Das Ziel der Organisation

      Das Ziel der Organisation

      Was ist das Ziel von Anokata bzw. seiner Organisation?

      Es gab mehrfach Hinweise darauf, dass eines der großen Ziele die Wiederbelebung von Toten oder Verjüngung ist.
      Zum einen wäre da das Zitat von Vermouth im Band 37: We can be both of God and the devil. Since we're trying to raise the dead against the stream of time.
      Das Zitat kann mehrfach gedeutet werden und wirft dadurch einige Fragen auf. Was meint Vermouth mit "since"? Since kann sowohl mit "seit" als auch mit "weil" übersetzt werden. MMn ergibt die Aussage für mich mit 'weil' mehr Sinn, da die Frage nach dem seit nicht wirklich beantwortet werden kann. Das Interpretieren von solchen Aussagen überlasse ich aber lieber den Sprach- und Literaturwissenschaftlern. ^^

      Im Band 28 lösen Conan und Heiji einen Fall auf der Insel Bikuni, auf der es eine Legende gibt, die besagt, dass dort eine uralte Frau lebe, die unsterblich ist. Außerdem entdeckt Conan in einem Gästebuch Shihos Namen. Allerdings wurde, iirc, diese Tatsache nie wieder erwähnt, weswegen da noch eine Aussprache zwischen Conan und Ai aussteht.

      Ai hatte aktiv am Gift mitgearbeitet und führte die Arbeit ihrer Mutter Elena weiter. Am Silver Bullet/APTX wird dementsprechend schon seit Jahrzehnten gearbeitet. Es ist also nicht abwegig, dass Anokata quasi den Tod austricken will, aus welchen Gründen auch immer. Dafür spräche auch, dass sein Liebling Vermouth anscheinend nicht altert und ihr Hass auf die Miyanos daherrührt, dass sie als ein 'Experiment' herhalten musste. Eine bloße Maske, die ihre Falten verdecken soll, halte ich allerdings für ausgeschlossen.
      Eine ausführliche Theorie dazu gibt es hier: APTX 4869, Silver Bullet und Co.

      Die Organisation ist aber nicht nur in der Biochemie aktiv sondern auch im IT-Bereich.
      Das erste Mal erwähnt wird es in Band 12, als Tequila sein Leben beim Beschaffen einer ominösen Liste mit Namen von Softwareentwicklern sein Leben lassen musste. Des Weiteren erfahren wir spätere, dass Tequila Itakura mit dem Entwickeln einer Software beauftragt hatte. Da Itakura diese Software zum Wohle der Menschen nicht fertig stellen wollte, kam der Deal mit einem Mitarbeiter der Firma Mantendo zustande, bei dem Tequila die besagte Namensliste kaufen wollte.

      Im Band 19 erzählt Ai Conan von Disketten mit Urlaubsfotos, die sie von ihrer Schwester Akemi erhielt. Auf einer der Disketten befand sich allerdings auch die Zusammensetzung des Gifts und wichtige Infos zur BO. Diese wurden allerdings durch ein Computervirus namens Der Baron der Finsternis zerstört. Dieser Virus, der nach dem von Yusaku erschaffenen Kunst- und Romanfigur benannt wurde, tauchte bereits im Band 8 auf.

      Es stellen sich also die Fragen welchen Zweck die Software erfüllen sollte und in welcher Verbindung stehen zum einem das Gift und zum anderen die Software? Oder werden hier zwei unterschiedliche Ziele verfolgt, die nicht miteinander korrelieren?
      In der heutigen Zeit gibt es immer mehr interdisziplinäre Wissenschaften. Einige 'exotischen' Wissenschaftszweige wären da z.B. Bioingenieurswesen und Bioinformatik. Diese Wissenschaften befassen sich hauptsächlich damit Daten zu bearbeiten und zu analysieren und damit Probleme in der Lebenswissenschaft durch Technik und Informatik zu lösen. Eine Verknüpfung dieser beiden Themengebiete ist also nicht abwegig.

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      Beechan schrieb:

      Diese Wissenschaften befassen sich hauptsächlich damit Daten zu bearbeiten und zu analysieren und damit Probleme in der Lebenswissenschaft durch Technik und Informatik zu lösen. Eine Verknüpfung dieser beiden Themengebiete ist also nicht abwegig.
      Das Problem ist halt: Es muss etwas sehr Böses sein. Itakura ist nicht der ethischste aller Menschen und wenn er etwas als Gefahr für die ganze Menschheit ansieht, dann muss es wirklich gefährlich sein. Ich bin mir relativ sicher, dass das Computerzeug in Richtung KI gehen sollte, weil das eigentlich das einzige ist, was sich mit Itakuras Existenz als Spieleprogrammierer vereinen lässt, zumal Itakura definitiv auch in dieser Richtung tätig war (Shogi, Go, Schach...). Außerdem ist eine KI definitiv etwas, was der Menscheit zum Schaden gereichen könnte und in dieser Hinsicht vielfach thematisch aufgearbeitet wurde.

