Band 65

      Ich schreibe schonmal was zum Banküber-Fall (see what I did there?), weil ich nicht weiß, wann ich dazu komme die Rote Wand zu lesen und nicht alles wieder vergessen will :D
      • Geht ja direkt mal gut los mit einem Druckfehler. Jodie sagt im Spirituosen-Laden"Dann müssen wir ja nicht aufs Geld schauen!" was Black erwidert mit "Dann müssen wir ja nicht aufs Geld schauen!"
      • Wie naiv sind denn diese Bankräuber, dass sie es einfach durchgehen lassen, wenn jemand sagt "der ist behindert, der braucht sein Handy nicht abgeben oder?" Außerdem ist "er kann nicht sprechen, also kann er auch keine Hilfe rufen" doch auch kein Argument xD Er könnte 'ne SMS schreiben, was in der Situation dort auch ca. 2000 mal wahrscheinlicher ist :D Außerdem kam am Ende raus, dass er 'ne Waffe hatte. Wie leichtsinnig ist das denn?
      • Wie um alles in der Welt überlebt Jodie diesen Fall?
      • Generell finde ich aber den Plot ganz cool. Dass die DB mit drin stecken, aber nicht zu den Geiseln gehören und dass Jodie es schafft sich zu befreien indem sie einen Täter aufs Klo lockt. Bei Jodies spektakulärer Selbst-Entfesslung verschwindet allerdings von einem Panel aufs andere auf mysteriöse Weise der Knebel. Gehe mal von aus, dass sie den "zerkaut" haben wird. Aber das eine Panel hätte man dann ruhig auch noch geben können^^ Später sieht man ja leider auch nicht, wie sich "Narben-Akai" befreit, denn der muss es ja nochmal anders machen, denn sein Mund ist noch verklebt.
      • Als Conan Jodie erklärt, warum die DB vor Ort sind, hat sich ein weiterer Fehler eingeschlichen. Da sagt Conan, sie wären in der Bank, weil Genta etwas auf sein Sparbuch einzahlen wollte, dabei war das Mitsuhiko.
      • Bei der Wiedervereinigung mit Agasa und Ai gibt es einen weiteren Fehler. Jedenfalls passt die Sprechblase garnicht zu den Gesichtsausdrücken und dem Kontext. Ai sagt "Das konnte ja nur gut ausgehen! Schließlich hatten wir Conan und eine eine FBI-Agentin auf unserer Seite" während sie eher so guckt als wäre sie genervt (Warum sollte sie Conan genervt guckend loben und Conan dabei auch genervt gucken?). Außerdem war ja Ai garnicht dabei und kann deshalb nicht von "uns" reden. Hat hier jemand Lust zu recherchieren, was hier im Original steht?

      TheDetective schrieb:

      Bei der Wiedervereinigung mit Agasa und Ai gibt es einen weiteren Fehler. Jedenfalls passt die Sprechblase garnicht zu den Gesichtsausdrücken und dem Kontext. Ai sagt "Das konnte ja nur gut ausgehen! Schließlich hatten wir Conan und eine eine FBI-Agentin auf unserer Seite" während sie eher so guckt als wäre sie genervt (Warum sollte sie Conan genervt guckend loben und Conan dabei auch genervt gucken?). Außerdem war ja Ai garnicht dabei und kann deshalb nicht von "uns" reden. Hat hier jemand Lust zu recherchieren, was hier im Original steht?


      まあ, 当然の結果ね...
      江戸川君とFBIの捜査官がいたんだもの!

      So wie ich das verstehe, sagt Haibara in etwa, dass man das (also die Lösung der Situation bzw. die Rettung der Detective Boys) ja auch erwarten kann bzw. dass das einfach selbstverständlich. Der erste Satz nennt sie das ganze wortwörtlich ein "natürliches Ergebnis". Also sollte dieser Dialog in etwa lauten:
      Agasa: "Hauptsache, euch ist nichts passiert!"
      Haibara: "Naja, dass war ja wohl auch zu erwarten... von Edogawa-kun und einer FBI-Agentin!"

