Band 70

      Phantom Lady
      • Wieso ist Phantom Lady nicht im Schlüsselloch? Aoyama ist doch sonst so clever im Ressourcenmanagement, dass er sofort den relevanten Charakter einlocht, wenn er selten bis gar nicht mehr auftaucht.
      • Schon wieder Kid? Der kam doch gerade erst im vorletzten Band! Will ja eigentlich nicht zu viel von "früher war alles besser" nörgeln, aber Kid-Fälle sollten echte Events sein. Naja, Magic Kaito-Bait schätz ich mal... Zu der Zeit wurde der MK-Manga mal wieder länger wiederbelebt.
      • Ansonsten eig ein ganz netter Kid-Fall. Es ist was besonderes weil Kid was zurückbringen will, Phantom Lady, Jirokichi nervt kaum und Kid und Conan haben 2 nette Gespräche.
      • Ansonsten merke ich grade das Problem, wenn man sich zu lange Zeit nimmt um einen Band zu lesen, ich habe nämlich alle tiefgreifenderen Sachen zu dem Fall schon wieder vergessen xD
      Der Höllenhund
      • Ich räume den Fall mal von hinten nach vorne auf, denn ich will gleich auf die Schwächen eingehen. Der Fall leidet nämlich an einem (relativ betrachtet) ganz schwachen letzten Viertel.
      • Wie oft kam es jetzt eigentlich schon vor, dass das nur verletzte Opfer auch der Täter war? Jedenfalls ein mal zu viel, denn sofort als der Arzt angefallen wurde, war sonnenklar, er war's auch. Dabei hatte ich vergessen, wer von den ganzen Randos nun der Täter war, aber miträtseln sieht anders aus.
      • Und die Erklärung wie der Höllenhund zu stande kam, geht ja mal gar nicht. LED-Blätter, die einem vorgaukeln der Hund brenne? Das geht doch höchstens in der Mangawelt mit verzerrenden Zeichnungen. Dass man das von weitem nicht unterscheidet, geschenkt, aber von nahem und erst Recht wenn der Manga den Fehler begeht und wirklich mehrfach ein brennendes Biest zeigt, ist das einfach unglaubwürdig. Wenn ich in den Zeichnungen "lüge", kann ich mir auch alles mögliche zusammenreimen. Und wenn Conan dann von einem maskierten Hund abgeschleckt wird, fühlt sich eben sehr wohl wie eine Lüge an.
      • Diese Klaviersaitenerklärung ist ja wohl vintage Conan-Angelschnur-BS at its finest. Himmel, das kann vielleicht sogar No1 sein bei all den berüchtigten Angelschnurerklärungen. Nicht nur, dass es völlig unglaubwürdig ist, Klaviersaiten wurden glaube ich auch nicht geforshadowed.
      • Auch nervig, wie der Fall am Ende so einen japano-Turn bekam. Ist immer bitter wenn Fälle nur mit Japanischkentnissen gelöst werden können und erst Recht bitter, wenn Fälle nicht so ausschauen, aber zu soetwas mutieren.
      • Wenigstens ist das Motiv ein recht plumpes "wollte mehr Geld" und der Grund wieso er Shinichi tötete pure Heimtücke, weil er dies so besser verschleiern konnte.
      • Kommen wir zu den positiven 3/4: Ein Ortswechsel! Sehr schön. Dass ein Fall 2 dezidierte Parts hat, gibt es selten, gefällt mir ausgesprochen gut. Zuerst der Anfang bei Shinichi Kudo wo Heiji und Conan mal wieder den totalen Gott raushängen lassen können und den Fall extrem schnell knacken können. Auch der Cliffhanger mit der mysteriösen Stimme, alles top.
      • Wundert mich, dass es keine Stelle mit Ran gab wie "waaas Shinichi ist tot? Schnüff, schnüff!"
      • Ran und Kazuha nerven natürlich mal wieder mit der Angst vor dem Übernatürlichen, bleibt doch einfach weg...
      • Wieso ist eigentlich Yamamura in diesem Fall? Das sage ich nicht aus Yamamura-Hate heraus, sondern weil er schlichtweg nichts tut und der Fall genauso gut, wenn nicht sogar besser ein "von der Außenwelt abgeschottet" Setting vertragen hätte. Yamamura macht nur dumme Wortwitze, ermittelt 0, gibt auch keine Polizei-Exposition und sagt erst ganz am Ende im Epilog was relevantes wofür er aber nicht hätte anwesend sein sollen... war er ja auch gar nicht beim Höhepunkt als der Täter revealed wurde!
      London Hype!
      Let the bullets rain.