      Was die biologischen Forschungen angeht, wird es denke ich in die Richtung der Wiederbelebung Toter gehen, gerade wenn Ewige Jugend als Ziel ausgeschlossen wurde, wäre das der logische Schritt, auch wenn Ai abstreitet, in diese Rictung geforscht zu haben.
      [Repost vom 9. Dezember 2014]

      Ein gutes Thema - ich denke auch, dass diese Aspekte Teilziele der Organisation sind; genug Belege, die du auch bereits nanntest, gibt es ja; aber ich denke sie sind noch nicht das Große und Ganze an sich. Dazu aber mal noch zwei Zitate aus dem Munde Aoyamas, die ich an anderer Stelle bereits nannte - hier fügen sie sich eigentlich noch einmal besser ein:

      http://www.detectiveconanworld.com/forum/topic/1555-translating-interviews/?p=316495 schrieb:

      The BO's goal and APTX's purpose may not simply be eternal life and youth.


      http://www.detectiveconanworld.com/forum/topic/1555-translating-interviews/?p=316639 schrieb:

      どうか! どうか、あと二つ質問させてください! 黒ずくめの組織の目的とはナニ? APTX4869の作用から考えると、不老不死が怪しいのでは……。
      Please! Please, let me ask 2 more questions! What is the BO's goal? Going by the APTX4869, I would think immortality…

      【青山】「違います。確かにそう思っちゃうよね。今ね、組織の中では大変なことが起こっていますよ」
      That’s wrong. It’s true that you’d think that, isn’t it? You see, right now, something really big is happening within the organization.
      Im Thread zu den aktuellen Kapiteln kam das Thema des Klonens als mögliches (Teil-)Ziel der Organisation auf. Egal was man davon hält, ist die Idee doch interessant und eine der möglichen Varianten, "Langlebigkeit" zu erreichen, wenngleich hier in einer völlig anderen Form. Hier zur Übersicht noch einmal die entsprechenden Beiträge von dort:

      Heiji schrieb:

      Das Bild erinnert mich spontan an eine Theorie, die ich vor Jahren gelesen hatte: Dass das Ziel der BO etwas mit dem Klonen von Menschen zu tun hat. Weiß jemand noch vielleicht die Details der Theorie? Oder wo man die findet? Vielleicht will Aoyama ja wirklich in diese Richtung gehen.


      Puzzle schrieb:

      [...] Sorry für das off-topic (mehr oder weniger), aber: Eine ähnliche Cracktheorie schoss mir vor langer Zeit auch einmal durch den Kopf - dass es einen Twist gäbe ála "Sharon und Chris sind doch zwei verschiedene Personen, Erstere ist Anokata und Zweitere ihr Klon" (obwohl ich absolut kein Fan der "Sharon = Boss"-Theorien bin). Es würde zumindest einen interessanten Hintergrund zu "Schlussendlich bist du des Bosses..." ("Klon", in dem Falle?) bieten (was immerhin auch ein Geheimnis wäre, das durchaus für Aufruhr in der Organisation sorgen würde) und Vermouths Favoritenstatus ebenfalls in ein ganz neues Licht rücken. Der wahre Name der Organisation könnte hierbei ein Wortspiel sein, dass zu "The Vineyard" führt, da der Familienname an sich schon, wie Chekhov es glaube ich einst nannte, "sehr thematisch" wirkt... Vermouths ominöse Langlebigkeit wäre in dem Falle eher eine Abfolge lustiger Sharon-Klone, basierend auf ihrem Erbut aus ihren 20ern/30ern.

      Diese Theorie zerbricht allerdings schon an dem schlichten Umstand, dass Klone meines Wissens nach nicht die selben Fingerabdrücke wie das Original besitzen. (Obwohl ich meine, vor garnicht langer Zeit gelesen zu haben, dass dies nur zutrifft, wenn sie von einer Ersatzmutter ausgetragen würden. Sollte Gosho sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit dieser Theorie bedienen, könnte er allerdings auf die pseudowissenschaftliche Schiene zurückgreifen (wie beim APTX) und erklären, dass die Organisation in der Lage war/ist, solche Klone rein synthetisch zu schaffen. Das würde auch rein theoretisch das Problem lösen, dass die Klone jedesmal nicht erst vom Babyzustand an aufwachsen müssen.) Trotzdem keine sehr naheliegende Option, meiner Ansicht nach... Beziehungsweise hoffe ich nicht darauf.


      Alja schrieb:

      Fingerabdrücke sind immer einzigartig, selbst ein eineiges Zwillingspaar hat nie die gleichen Fingerabdrücke, und diese haben ja sowohl die gleiche genetische Ausgangslage wie auch die gleiche austragende Mutter. Soweit ich weiß, beeinflussen kleinste Umweltänderungen in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft die Ausbildung der Fingerabdrücke. Allerdings, wie du schon sagst, man kann es einfach pseudowissenschaftlich erklären, da eh noch alles Zukunftsmusik ist (Gott sei dank). Während ich auch nicht so recht ein Fan der Theorie wäre, würde ich mich aber fragen (irgendwie find ich es gerade spannend, das kleine Gedankenexperiment zu machen xD) - mehrere Sharons? Oder eine unsterbliche Sharon? Für mehrere Sharons könnte sprechen, dass die "alte" Sharon alle Befehle (scheinbar) befolgt hat, während wenigstens die "heutige" Sharon auch Befehle befolgt, allerdings eine gewisse Haltung zeigt, die kontraproduktiv für die Organisation sein könnte.
      Gegen mehrere Sharons spricht meiner Meinung nach das Treffen mit Jodie - klar kann man jedem Klon jeweils alle Sachen erzählen, aber hmpf, Gedanken/Erinnerungsübertragung ist dann doch zu abgedreht.

