Band 68

      Fall 2:
      • Ich bin ja bekanntlich kein großer Fan dieser Plotline, weil Eri etwas viel besseres verdient, aber dieser Fall war nur auf die beiden bezogen echt gut. Kogoro sagt ihr sogar, sie sollen wieder zusammen wohnen und am Ende gibt's legiten Progress. Sogar Aoyamas Joke-Ende ist wirklich mehr Joke als dass er jeden Progress, den der Fall gemacht hatte, konterkarien würde, wie es die meisten Joke-Enden tun.
      • Kogoro kann sich den Geburtstag seiner Frau nicht einfach so merken? Herrje.
      • Der Krimi-Aspekt ist aber ziemlich mies. Klar, Aoyamas Art von Krimi war noch nie Charakterbezogen, aber wie unempathisch der Ehemann auf die Neuigkeit des Todes seiner Frau reagiert hatte, da musste er ja der Täter gewesen sein.
      • Ist das wirklich der Fall indem Yokomizo Eri kennenlernt? Dachte beim Lesen das wäre schon dutzende Bänder vorher passiert und Aoyama hatte es nur vergessen ^^
      Fall 3:
      • Ich glaube dieser Fall ist etwas unbeliebt oder umstritten weil Kid hier einfach mal Conan ausknockt, aber ich finde gerade das ganz geil. Fair Play ist eh überbewertet, da darf Conan mal ruhig auf die Bretter geschickt werden =D
        Auch die Art, mit dem Elektroschocker, mag ich. Jaja, es gibt irgendeine Chance, dass Conan bleibenden Schaden hätte erleiden können, blabla, mir egal, pro mehr Gewalt :D
      • Schön das Aoyama im Vorwort (und im Schlüssellloch) selbst eingesteht, dass das mit Samizu Kichiemon etwas Überhand genommen hat. Ich mag diese Rätsel, aber ist schon etwas durchgekaut.
      • Hätten diese alten Fallenhäuser nicht historischen Wert? Ist es da wirklich verantwortungsvoll, dass Suzuki einfach daran schraubt und irgendwelche Metallstäbe u.Ä. installiert?
      • Schön, dass Aoyama mal sein typisches Rätselsystem durchbrechen und trotz 3 1-Fall-Verdächtigen einen 4. zum Täter machen wollte, es klappt nur nicht so recht. Diese 1-Fall-Verdächtigen sind so sehr nicht im Mittelpunkt, dass man nie wirklich einen der 3 verdächtigt. Nungut, ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich diesen Fall lese, aber beim 1. Lesen war das iirc ähnlich.
      • Ähh wieso hatten die DB jetzt Kid nicht enttarnt, als sie alle Leute verhörten? Einmal an den Ohren ziehen sollte doch reichen ?(
      • Kids Genta-Plan ist schon ganz geil, nur schlucke ich das mit dem Sprengstoff, den keiner erkennen konnte, nicht so ganz, naja Kid-Fälle, die haben schon immer Logik und Naturgesetzte gebogen.
      • Wieso lässt Conan Kid eigentlich auf die Art laufen, wie er es am Ende tut? Sonst gibt er ja noch irgendein Alibi an, wieso er Kid laufen lässt, aber hier bolzt er ihm einfach 'nen Ball in den Arsch und ist gar nicht darauf aus, dass er geschnappt wird.
      • Wie immer ist Ai als Detektivin eine nette Abwechslung.
      Fall 4:
      • Urgh, dieser Fall zeigt eigentlich ganz schön was Aoyamas Problem mit Frauenfiguren (oder speziell Ran) ist. Ich bin mir sicher, er ist der Meinung, dass er Ran in diesem Fall wirklich stark pusht und sie Charakterstärke beweist. Aber das absolute Gegenteil ist der Fall.
        Nur weil irgendein dummes Horoskop irgendwas sagt, denkt sie, sie dürfe jetzt nicht kämpfen, weil sie sonst zu männlich für ihren Schwarm sei. Dabei sollte doch die Liebe über so einem Quatsch stehen. Und das Ende der Geschichte ist nichteinmal, dass sie erkennt, dass alle Horoskope Mumpitz sind, nein, es muss erstmal revealed werden, dass dies gar nicht ihr Horoskop war, bis sie dann den Täter in einer aberwitzig unrealistischen Kampfszene fertigmacht.
      • Der Krimiaspekt ist eigentlich in diesem Fall ganz nett, was anderes und ein step-up nach all den schwachen Fällen. Naja, mehr als Durchschnitt ist es auch nicht.
      Let the bullets rain.