      Haibara guckt also genervt, weil sie das jetzt nicht so besonders findet, und ich schätze mal Conan guckt genervt, weil sie quasi seine "Leistung" in diesem Fall kleinredet. Diese Nuance geht in der deutsche Übersetzung in der Form wie sie im Band ist etwas verloren. Das mit "wir" und "auf unserer Seite" ist Quatsch, ja :D
      Ich wollte ja noch unbedingt auch den Roten Wand-Fall in diesem Thread abfrühstücken, weil ja in diesem Band nur noch 1 Kapitel fehlte. Positiv ist dabei, dass ich diesen jetzt noch recht frisch im Kopf habe. Negativ, dass ich fast alles, was ich zum Banküberfall eigentlich sagen wollte, schon wieder vergessen habe :D


      Fall 1 habe ich größtenteils übersprungen. Ich hatte zu einem früheren Jirokichi-Fall ja geschrieben, dass obwohl ich Kid-Fälle eigentlich ganz spaßig finde, Jirokichi nicht ausstehen kann, weil er der Wild Card Kaito Kid auch eine nervige und unnötige Formel gegeben hat. Kid-Fälle sind cool, weil sie besonders sind, aber durch Jirokichi werden das nur so blöde "hey ich habe eine neue ultimative Kid-Abwehr, komm und stehl dieses McGuffin, Kid!"