      Naja, nur ein kleines Experiment, welches nicht unbedingt ernst genommen werden muss :D


      Puzzle schrieb:

      Ich mag ja auch den Beigeschmack des damit drohenden Klonkrieges "Die Sharons vs. Conans Team", der uns dann im Finale erwarten würde. XD
      Mit einer Special guest appearance vom Prince of Darkness himself, Ozzy Osbourne: "SHAROOON!!"

      Aber im Ernst: Unterhaltsam ist es, wie du bereits sagtest, ja tatsächlich, einmal auch über diese Richtung der Geschichte nachzudenken. Zumal der charakterliche Unterschied, den du da andeutest, mich daran erinnert, dass Yukiko während des Bell Tree Express vor Vermouth angesprochen hat, dass ihr einst zugetragen wurde, wie sich Sharon gegenüber Itakura ziemlich out-of-character verhalten habe - da sie ansonsten ziemlich rücksichtsvoll gegenüber der gesamten Crew war. Zwar glaube ich auch nicht, dass das etwas damit zu tun hat, dass da ein Klon seinen eigenen Kopf entwickelt hat, aber interessant ist das Detail ja nach wie vor.

      Eventuell kann man das Thema ja im Thread zu dem/den Ziel(en) der Organisation fortführen oder ein eigenes Thema dazu eröffnen, sofern es genug Diskussionspotential bietet. Der Gedanke des "Die Organisation verfolgt illegale Klonexperimente" an sich - egal ob es nun stimmt oder nicht und wie es nun im Plot eingewoben würde - ist ja doch einer, den man sich eventuell merken sollte.

      Es wäre gut, die von Heiji erwähnte originale Klontheorie zur Hand zu haben; eventuell könnte man daraus auch noch einige zusätzliche Erkenntnisse gewinnen, die der ursprüngliche Autor festgehalten hat. Das Einzige, was ich nach kurzer Recherche eben finden konnte, war dieser Beitrag von Akazora und die folgende, kurze Unterhaltung auf DCW. Allerdings ist das denke ich nicht das, was gemeint war, da die Beiträge erst von vorigem November stammen? Interessant auch finde ich die Idee, dass ein oder mehrere Seren aus den Labors der Organisation der Stabilisation der Telomere dienen könnten (oder sollten), da Klone eine hohe Sterblichkeit aufweisen - nicht zuletzt werden Telomere ja auch oft genug in Zusammenhang mit dem biologischen Alterungsprozess gebracht.

      Was denkt ihr, wäre solch ein Projekt eine reelle Möglichkeit, woran die Organisation arbeitet? Waren derartige Experimente vielleicht sogar die so verschrienen Versuche Professor Atsushi Miyanos, dank denen er schlussendlich aus der wissenschaftlichen Gesellschaft verstoßen wurde? (Vielleicht hatte er ursprünglich sogar gute Absichten damit - wie das Klonen einzelner Organe zu Transplantationszwecken - doch die Organisation sah weit mehr Potential darin? Wobei das auch schon wieder arg weit gedacht wäre.)
      Hm, hat halt wenig mit dem APTX und überhaupt nichts mit Itakuras Forschungen zu tun. Man könnte sich natürlich mit Fantasie Verknüpfungen zusammenreimen und ich will nicht komplett ausschließen, dass das Ziel der BO irgendwie damit zu tun hat, aber von ihren bisherigen Forschungen ausgehend lassen sich nicht gerade viele Indizien aufs Klonen finden.

      Abgesehen davon teilen sich Sharon aus New York und Vermouth am Ende des Vermouth-Arcs nachgewiesenermaßen Erinnerungen und die junge Vermouth ist diesen auch emotional verbunden, was beweist, dass sie nicht einfach nur gebrieft wurde. Also müsste es da noch um einiges verrückter zugehen, oder Gosho macht diese manchmal auch in der Fiktion vorkommenden, etwas merkwürdigen Klone, die die Erinnerungen des Originals behalten - das würde aber dann die Itakura-Erklärung wiederum zunichte machen. Und dann kommt natürlich noch das mit den Fingerabdrücken. Vermouth als Klon kann man deshalb meiner Meinung nach fast ausschließen.

      Der von Heiji angedeutete Gedanke, dass das MG ein Klon (von Elena würde wohl am meisten Sinn machen) sein könnte, ist da noch etwas plausibler. Ganz gut passen würden natürlich die schlechte Gesundheit des MG, da Klone ja zu Gesundheitsproblemen neigen, während Schrumpflinge derartige Probleme bisher nicht hatten. Auch die "sister outside of the domain"-Sache würde ganz gut ins Bild passen. Weniger logisch wäre halt die Tatsache, dass MG Sera Befehle erteilen kann, obwohl sie dann ja tatsächlich jünger wäre.

