfremder Kinder anzusprechen, damit die dann die eigene Lebenslust der Versicherung/ Polizei bejahen. Außerdem ist es trotz der Erklärung unglaubwürdig, dass der Typ den Lottoschein nicht finden konnte.

      Fall 3:
      • Whow. Es gibt... Gerichtsprozesse in der DC-Manga-Welt? Also mit so echten Zeugenaussagen? Wo alle Beteiligten und insb. die Ermittler aussagen müssen? Also auch der schlafende Kogoro? Will ich sehen :D
      • Gute Entscheidung Aoyamas sich ausnahmsweise mal beim Design der 1-Fall-Charaktere Mühe zu geben sie halbwegs einzigartig aussehen zu lassen. Hier wäre sein Recycling viel mehr ins Auge gestochen.
      • Würde ich mir extrem viel Mühe machen wollen, würde ich ja diesen Fall mit dem späteren Mystery Train haarklein gegeneinander stellen und vielleicht klar herhausfiltern wieso mich dieser Krimifall innerhalb eines BO-Falls nicht stört, während mir im MT der Mord nur auf den Zeiger geht.
      • Der offensichtliche Teil ist hier natürlich, dass Morde in diesem Manga etwas alltägliches sind, während es diese Art Bombengeiselnahme sonst im Manga nicht gibt.
      • OK, Fahrstühle abschalten hält die Leute natürlich von der Flucht ab, aber was genau ändert denn das Abschalten der Rolltreppen? Jeder ohne Behinderung könnte trotzdem locker das Weite suchen. Gut, später wird gezeigt, dass verdächtige "Bombentaschen" vor den Rolltreppen stehen, aber zunächst als die Bombengeiselnahme anfängt, ist davon keine Rede. Nur von: "Die Rolltreppen sind abgeschaltet."
      • Grundsätzlich kann man natürlich sagen, den Fall kann man sofort lösen, weil nur ein Chara per Textbox vorgestellt wird, aber bei meinem 1. Lesen ist mir das nicht aufgefallen, und es gab ja einen in dem Sinne vergleichbaren Fall in den ersten 40 Bänden, wo am Ende eine wildfremde Person der Täter ist und gestellt wird.
      • Sehr nice wie der Täter verrückt und vorallem böse ist.
      • Hier ergäbe sich eine tolle Gelegenheit, dass Kogoro selbst den Fall löst, indem er die Schlussfolgerungen der SMS präsentiert ohne sie jedoch selbst abzulesen. Sodass Conan (und der Leser?) sich fragt, woher Kogoro ein neues Hirn her hat, bevor er revealt, dass es gar nicht seine deductions sind.
      • Schon geil wie Akai es willkommen heißt, dass Chianti Bourbon umbringt. Keine dumme Rettungsaktion, nö, die dürfen sich mal schön gegenseitig umbringen.
      • Chianti ist aber schon hohl. Was hockt die so lange am hellichten Tage während einer Bombengeiselnahme am Tatort mit einem Scharfschützengewehr vor dem Fenster? Klar, sie will in der Lage sein schnell Scar Akai zu töten, aber sehr viel klüger wäre es, die Lage mit einem Fernglas im Auge zu behalten und das Scharfschützengewehr griffbereit zu haben. Oder mit Gardinen versuchen so gut es geht das Gewehr zu verstecken, sodass höchstens Okiya und Camel das herausragende Gewehr erkennen können.
      • Ich weiß, Okiya/Akai redet öfter so schwurbelig und das zu Übersetzen ist sicherlich nicht einfach, aber die Übersetzung seiner Wölfe-Aussage und dem Ende ist echt nicht so erfolgreich.
      • Achja, die Scar-Akai-blickt-in-Chiantis-Zielfernrohr-Szene. Zurecht legendär.
      Fall 4:
      • Innerhalb von 2 Seiten von Bourbon-Action zu Shiratori x Kobayashi. Nie ist DC in der Qualität schneller tiefer gefallen.
      • Dabei gefällt mir die Beziehung hier eigentlich mehr als es noch im letzten Band der Fall war, aber der Kriminalfall tankt das ganze schon wieder komplett.
      • Es wird explizit gesagt, dass Kobayashi eine Frau als Tatverdächtige identifiziert hat.Einer der 3 Verdächtigen ist ein Mann. So, Klappe zu, Fall gelöst. Das wäre ja schon furchtbar, aber dann bringt Aoyama auch noch, dass Kobayashi nie der Tonaufnahme des männlichen Verdächtigen zuhört. Mensch, Gosho! Das wäre in Band 2 schon schlimm gewesen, aber in Band 67? Das kann doch nicht dein Ernst sein!
      • Was sagt es eigentlich über mich aus, dass ich bis zu diesem Loveplot nie die Ähnlichkeit Satos und Kobayashis bemerkt habe? xD
      • Sato ist schon merkwürdig nichts-peilend in diesem Fall, aber gut, das muss sie auch sein, immerhin muss sie sich ja in einem späteren Fall noch an ihren Sandkastenfreund Wataru erinnern ;)
      • Sato guckt in ihrer Action-Szene am Ende genau so wie es auch immer Sera bei ihren tut.
      • Hmm, also war's das mit der Beziehung? Dachte da käme jetzt noch mehr, aber seitdem kam ja nichts mehr (außer der White Day-Schokolade). Ist wohl doch nichts, was Aoyama noch mal aufgreifen muss, bevor er DC abschließt.
      Let the bullets rain.