      Fall 2:
      • Die Druckfehler sind mir auch aufgefallen.
      • Ich bin kein Fan davon, wenn die DBs einen echten Mordfall lösen müssen, Schnitzeljagden oder eben solche Action-Fälle mit Hirn sind perfekt für sie.
      • Jodie ist eh großartig in diesem Fall. Sie ist ja einer meiner Lieblingsfiguren, also macht das alles doppelt Spaß. Immer wieder schön, wenn ihre FBI-Agenten-Fähigkeiten ganz kurz mal aufblitzen ohne, dass es zu einem Action-Festival ausartet.
      • Aber joa, ohne Plot-Armor hätte sie schon sterben sollen =D
      • Insgesamt zum Bourbon-Arc, der hier so richtig beginnt, sollte ich mich vielleicht eher nach dem Mystery Train äußern, aber soweit schon jetzt: Das Mysterium, dass dieser Fall startet, ist ziemlich geil. Die Probleme des Bourbon-Arcs liegen zum einen im Pacing, sprich wann die einzelnen Verdächtigen auftreten. Besser gesagt: Amuro (auch Sera, aber vorallem Amuro) hätte zum Zeitpunkt dieses Falls bereits vorgestellt werden sollen.
        Schon oft habe ich gelesen, dass die ganzen Rätsel im Bourbon-Arc viel zu simpel wären. Dem stimme ich nicht ganz zu. Die Rätsel, wie etwa dass Scar Akai ein Rechtshänder ist, sind nicht zu simpel und wären ohne Internet-Fandom nicht deutlich einfacher zu knacken gewesen als der Vermouth- oder Kir-Arc. Vielmehr sind es die Gundam-Verbindungen, die dem Mysterium des Arcs das Genick brechen. Die sind nämlich in der Tat zu simpel und straight-forward. Sind sind für jeden mit Gundam-Wissen offensichtlich und Gundam ist nicht irgend so ein Nischen-Ding. Dass dem Internet-Fandom sowas nicht entgeht, ist ja klar, aber das ganze ist so offensichtlich, dass es selbst einer Gruppe von 3 durchschnittlichen japanischen DC-Lesern auffallen müsste.
      • Mmh, jetzt habe ich ja doch ausgiebiger als eigentlich geplant über den Bourbon-Arc insgesamt geredet.
      • Der ganze Fall erinnert mich an Inside Man, wobei die ganzen Bankräuber natürlich 3 Millarden mal dümmer und uncooler sind als die Inside Man-Leute^^
      Fall 3:
      • Genau solche Fälle will ich viel öfter. Rätsel, ohne echten Krimi-Fall. Kurze 2-Kapitel-Fälle mit Real-Life Deductions.
      • Gut, im Deutschen funktioniert der Fall eigentlich nicht so wirklich mit diesem "halb tot", aber ich finde den Fall auch so recht spaßig.
      • Ist auch ein guter Weg um vergessene Figuren neuzuintegrieren. Nur glaube ich nicht, dass Yamato soo sehr vergessen wurde, sein Auftreten und Fall war schon sehr markant.
      • Einer dieser Fälle, wo auch im Manga das Skateboard zum Einsatz kommt. Viele hassen Conans Skateboard ja, aber Schuld daran haben ja die unkanonischen Filme, wo das Skateboard nicht nur in jedem Film zum Einsatz kommt, nein, es muss natürlich jedesmal jedwedes physikalisches Gesetz außer Kraft setzen. So wie es hier auftaucht, finde ich es cool und es dürfte auch meinetwegen öfter auftauchen.
      Fall 4:
      • Ich hasse Komei. Nagano hat bereits ihr Genie, es bräuchte kein zweites. Das Thema Detektiv-Rivalitäten hat der Manga auch schon mit Shinichi & Heiji abgedeckt, wozu bräuchte es dann noch diesen Schnösel, der nur von den viel besseren Figuren Yamato und Yui ablenkt.
      • Bei Kurodas Debüt dachte ich kurzzeitig noch, dass Aoyama ja vielleicht einen geheimen Master-Plan mit Komei verfolgt hatte und ihn zu einem Dirty Cop machen wollte, aber dem war ja auch nicht. Meh.
      • Der ganze Fall ist eher enttäuschend. Er beginnt cool, aber wird doch sehr schnell wieder zu einem unnötigen 3-Verdächtigen-Fall.
      • Wobei, der Fall versucht ja kurzzeitig Komei zu einem Verdächtigen zu machen. Lol. Klappt so gar nicht, wobei es interessant ist, dass so Aoyamas Stilmittel bestätigt wird, dass nur Verdächtige und Opfer eine Textboxeinführung bekommen.
      • Schon lustig, wie nach nur einem einzigen Fall Yamato (und später auch Komei) achselzuckend die Dynamik hinter der Detektei Mori erfasst und es ihm dezent egal ist.
      • Der Täter ist ja mal ein richtiger Vollhorst, dass der das Schauspiel am Ende nicht durchschaut. Soviele sonderbare Ereignisse auf einen Schlag und der peilt nicht, dass es gestellt ist? Selber Schuld.
      Edit: Noch ganz vergessen mein eigentliches Highlight anzusprechen: Das Detektivlexikon. Ich lese mir das ja immer interessiert durch, ohne auch nur eine Ahnung zu haben, wer da eigentlich behandelt wird, aber wenn da nach all den japanischen Detektiven, plötzlich Robert Langdon ankommt, finde ich das schon ziemlich lässig. Nur empfiehlt Aoyama das falsche Buch. Illuminati (oder Angels & Demons) > The Da Vinci Code.
      Let the bullets rain.

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      Ich rereade auch mal wieder was. :D

      Fall 1:
      • Skip

      Fall 2:
      • "Wir warten nur darauf, dass die Organisation ungeduldig wird und etwas unternimmt!" - Hach ja, wie spannend der Bourbon-Arc mit diesem Setup noch wirkte.
      • Ob der reiche Gönner hinter Sera James Black ist, war noch nicht abschließend geklärt, oder vergesse ich gerade was? Das "dann müssen wir ja nicht aufs Geld schauen" klingt jedenfalls danach.
      • Auch wenn Akai suckt, Akai x Jodie ist eigentlich schon ein feierbares Pärchen, das wegen mir auch gerne noch zustandekommen dürfte
      • Die Aussage mit "vielleicht spart sie, falls Genta mal krank wird" überrascht mich irgendwie. Nach allem, was ich weiß, hat Japan eigentlich ein recht robustes Krankenversicherungssystem. Ich mein, klar ist es nur eine Ausrede, aber interessant, dass Agasa es als plausible Ausrede ansieht.
      • Ist der pickelige Typ, der den Helden spielt, jetzt eigentlich verblutet?
      • Was war Amuros Endgame, wenn Jodie ihn nicht gerettet hätte? Sich von dem Bankräuber abknallen lasssen?
      • TheDetective schrieb:

        Gehe mal von aus, dass sie den "zerkaut" haben wird. Aber das eine Panel hätte man dann ruhig auch noch geben können^^
        Wahrscheinlich hat sie ihn eher mit ihren gefesselten Händen abgerissen, bis zum Mund sollte sie sie da schon bewegt haben können
      • Die Bankräuber schon irgendwie dumm. Sie sagen "tut mir leid, daraus wird nichts", was bedeutet, dass sie Jodie Aussage gehört haben und somit auch wussten, dass sie mit jemandem geredet hat - zumal Jodie ja Ausländerin ist und es somit eher unwahrscheinlich ist, dass sie Selbstgespräche auf Japanisch führt. Und trotzdem suchen sie nicht, ob da noch jemand sein könnte? Selbst bei Zeitdruck ist das ja etwas, das man einfach kontrollieren kann.
      • Was aber nicht heißen soll, dass ich den Fall an sich nicht mag. Er ist zwar ein Rehash des (sogar erwähnten) Busentführungs-Falls und der Plan ist quasi der Gleiche, aber dieses Thrillermäßige liegt Gosho einfach und auch diesmal liefert er sehr unterhaltsam ab.
      • "Wenn die Polizei die Bank stürmt, erkennt sie sein Gesicht" - So einfach wirds auch nicht, der Typ hat eins der am häufigsten recycleten Charakterdesigns von DC. Shiro Naoki ein paar Kapitel weiter sieht ganz genauso aus.
      • Diese Szene, wo Conan erklärt, warum der Plan nicht funktionieren kann: Ist das ein Problem, auf das Gosho während seiner Recherchen gestoßen ist, als er sich den Plan schon überlegt hatte? Oder hat er es vielleicht extra erwähnt, um auf keinen Fall Nachahmer zu inspirieren? Irgendwie ist es wirklich ungewöhnlich, einen Masterplan zu haben, von dem die Charaktere schon in-universe sagen, dass er nicht funktioniert.
      • Ist es nicht etwas riskant, die Bankräuber anzusprechen? Gerade, wenn sie sich selber gefesselt haben, ist die Wahrscheinlichkeit doch hoch, dass ihre Fesseln nicht superfest sitzen?
      • Dass Jodie dem FBI am Ende gar nichts mehr zu Akai sagt, obwohl der aus ihrer Perspektive mit Amnesie in Tokio umherirrt, ist... na ja, vielleicht ist ihre Romanze doch nicht so toll. xD
      Fall 3:
      • Skip. Der Fall ist jetzt nicht schlecht, aber er beruht mehr oder weniger auf einem einzigen großen Twist. Kennt man den, hat er keinen großen Wiederlesewert.
      • Heiji schrieb:

        So wie es hier auftaucht, finde ich es cool und es dürfte auch meinetwegen öfter auftauchen.


        ?!? Skateboard ist scheiße. Immer und überall.
      Fall 4:
      • Das Rätsel mit der roten Wand hatte ich bei Erstlektüre des Falls sogar mal gelöst gehabt. Halte es aber trotzdem für eine der weniger plausiblen Sterbenachrichten des Manga.
      • Warum ist die Tür in dem Haus eigentlich so heil? Man sollte meinen, jemand der am verhungern ist, würde alles versuchen, um sie aufzubrechen? Auch wenn das nicht geht, sollte er sie zumindest beschädigt haben.
      • Warum deutschen die Übersetzer eine Redewendung ein und erzählen einem dann gleichzeitig, sie käme aus chinesischen Chroniken? Vor allem, da das "Berg-zum-Propheten"-Sprichwort nicht einmal bedeutet, dass man jemanden beleidigt, wenn man ihn nicht persönlich besucht.
      • Skip den Rest, weil ich den Fall irgendwie total langweilig finde. Bei langen Fällen wünsche ich mir Blutgematsche und Psycho-Serienkiller, das hier ist mir irgendwie zu banal.