      Insgesamt durchaus ein interessanter Gedanke, den man schon im Hinterkopf behalten sollte - aber um eine diesbezügliche Theorie ernsthaft zu verfolgen, fehlen mir (momentan?) die Anhaltspunkte.
      Was ich an dem Gedanken recht interessant finde, ist einfach die Möglichkeit, von bereits bestehenden Klonen wegzugehen und zurück zum "Raise the dead against the stream of time" zu gehen. Denn sofern die BO die DNA von wem immer auch sie evtl. wieder zum Leben erwecken möchten hat, müsste nur ein Weg gefunden werden, evtl. schon erwachsene Klone zu produzieren (denn sonst gibt es das gleiche Problem, dass Corab schon mit MG als geklonte Elena nennt).
      Itakura würde halt in dem Sinne reinpassen, dass sie eine artifizielle Möglichkeit suchen, Gedanken und Erinnnerungen zu speichern, um diese dem Klon am Ende wieder einspeisen zu können. Das klappt sicherlich nicht für bereits verstorbene Personen, da das Programm dann zu spät kommt, aber es ist ja auch weiterhin offen, was genau die BO verfolgt.

      Ansonsten hat das APTX tatsächlich wenig damit zu tun, wobei natürlich das APTX ein Zweig der Telomerforschung für Klone sein könnte, der dann einfach in ein neues Projekt umgewandelt wurde, welches sogar die Klonforschung ablösen könnte - wozu einen Toten klonen und seine Erinnerungen mühsam wiederherstellen, wenn er einfach ewig leben kann? Wobei das dann natürlich die Frage aufwirft, wie sinnvoll es für Gosho wäre, beides in den Plot aufzunehmen und sich nicht einfach für das APTX zu entscheiden. Bleibt halt die Frage, ob die APTX-Forschung im Nachhinein erklären wird, wieso Itakura gebraucht wird, oder ob er doch für eine weitere, APTX-unabhängige Aufgabe gebraucht wurde.
      ~Don't assume your dreams are just fantasy.

      If you can imagine a world, believe in it...and dive in.~

      Puzzle schrieb:

      mehrere Sharons? Oder eine unsterbliche Sharon? Für mehrere Sharons könnte sprechen, dass die "alte" Sharon alle Befehle (scheinbar) befolgt hat, während wenigstens die "heutige" Sharon auch Befehle befolgt, allerdings eine gewisse Haltung zeigt, die kontraproduktiv für die Organisation sein könnte.

      Puzzle schrieb:

      Ich mag ja auch den Beigeschmack des damit drohenden Klonkrieges "Die Sharons vs. Conans Team", der uns dann im Finale erwarten würde. XD
      Nunja wenn Chris ein Klon von Sharon ist, dann vermutlich der einzige. Denn würde es mehrere geben, würde das bedeuten, dass Sharon die alle parallel und unbemerkt hätte aufziehen müssen, es sei denn Klone altern im Conan-Universe schneller als normale Menschen, was dann allerdings wieder Unfug wäre und den Plot mehr Richtung Magic Kaito/Star Wars schiebt. (Oh Gott, hoffentlich klont sich Conan nicht am Ende, damit er schneller wieder auf sein normales Alter wächst.)

      Corab schrieb:

      Also müsste es da noch um einiges verrückter zugehen, oder Gosho macht diese manchmal auch in der Fiktion vorkommenden, etwas merkwürdigen Klone, die die Erinnerungen des Originals behalten - das würde aber dann die Itakura-Erklärung wiederum zunichte machen
      Auf jedenfall müsste der Klon die Erinnerungen nach der Geburt (nennt man das bei Klonen so?) eingepflanzt bekommen, denn Chris sollte in jedem Fall zum Todeszeitpunkt von Jodies Vater bereits am Leben gewesen sein (es sei denn Klone altern schneller bla bla).

      Die Organisation ist aber nicht nur in der Biochemie aktiv sondern auch im IT-Bereich.
      Das erste Mal erwähnt wird es in Band 12, als Tequila sein Leben beim Beschaffen einer ominösen Liste mit Namen von Softwareentwicklern sein Leben lassen musste. Des Weiteren erfahren wir spätere, dass Tequila Itakura mit dem Entwickeln einer Software beauftragt hatte. Da Itakura diese Software zum Wohle der Menschen nicht fertig stellen wollte, kam der Deal mit einem Mitarbeiter der Firma Mantendo zustande, bei dem Tequila die besagte Namensliste kaufen wollte.

      Im Band 19 erzählt Ai Conan von Disketten mit Urlaubsfotos, die sie von ihrer Schwester Akemi erhielt. Auf einer der Disketten befand sich allerdings auch die Zusammensetzung des Gifts und wichtige Infos zur BO. Diese wurden allerdings durch ein Computervirus namens Der Baron der Finsternis zerstört. Dieser Virus, der nach dem von Yusaku erschaffenen Kunst- und Romanfigur benannt wurde, tauchte bereits im Band 8 auf.

