Yaiba, Kapitel 1

      Yaiba, Kapitel 1

      Hallo allerseits!

      Hiermit präsentieren wir euch die deutsche Übersetzung des allerersten Kapitels von Gosho Aoyamas früherer Serie Yaiba (1988 - 1993), einer wie ihr noch sehen werdet vor allem in den frühen Bänden stark von Dragon Ball beeinflussten Fantasy- und Abenteuerserie, die mit einem ziemlich bekloppten Humor aufwartet. Manchen ist der Manga eventuell durch die zahlreichen Anspielungen und Gastauftritte einiger Charaktere in Detektiv Conan und Kaito Kid oder durch OVA 1 von Conan ein Begriff.

      Zuvor möchte ich aber noch ausdrücklich sowohl @Sephiroth danken, der die Sklavenarbeit des Letterings auf sich genommen und sich dann auch noch die unaufgeforderte Mühe gemacht hat, unter anderem Soundwords und Umgebungsbeschriftung organisch in die Panel zu integrieren, ebenso wie @Beechan dafür, dass sie die Seiten korrekturgelesen hat.

      Hier nun endlich der Link zu Kapitel 1:
      go-show-time.de/misc/blog/comic/yaiba-kapitel-1-seite-1/

      Viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe die Darstellung und Navigationsweise geht für alle so in Ordnung - das war nun eher eine Notlösung und ich werde mich bemühen, das Standardtheme noch anzupassen und die Navigationsbegriffe ins Deutsche zu übertragen, auch wenn das momentan noch keine hohe Priorität besitzt.

      Bonus - Farbseiten aus dem Sunday Masterpiece Museum:


      Und ein wenig Trivia:
      • Das Kapitel erschien in der Shōnen Sunday #39/1988 am 24. August 1988, direkt folgend auf die Geschichte „Ghost Game“ von Kaito Kid und die drei Kapitel von PI George in „Kleiner Detektiv ganz groß“, wodurch dies genau genommen der Auftakt zu Goshos bereits zweiter wöchentlicher Serie (und der dritten insgesamt) war. Yaiba war sein erster wirklich großer Erfolg, der mit dem Shogakukan Award ausgezeichnet wurde und dem neben einer 52-teiligen Animeserie auch zahlreiches Merchandise folgte.
      • Yaibas Name ist einer von der weniger kreativen Sorte: "yaiba" bedeutet so viel wie "Klinge/Schwert" und "kurogane" bedeutet "Eisen".
      • Der (reale) Flughafen Narita, auch Narita International Airport und Flughafen Tokyo-Narita, kommt in Goshos Arbeiten desöfteren vor, so auch als Ankunftsort der Prinzessin Anne von Sublina in Kaito Kid und als Platz des Showdowns zwischen Yutaka Abe und Conan Edogawa. Allerdings ist das keine Überraschung: Der Flughafen ist der bedeutendste seiner Art in der Metropolregion Tokyo; zumindest war er das bis 2013, als er in dieser Funktion vom Flughafen Haneda abgelöst wurde.

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      Yaiba mochte ich irgendwie immer. :D Der Humor ist zwar ziemlich albern, aber anders als andere alberne Manga treffen die Witze irgenwie genau meine Retardfrequenz, sodass ich den Manga trotzdem durchgängig lustig finde.

      Der Rip-Off-Faktor ist allerdings schon echt krass. Yaiba lebt fernab von der Gesellschaft wie Goku, bekommt von seiner männlichen Bezugsperson das Kämpfen beigebracht wie Goku, ist verfressen wie Goku, ist unschuldig und nicht besonders schlau wie Goku, reagiert auf Mädchen wie Goku und hat die gleiche Statur und Frisur wie Goku. Aber Conan scheint ja auch nicht einhundertprozentig auf Goshos Mist gewachsen zu sein, also ist das vielleicht einfach sein Style. :D

      Aber good job beim Übersetzen und Bearbeiten. Sieht jedenfalls professioneller aus als so mancher deutscher Conan-Manga. xD

      *(© TheDetective)
      "Flatsch" ist wirklich schützenwertes intellektuelles Eigentum.
      Der Humor weicht ja später noch etwas ernsteren Momenten (und einem Stil, der immer mehr zum frühen DC-Stil wird, sowie weniger absurder Fantasy), aber du hast schon recht, völlig verschwinden tut er eigentlich nie.

      An Anspielungen stimmt das natürlich, man hat ja später auch einige Charaktere die - ich vermeide mal Spoiler - vom Design her stark an diverse DB/Z-Charaktere erinnern; zumal später die Sammelei der "Dragon Orbs" (XD) dazukommt (auch wenn sie hier eine andere Funktion haben als Wünsche zu erfüllen und Gosho meinte, sie seien durch Dragon Quest inspiriert), etc. Es stimmt auch, dass Gosho offen viele literarische Inspirationen hat, ebenso wie Einflüsse aus anderen Manga und Anime, sowie Realfilmen und -serien und manchmal auch Videospielen.

      Umso mehr wundert mich der Vorwurf aus dem von dir verlinkten Absatz auf Wikipedia (zumal da keine Quellen zu sein scheinen und das Englisch arg dürftig ist, was es vor allem gegen Ende schwer macht, den Text nachzuvollziehen). Es wundert mich vor allem gerade, weil Gosho sehr offen mit all seinen Einflüssen und Inspirationen umgeht und er ja ständig erwähnt, woher er bestimmte Ideen für Plot Points und ganze Designs "entliehen" hat und er dann plötzlich klammheimlich einmal bei wem anders klaut und es dann bei Anfrage bestreiten sollte, falls es denn stimmt... (Eigentlich wäre so eine Liste mit Goshos Einflüssen und Inspirationen mal sehr interessant. :D Mal sehen, wenn ich wieder mehr Zeit habe, vielleicht.)

      Puzzle schrieb:

      Der Humor weicht ja später noch etwas ernsteren Momenten (und einem Stil, der immer mehr zum frühen DC-Stil wird, sowie weniger absurder Fantasy), aber du hast schon recht, völlig verschwinden tut er eigentlich nie.
      Also im Prinzip der gleiche Wandel, den alle Manga von Gosho durchgemacht haben? :D Ich habe Yaiba allerdings nie ganz durchgelesen. Als ich das gelesen habe, war ich ja noch auf die englischen Scans angewiesen und die gingen nur zu einem bestimmten Punkt, also habe ich die ernstere Phase vielleicht gar nicht so richtig mitbekommen.

      Der Absatz aus dem Wiki-Artikel scheint etwas holprig aus der japanischen Wikipedia übersetzt worden zu sein. Im Wesentlichen war es so, dass der Autor von dieser Picasso-Reihe von Fans gehört hatte, dass Conan sehr ähnlich sein soll. Nachdem er das selber überprüft und ebenfalls Ähnlichkeiten festgestellt hat, hat er sich dann an Shogakukan gewendet. Die meinten, dass Aoyama das Werk wohl nicht selbst gelesen habe, aber eines seiner Staff-Member das Setting möglicherweise gut fand und ihm etwas Ähnliches gepitcht hat. Bewiesen ist natürlich nichts, aber ich finde schon etwas auffällig, dass diese Möglichkeit eingeräumt wird. Komplett haltlose Plagiatsvorwürfe würde man ja eindeutiger dementieren. Wobei Gosho in dem Fall natürlich nicht wissentlich selber irgendwas Fremdes übernommen hätte. ^^