      Heiji schrieb:

      Naja, Magic Kaito-Bait schätz ich mal... Zu der Zeit wurde der MK-Manga mal wieder länger wiederbelebt.

      Tatsächlich nicht. Der Ryoma-Fall in diesem Band erschien im April 2010, der Phantom Lady Fall im Magic Kaito Manga allerdings erst im August 2011, und die Treasured Editions der alten MK-Bände auch erst im August-Dezember 2011.

      Die Antwort ist also vermutlich eher das Magic Kaito: Kid the Phantom Thief Anime Special #1, welches am 17. April 2010 ausgestrahlt wurde.

      Fand ich aber auch schon immer irgendwie schwach, dass über ein Jahr zwischen Phantom Lady in DC und Phantom Lady in MK lag.
      Lol. Zeigt sich mal wieder wie manchmal weniger mehr ist. In meiner ursprünglichen Fassung des Posts gab es den 2 . Satz noch nicht und es war nur die Rede von MK-Bait, den anderen Satz habe ich nur eingefügt um daran zu erinnern, dass es auch MK-Kapitel über Phantom Lady gab.

      Aber erstaunlich dachte die beiden Sachen lägen zusammen, würde auch erklären, wieso es mit DC kurz nach dem Phantom Lady Ding steil bergauf ging, dachte Aoyama hätte sich mit MK Zeit für Inspiration erkauft.
      Let the bullets rain.
      Das Lektorat war in diesem Band mal wieder nicht gut. Doppelte Sprechblasen, versetzte Zeilen, fehlerhafte Punktsetzung.
      Fall 2:
      • Eigentlich hatte ich gar keine Lust auf Kid, aber wie Heiji bereits sagte ist der Fall anders, weil Kaito Diebesgut zurückbringen will.
      • Im Grunde genommen wird einem auch recht schnell klar, dass es sich um Fälschungen handeln muss.
      • Interessant ist es vor allen Dingen aber, dass wir zum ersten Mal bei Detektiv Conan von Phantom Lady, die Mutter von Kaito erfahren.
      ​Fall 3:
      • Vorneweg schonmal das obligatorische: Ohhh, Ran und Kazuha nerven ja soo mit ihrer Naivität.
      • Ein Akitahund, der Hachi heißt. Da hat sich Gosho wohl von einem Film, der ein Jahr zuvor erschien inspirieren lassen. Passte aber auch wunderbar zum Fall.
      • Yamamura war vollkommen nutzlos in diesem Fall. Ist er sonst auch immer, aber dann bringt er wenigstens ein paar blöde Sprüche ein und interagiert irgendwie noch mit seiner Umwelt. Hier stand er einfach nur dämlich daneben, als ob er Luft wäre. Wozu ihn also überhaupt auftauchen lassen?
      • Heiji schrieb:

        Und die Erklärung wie der Höllenhund zu stande kam, geht ja mal gar nicht. LED-Blätter, die einem vorgaukeln der Hund brenne?
        Fand ich auch mehr als dämlich. Ich dachte auch nur "Haha, als ob."
      • Heiji schrieb:

        Auch nervig, wie der Fall am Ende so einen japano-Turn bekam. Ist immer bitter wenn Fälle nur mit Japanischkentnissen gelöst werden können und erst Recht bitter, wenn Fälle nicht so ausschauen, aber zu soetwas mutieren.
        Sobald die Auflösung eines Falls Japanisch-Kenntnisse voraussetzt, neige ich dazu die Sprechblasen nur noch zu überfliegen, denn mehr als 3 Panels lang kann ich mir eh nicht merken, was erklärt wird. Was sehr schade ist, denn insgesamt mochte ich den Fall.