      Vielleicht bin ich zu so relativ später Stund' einfach nur verwirrt, aber dazu mal auch noch etwas:
      Ich habe leider die genauen Spezifika über den "Baron der Nacht" nicht mehr im Kopf (u.a. wie lange genau die durch ihn verursachten verheerenden Aktionen her sein sollen, sofern das überhaupt erwähnt wurde - allerdings hatte Itakura das Teil ja offenbar schon vor der Anfrage der Organisation in der Mache), aber könnte es eventuell sein, dass eben jener Virus ein und das Selbe ist wie das unvollendete Programm von Itakura? Es würde dann schon Sinn machen, wieso er einen so extrem effizienten Virus "zum Wohle der Menschheit" fallen gelassen hat (vermutlich sollte er also noch andere Dinge anrichten können), zumal er ja zuletzt primär als Systemprogrammierer tätig war und auch seine Profession als Spieleprogrammierer würde bei einem so intelligent agierenden Programm passen (Stichwort KI). Dass er den Namen einer literarischen Mysteryfigur trägt, könnte zusätzlich darauf hinweisen, dass er tatsächlich im Auftrag der Organisation entstand und nicht lediglich durch sie Verwendung fand.

      Zu dem Gedanken angestoßen hat mich vor allem jene Stelle aus dem SDB60+:

      41. When will we know the truth about Itakura's program?

      A: Had you understood it after reading, you'd already have figured it out at that time. [BD note: I'm not sure when did he mean by "that time"]

      (Alternativ hier auf DCTP ein wenig umformuliert als "Had you understood it after reading, you'd already have figured it out a long time ago.")
      Leider ist die Übersetzung/Antwort, wie man sieht, eher verwirrend; betrachtet diesen Beitrag daher eher als fixe Idee. Der Zusammenhang zwischen Itakuras Programm und dem APTX-Projekt wäre damit praktisch bereits bekannt: Es dient als (überaus zerstörerischer) Schutz für die digitalen Blaupausen des Experimentes. Der große Haken wäre wohl, dass es für die Meisten sicherlich eine zu simple Lösung darstellen würde - sicherlich kam die Idee auch irgendwo schon auf.

      Allerdings meine ich auch gelesen zu haben, dass Itakuras Programm einen Kopierschutz aufwies - daran kann ich mich nicht mehr erinnern und auf die Schnelle komm ich jetzt nicht mehr zum Nachschlagen - aber sollte dem so sein, ist die Idee schon dadurch hinüber, dass beim Wettbewerb um den "Baron der Nacht" um eine Kopie des Selbigen gebuhlt wurde. Vielleicht kann jemand anderes hier mehr Klarheit verschaffen.
      Mir ist noch ein anderer Gedanke gekommen, als ich Robert Langdon aus den Dan Brown Romanen im Schlüsselloch gesehen habe (Stichwort: Inferno).

      Wäre es nicht denkbar, dass das Ziel der Organisation die Bekämpfung der Überbevölkerung seien könnte? Man nehme mal an, das Gift, welches die Organisation in Auftrag gegeben hat, könne nicht nur töten oder verjüngen, sondern Menschen auch impotent machen und Sharon Vineyard wäre ein Experiment gewesen. Man hätte sie mit dem Versprechen ewiger Jugend gelockt und verschwiegen, dass sie durch die Folgen unfruchtbar wird. Vielleicht war sie sogar mit einem Kind (Chris?) schwanger und hat es verloren. Das wäre ein triftiger Grund, die Miyanos zu hassen.

      Das würde auch erklären, wofür die Organisation so viele Programmierer braucht und weltweit verzweigt ist. Für die Koordination und systematische Verbreitung der Kapsel brauchen sie Unmengen von Personendaten und gleichzeitig ein Programm, mit dem sie die Entwicklung der weltweiten Nahrungsreserven verfolgen können.

      Und das Zitat "We're trying to raise the dead against the stream of time" würde gar keine Wiedergeburt meinen, sondern dass der Stellenwert der Toten und Totgeburten in einer überbevölkerten Welt massiv zunehmen würde und muss (was ziemlich makaber klingt).

      WATCH IN MOTION PICTURES :love:
      Hm, ich weiß nicht so recht. "Bekämpfung der Überbevölkerung" klingt fast schon nach einem wünschenswerten Ziel und hört sich so gar nicht nach unserer bösen Organisation an. Zumal es jetzt auch nicht wirklich ein Ziel ist, das dem Boss der BO bzw. den Mitfinanzierern hochgradigen Eigennutzen verspricht. Und auch der Sinn der Software-Entwicklung erschließt sich mir nicht ganz bei so einem Ziel. Um an Informationen zur Bevölkerung, "Nahrungsreserven" und Ähnlichem zu kommen reicht eine kleine Recherche im Internet bzw. die regelmäßige Erhebung statistischer Daten in den jeweiligen Gebieten. Itakura war Computerspielprogrammierer und passt da nicht so wirklich in diese Schublade.


