Band 66



      Band 66, Kapitel 686 - 696

      Fall 1: Die rote Wand

      Fall 2: Romance im Polizei-HQ: Fucking Why-Edition?

      Fall 3: Conan vs Detective Boys: Heiji-Edition

      Fall 4: Kazuhas Glücksbringer

      Fall 5: Gothic-Lolita
      Let the bullets rain.

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      Wie bereits in der Shoutbox zuvor geschrieben: Was ein grauenhafter Band. Vielleicht der schlechteste Band der Geschichte dieses Mangas, ohne 10 monatige Pause könnte ich das besser einschätzen.

      Die rote Wand habe ich bereits im vorherigen Thread behandelt, also fängt's schon wunderbar an mit dem Anfang von Shiratori x Kobayashi. Seufz.
      • Wenigstens diesen Fall von Shiratori x Kobayashi will ich mitnehmen damit mein Eindruck dieser Lovestory gefestigt wird und in der Tat. Alles an diesem Fall ist eine mittelschwere Katastrophe.
      • Zuersteinmal hat der Fall ein Protagonistenproblem. Shiratori ist kein Typ, für den man mitfiebert (die deutsche Sprache braucht ein besseres Äquivalent zum englischen to root btw). Shiratori ist ein schmieriges Arschloch. Punkt. Nichts was er jemals tun wird, ändert etwas daran, dass er nur existiert um der Widersacher für unseren Underdog-Helden Takagi zu sein. Er eignet sich nicht dafür selber Protagonist seines eigenen Nebenstorystranges zu sein. Mehr noch, dadurch, dass ich weiß, dass dies der Typ ist, der Sato zur Hochzeit manipulieren und zwingen wollte, fiebere ich aktiv gegen ihn.
        Kobayashi war immer eine nette Nebenfigur, die nicht auf den Kopf gefallen war und Conan nicht so sehr dabei behinderte Detektiv zu sein, ich wünsche ihr doch gar nicht diesen schmierigen Penner in ihr Leben.
      • Dann haben wir die ganze Komponente der Sandkastenliebe. Das ganze hier könnte ja sogar funktionieren, wenn wir schon sehr viel früher diesen Flashback zu sehen bekommen hätten. Stattdessen haut uns Aoyama auf einmal so einen Flashback entgegen, der erklärt wieso Shiratori in Sato verschossen war (brauchte es dafür wirklich eine Erklärung?), zeigt aber gleichzeitig, dass es ja nur ein Missverständnis ist. Das ist alles zu convenient, zu gekünstelt, zu unglaubwürdig. Nochdazu ist es eine Wiederholung einer Art Beziehung, die der Manga bereits zur Genüge hat: Sandkastenlieben.
      • Außerdem ist Shiratori doch viel zu klug um nicht schon längst mal nachgeforscht zu haben: War das wirklich Sato?
      • Da hier Shiratori den großen Macker spielen soll, der mit sich selbst ringt und so eigentlich selbst auf die Lösung kommen muss, darf der Fall nicht all zu schwer sein, was schon mal dazu führt, dass der Fall ziemlich schlecht ist. Aber der Fall ist nicht nur schlecht, er ist auch unmöglich.
      • Niemand stellt die Frage: Kann man eigentlich aus einem Kinosaal raus- und reingehen ohne dass es jemandem auffällt?
        Wenn in einem recht leeren Kinosaal jemand rechts oder links von meinem Blickfeld aus während des Films aufsteht, bemerke ich das. Wenn jemand in meiner eigenen Reihe während des Films aufsteht, bemerke ich das. Wenn jemand -selbst wenn gerade die dunkelste Szene des Films läuft- einen Laufgang und Sitzreihe entfernt, direkt vor mir aufsteht, dann bemerke ich das. Erst Recht in einem proppellvollen Kinosaal. Selbst wenn Japan Kinosäle hätte, wo man nicht bei jedem einzelnen Zuschauer um Entschuldigung bitten muss, wenn man aufsteht. Der Alibitrick der Täterin ist komplett unmöglich und dabei habe ich noch gar nicht erwähnt, dass falls die Polizei es schafft jemanden zu ermitteln, der in der selben Reihe saß, wie die Täterin, das Alibi erst Recht in sich zusammen fällt und das dürfte nun wirklich nicht all zu schwer sein, könnte halt nur mal ein paar Tage dauern.
      • Dieses Kapitel ist gut 10 Jahre alt und Japan hatte damals schon Ticketmaschienen in Kinos? Wieso gibt's das heute nicht bei uns? Kein 30minütiges Anstehen, wenn man den Fehler macht um 20:00 Star Wars zu gucken...
      • Schön, dass offenbar auch für's japanische Kino gilt: Wenn es Monster oder Roboter sind, ist jedwede Brutalität wie Eingeweide ok.
      • Woher weiß Shiratori eigentlich, dass Takagi und Sato sich geküsst haben?
      • Wie Shiratori einfach Kobayashis Hand ungefragt ergreift. Das würde heute als sexuelle Belästigung durchgehen. (OK, vielleicht sollte ich meinen Shiratori-Hass etwas runterstellen.)
      Fall 3:
      Gab zu viele Detective Boys-Fälle zu dieser Zeit, und ich kann mich noch sehr gut an diesen erinnern, also habe ich ihn geskippt. Sehr schade, wie Ai völlig zu Recht darauf hinweist, dass die DBs sich viel zu sehr auf Conan verlassen und sie dann anstatt wie beim Fall als Conan angeschossen wurde, selbst Initiative ergreifen, anstatt Conans einfach Heijis Befehle befolgen. So kann man sich auch vom klugen Führer emanzipieren. Nicht.
      Btw, der Umstand, dass Heiji praktisch beweisen musste, dass er Conan kennt... ein weiterer Hinweis, dass die Filme uncanon sind? ;)

      Fall 4:
      Schaut auf meinen Profilnamen. Schaut auf meinen Avatar. Ich liebe Heiji. Ich freue mich immer ihn zu sehen, weil er den Manga einfach besser macht. Noch nie habe ich daran gedacht einen Heiji-Fall zu skippen. Also wenn ICH 3 Tage lang versuche mich durch einen Heiji-Fall zu boxen um dann entnervt aufzugeben und nach dem 1. Kapitel zum Ende springe, dann muss der Fall schon wirklich schrecklich sein. Positiv sind eigentlich nur die beiden Heijizeichnungen auf der letzten Seite, wo die Kappe jeweils Heijis Augen bedeckt. Würden sich sehr gut als Avatar eignen...
      Eigentlich hatte ich vor, diesen Punkt erst im nächsten Thread zum Gothic Lolita-Fall zu bringen, aber ich sage es schonmal jetzt an: Dieser Fall (aber halt noch mehr der nächste) zeigt das Problem an, wenn der Autor zu sehr an runde Kapitelnummern denkt. Denn dieser Fall ist einfach Mist und der nächste purer Filler. Nur damit der Kaufhausfall bei einer runden Zahl beginnt.
      Let the bullets rain.