      Da auch kürzlich in der SB dieses Thema aufkam, kopier ich einfach mal den entsprechenden Absatz aus meiner Kaneshiro-Theorie in diesen Thread hinein. Eventuell hilft es ja dem ein oder anderen bzw. kann auch gut als Zusammenfassung der Hinweise dienen:

      Die Organisation und ihr Ziel


      Also dann, fangen wir an. Was wissen wir grob über die Ziele der BO? Zum einen wissen wir, dass sie offenbar an einem Mittel forschen, das anscheinend in irgendeinem Zusammenhang mit dem Nichtaltern bzw. Verjüngung steht. Dies erkennt man an zwei Versuchsobjekten: Conan(/Ai) und Vermouth. Conan bekam das APTX4869 verabreicht und schrumpfte dadurch zum Kind, ebenso wie Ai. Vermouth hingegen altert seit nachweislich mindestens 20 Jahren nicht mehr. Dass es sich dabei um ein und das selbe Mittel handelt, kann man wohl ausschließen, da Gin in Kapitel 1 erwähnt, dass es sich bei dem APTX um ein neues Gift der Organisation handelt. Dieses Gift ist das, das Ai entwickelt hat, weshalb es Vermouth schlecht vor über 20 Jahren genommen haben kann. Weiterhin weiß man, dass Ais Eltern an einem Mittel arbeiteten, welches innerhalb der Organisation mit dem Namen „Silver Bullet“ betitelt wurde und als Traumdroge gilt. Was es genauer damit auf sich hat, weiß man noch nicht, aber es wird erwähnt (unter anderem von Pisco), dass Ai jene Forschungen weiterentwickelt hat. In Itakuras Tagebuch bekommen wir ein sehr wichtiges Zitat von Vermouth geliefert, das jedem von uns wohl bekannt ist:

      „We can be both, god and the devil. Since we're trying to raise the dead against the stream of time“

      Es ist aus zweierlei Gründen wichtig. Zum einen weil daraus hervorgeht, dass das Ziel der BO etwas mit Wiederbelebung zu tun hat und zum anderen, weil das Ziel der BO offenbar sowohl für „gute“ als auch für „böse“ Zwecke genutzt werden kann. Vor allem Zweiteres ist meines Erachtens etwas, das bislang in der Community viel zu wenig berücksichtigt wurde. Warum sonst sagt Vermouth, sie können sowohl Gott als auch Teufel sein? Gott und Teufel sind gegensätzliche Wesen, wobei in der Regel Gott für das Gute und der Teufel für das Böse steht. Das ist also schon mal die erste wichtige Erkenntnis, die wir ziehen: Man kann das Ziel der BO auf zweit verschiedene Arten nutzen.




      Auch eine meines Erachtens sehr wichtige Stelle. Zunächst einmal sieht man am Anfang, dass Ai auf Conans Frage, an was ihre Eltern geforscht haben mit „Wiederbelebung von Toten“ antwortet. Damit wird schon mal ersichtlich, dass sie und Vermouth das selbe behaupten, und somit die Sache mit der Wiederbelebung gefestigt wird. Denn obwohl Ai im Anschluss behauptet, ihre Forschungen würde sich nicht mit solchen Hirngespinnsten befassen, antwortet sie genau so, dass sie Conans Erwartungen erfüllt. Schließlich hat sie in Agasas Büro lediglich am Ende mitbekommen, wie Conan und Agasa etwas über „Tote Wiederbeleben“ gelesen haben und konnte daraus schlussfolgern, dass es etwas mit der BO zu tun hat. Würde sich die BO aber nicht mit solchen Hirngespinnsten befassen, könnte sie diesen Schluss unmöglich ziehen → Die Sache mit der Wiederbelebung verstärkt sich.
      Die Zweite wichtige Erkenntnis, die wir ziehen können, befindet sich ebenfalls auf dieser Seite, und zwar am Ende. Ai sagt: „Vielmehr handelt es sich um ein albernes Erzeugnis, das kaum jemand auf der Welt wertzuschätzen weiß. Ja. Genauso wie diese Puppen, die auch nur für die Mädchen dieses kleinen Landes von Bedeutung sind.“, woraufhin Conan nachdenklich wird. Wie es den Anschein hat, handelt es bei dem Ziel der BO auch irgendwie um eine Sache, die nur für bestimmte Personen(-gruppen) relevant sind. Sprich also, nicht jeder kann damit was anfangen. Aus Ais Debütfall wissen wir sogar, dass es noch weitere Leute außerhalb der BO gibt, die die Projekte der Organisation mitfinanziert haben, wie Ai berichtet als sie über die Diskette mit den Daten zum APTX4869 redet. Offensichtlich scheinen sich auch diese Personen von den Zielen der BO etwas zu erhoffen, andernfalls würden sie diese wohl kaum finanzieren.

      Darüber hinaus beschränkt sich das Ziel der BO offenbar nicht nur mit den wissenschaftlichen Forschungen eines Wundermittels, nein, das Ziel scheint auch etwas mit Software-Entwicklung zu tun zu haben. Dies sehen wir daran, dass Tequilla, ein Organisationsmitglied, an einer Liste mit jungen und talentierten Software-Entwicklern interessiert war, welche er in die Finger kriegen wollte. Aber auch die Tatsache, dass Itakura an einer Software weiterarbeiten sollte, die er seiner Aussage nach zunächst zum Wohle der Menschheit aufgegeben hatte und auf die die BO ganze 2 Jahre gewartet hat, spricht dafür. Dass die beiden Fraktionen – Software-Entwicklung und Forschung am Gift – unabhängig von einander sind, ist zwar prinzipiell möglich, es erscheint mir allerdings relativ unwahrscheinlich, bedenkt man, wie wichtig beides der Organisation zu sein scheint. Abgesehen davon, dass Vermouth – die ja eigentlich in die Forschungsabteilung Schublade zu stecken ist – bei der Sache mit der Software-Entwicklung aktiv ist. Nein, das Ganze wird wohl darauf hinauslaufen, dass das Ziel der BO sowohl etwas mit einem biochemischen Mittel als auch mit Software-Entwicklung zu tun hat.




      Auch hier kriegen wir einen wichtigen Hinweis in Bezug auf das Ziel der Organisation. Conan erinnert sich bei dem Zitat Vermouths an eine Aussage, die Ai mal getätigt hat. Die Stelle „Der Mensch kann dem Fluss der Zeit nicht trotzen. Und wenn er es widersinnigerweise versucht, ereilt ihn eine Strafe“, ist hier das Relevante, da hier genau auf Vermouths Aussage mit dem „stream of time“ eingegangen wird. Conans besorgter Gesichtsausdruck mal außen vor gelassen, erkennt man, dass er sich in erster Linie fragt, was das für eine Strafe sein soll. Gosho gibt uns also den direkten Hinweis, dass das Ziel der BO in irgendeiner Weise mit einer Strafe, bzw. um es abstrakter auszudrücken, mit einem negativen Beigeschmack verbunden ist.


      Alles in allem lassen sich also einige spezifische Hinweise extrahieren, die wir Leser bei unserer Lösung berücksichtigen sollten. Conan fasst es grob für uns eigentlich schon mal zusammen als er im Schließfach eingesperrt war: „Aber was um aller Welt haben die eigentlich vor? Ai musste für sie dieses mysteriöse Gift herstellen, aber Itakura war System-Programmierer, was nichts mit Giften zu tun hat. Er schrieb, er habe zum Schutz der Menschheit seine Arbeit an dem Programm eingestellt... Was hat es damit nur auf sich...?“
      Fassen wir meine oben aufgeführten Hinweise, kommen wir auf 8 Bedingungen, die das Ziel der BO erfüllen muss:
      - Es hat etwas mit einem Mittel (wahrscheinlich ein Gift) zu tun, das in irgendeiner Weise den Körper manipuliert
      - Es hat etwas mit Wiederbelebung zu tun.
      - Es hat etwas mit Dingen aus dem Bereich der Software-Entwicklung zu tun (Grafik- und/oder Spielesoftware).
      - Es kann zu „guten“(God) und zu „bösen“(Devil) Zwecken genutzt werden.
      - Es ist nur für bestimmte Leute und für einen speziellen Zweck relevant (also so etwas wie Geld Machen kann man als primäre Intention ausschließen).
      - Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Forschungsarbeiten der BO und der Software-Entwicklung.
      - Es gibt eine Art Strafe, die mit dem Ziel der BO einhergeht.
      - Das Ziel ist eine Bedrohung für die Menschheit


      Soweit zu den Fakten. Wie versprochen kommt jetzt ein Vorschlag, wie das Ziel der Organisation aussehen könnte und wie man dieses Ziel mit Kaneshiro in Einklang bringen kann:

      Eins scheint schon mal sicher. Dem Boss muss das Projekt wirklich sehr wichtig sein. Immerhin verbringt die Organisation schon mehrere Dekaden damit, dieses Ziel zu erreichen. Ai sagte mal, Conan stecke bereits tief in einem halben Jahrhundert altem Projekt drinnen. Es ist also anzunehmen, dass dieses Ziel bereits seit etwa 50 Jahren verfolgt wird. Die Organisation existiert seit nachweislich mindestens 30 Jahren (Zeitpunkt, wo die Miyanos aus der Öffentlichkeit verschwunden sind). Selbst wenn man annimmt, dass die BO dieses Projekt nur weitergeführt hat, sind das mindestens 30 Jahre lange Forschungen. Ziemlich lange Zeit für ein Projekt. Es muss also etwas sein, das dem Boss nachhaltigen Nutzen verspricht, wenn er mindestens 30 oder gar 50 Jahre damit verbringt, dieses Ziel zu erreichen. Irgendein simples Mittel, womit man viel Kohle machen kann, wird es eher nicht sein, bedenkt man, dass der Boss es in Kauf nimmt so lange damit seine Zeit zu verbringen. Was nützt jemandem, der 50, 60 oder 70 Jahre alt ist so viel Geld, wenn er eh nicht mehr so lange zu leben hat? Das Argument mit dem Generationswechsel bei dem Boss ist da auch eher bescheiden, da der erste Boss dann trotzdem sein ganzes Leben damit verbracht hat, das Projekt, das er angefangen und nicht beendet hat, fertigzustellen, nur um seinem Sohn etwas Wertvolles zu hinterlassen. Der erste Boss hätte also gar keinen Nutzen (Es sei denn, er tut es absichtlich, um seinem Sohn ein schönes Leben zu gewähren, aber das klammern wir mal aus). Also macht es wie gesagt viel mehr Sinn, dass der Boss eigennützige Ziele, die ihm nachhaltig Nutzen versprechen, verfolgt. Gosho schloss in einem Interview „einfache Unsterblichkeit“ aus („may not be simply immortility“ hieß es glaub ich bei der Übersetzung). Wie sieht's aber mit komplizierter Unsterblichkeit aus mit Option auf Wiederbelebung? Konkret meine ich damit eine virtuelle Welt, in der man sein Bewusstsein transferiert und in welcher man ewig leben kann. Ich stelle mir das wie folgt vor: Die Software-Entwicklung dient dazu, eine entsprechende Welt, die der realen gleicht, zu entwickeln. Das Gift, an dem die BO forscht, wäre ein Mittel, welches in irgendeiner Weise die Vitalfunktionen eines toten Mensch wieder funktionstüchtig macht (oder zumindest das Gehirn), sodass der Körper an einen Computer angeschlossen werden kann, der das gesamte Gedächtnis und Bewusstsein des Menschen in diese Virtuelle Welt übertragen wird. Sollte der Boss also sterben, kann man ihn auf so eine Weise wiederbeleben und ewiges Leben ermöglichen. Ebenso wie allen anderen Personen, die an dem Projekt beteiligt sind und es mitfinanzieren. Das „God“ käme dann dadurch zustande, dass man im Grunde Gott spielen würde, in dem man den Naturgesetzen zuwider handelt und Menschen die Unsterblichkeit schenken kann. Ob so etwas als „gut“ zu bezeichnen ist, sei mal dahingestellt, da wir eh wissen, dass die BO ihre Ziele auf irgendeine Weise positiv sieht. Wie erklärt man aber das „Devil“? Nun ja, zum einen kann man diesen Personen zwar ein ewiges Leben ermöglichen, allerdings bleibt dies im Rahmen einer virtuellen, von Menschen erstellen, Welt. Das heißt also, man kann von außen Einfluss auf diese Welt und ihre Person haben. So kann man dieser nicht nur ein schönes-, sondern auch Leben voller Leid zufügen, es quälen oder sonst was, das diabolische Züge aufweist. Die „Strafe“ von der Ai spricht, wäre auch einfach zu erklären. Auch wenn es ewiges Leben ist, kann ein solches Leben auf Dauer nicht das Wahre ersetzen. Man würde anfangen das Ganze in Frage zu Stellen und eventuell sogar sterben wollen, wenn jedoch im Anschluss selbst das nicht mehr möglich wäre, wäre dieses Zuwiderhandeln der Natur („Stream of time“) wahrlich mit einer Strafe verbunden. Und naja, warum das Ganze eine Gefahr für dich Menschheit ist: Es könnte zum Trend werden, dass jeder diese Möglichkeit nutzt, sich auf so eine Weise ein ewiges Leben zu sichern, wodurch die reale Menschheit irgendwann aussterben würde.

      So, das war jetzt nur eine Idee, die so wahrscheinlich nicht zu 100% zutreffen wird, aber so etwas ähnliches könnte man sich denke ich als Ziel der BO vorstellen.

      pinki schrieb:

      Konkret meine ich damit eine virtuelle Welt, in der man sein Bewusstsein transferiert und in welcher man ewig leben kann. Ich stelle mir das wie folgt vor: Die Software-Entwicklung dient dazu, eine entsprechende Welt, die der realen gleicht, zu entwickeln. Das Gift, an dem die BO forscht, wäre ein Mittel, welches in irgendeiner Weise die Vitalfunktionen eines toten Mensch wieder funktionstüchtig macht (oder zumindest das Gehirn), sodass der Körper an einen Computer angeschlossen werden kann, der das gesamte Gedächtnis und Bewusstsein des Menschen in diese Virtuelle Welt übertragen wird.

      Wäre das die Aufklärung zu den Zielen der BO, müsste sich der gute Gosho aber wegen heftigen Plagiates verantworten. Man schaue einmal in die dritte Staffel von Yu-Gi-Oh! Stichwort: Cyberspace und künstliche Intelligenz und Kaiba-Family. Wenn sich die Organisation auch noch BIG FIVE nennt, gönn ich mir einen Martini :DDD

      Von der Logik her stimme ich aber zu. Wäre auch ganz nice, wenn der Boss (Karasuma?) bereits im Cyberspace digitalisiert wäre und mit Gin per VirtualVideochat quatschen würde ;D

      WATCH IN MOTION PICTURES :love:

      Henni147 schrieb:

      Wäre das die Aufklärung zu den Zielen der BO, müsste sich der gute Gosho aber wegen heftigen Plagiates verantworten. Man schaue einmal in die dritte Staffel von Yu-Gi-Oh! Stichwort: Cyberspace und künstliche Intelligenz und Kaiba-Family. Wenn sich die Organisation auch noch BIG FIVE nennt, gönn ich mir einen Martini :DDD


      Ja, deswegen gefällt mir diese Lösung selbst nicht wirklich, wenn ich ehrlich bin xD Nicht nur, dass es in Yugioh vorkommt, auch im Film 6 haben wir etwas Ähnliches mit dem Phantom der Bakerstreet. Scheint wohl ein beliebtes Konzept in der Anime- und Mangawelt zu sein.
      Aber naja, bisher ist mir kein besseres Ziel eingefallen, auf das die oben genannten Bedingungen allesamt zutreffend sind. Eventuell versuche ich demnächst da nochmal etwas intensiver drüber nachzudenken