Band 60

      Eisukes Abschied

      Ich muss Abbitte leisten bei Eisuke. Seit seinem Debüt vermeide ich es ja ihn beim Namen zu nennen und benutze Voldemort-Anspielungen. Zugegeben, der Hauptgrund dafür lag eher beim allgemeinen Hass von so ziemlich allen Lesern, den ich auf die Spitze treiben wollte, aber auch ich mochte den guten Eisuke nicht. Jedoch muss ich doch alles in allem nach dem Reread sagen: Eisuke, so scheiße bist du gar nicht :D Wenn man sich auf seinen Slapstick eingestellt hat, dann ist er ein kluger und zum Teil sogar interessanter Charakter.
      Wiedersehen werden wir ihn wohl nicht nochmal, denn ich glaube wirklich, dass Aoyama ihn wegen seiner Unbeliebtheit rausgeschrieben hat. Sein Abschied kommt ja auch extrem plötzlich. Und eine CIA-Ausbilung braucht ihre Zeit, also auch realistisch gesehen macht seine Rückkehr wenig Sinn. Höchstens wenn Kir sterben sollte, aber selbst dann wäre sein Auftritt nicht vollends nötig, weil man ihren Tod geheimhalten oder dieser erst im Finale kommen könnte.

      Auch beim Thema Homophobie möchte ich ein wenig zurückrudern, es geht zwar schon in die Richtung, aber Takagi redet ja davon, dass es so überraschend wäre solch maskuline Muskelberge küssen zu sehen... kann (oder muss?) man aber auch als totale Ausrede ansehen.

      Eisuke sah im Krankenhaus inmitten lauter Ausländer den unmaskierten Conan, der ihm dabei ziemlich harte Schlussfolgerungen mit seiner Leukämieerkrankung und subsequentem Blutgruppenwechsel offenbarte. Wenn man dies bedenkt wirkt Conans Entscheidung seine Identität preiszugeben eigentlich gar nicht so absurd. Problem ist nur, dass ein Identitätsreveal in den meisten Fällen Sinn machen würde, aber nicht erfolgt. Eisuke hat nicht ansatzweise das Wissen mehr verdient als eine Jodie. Und wenn man dann noch hinzuzieht was für einen Quark Conan mit Akai veranstaltet nur damit dieser nicht das Offensichtliche erfährt und man kommt nicht darüber hinweg diese Szene zu verteufeln.
      Grundsätzlich gefällt es mir auch nicht, dass Eisuke von selbst hinter das Geheimnis kommt. Es macht zwar alles Sinn und ist auch offensichtlich, nur wenn Eisuke diesen Gedankensprung schafft, wieso sonst niemand? Es ist irgendwo in Ordnung, wenn die Regeln dieser fiktiven Welt nunmal lauten: "Denkt nicht so viel darüber nach, niemand rallt es, dass Conan hinter dem schlafenden Kogoro steckt und man muss schon durch ein ähnliches Tal gehen wie Heiji um es herauszufinden." Eisuke bricht in meinen Augen ein wenig diese nicht näher spezifizierten Regeln, denn wenn er es tut, hätte auch eine Eri es schaffen können. Und wenn ich ehrlich bin, komme ich mal wieder an Gin zu denken. Wenn Eisuke in der Vorabrecherche fast schon Conan=Sleeping Kogoro rausbekommt sollte Gin dies auch, wenn er sich nur mal Kogoro Mori näher anschauen würde... wofür er auch jeden Grund hätte... :|

      Subaru Okiyas Debüt
      • Bei @Corab (Oops, I did it again :D) habe ich ja noch den Faktor Zufall verteidigt, hier muss ich ihn wieder kritisieren. Ich finde es einfach sehr komisch, dass Conan und Akais Plan daraus bestand, dass letzterer sich mitten in Tokyo alleine verkriecht und das ganze komplett über den Haufen geworfen wird, weil ein random Täter das Haus in einem random DB-Fall abfackelt.
      • Ich habe zwar auch während dem Vermouth-Arc meine Probleme mit Ais Aurenortung aber hier überspannt Aoyama endgültig den Bogen. Aktuell sehen wir ja im Manga auch zu was der Käse führt. Dass Ai eine Art paranormalen Spürsinn für Vermouth hat, weil sie für Sherry solchen unglaublichen Hass empfindet, kann ich ja noch irgendwo akzeptieren. Aber bei jedem stinknormalen BO-Agenten? Nee, Leute! Das ist nichts weiter als unerklärbare Fantasy und hat nichts, aber auch gar nichts in diesem Manga zu suchen. Freut euch auf einen Rant wann immer Ai mit diesem Mist anfängt ^^
      • Schwarz-weiß Conan ist mir zu Panda-ig ^^
      • Subaru Okiya = der Rote... Akai = rot... I see what you did there Aoyama :rolleyes:
      • Der Kommissar rastet aus weil der Täter ein altes Haus abgefackelt hat? Really? Ist nicht der Tatbestand der versuchten fahrlässigen Tötung von Mann und Kind etwa 100x schlimmer? :rolleyes:
      Der Hammer-Mann
      • Es ist Band 60, jetzt küsst euch endlich xD
      • Chiba ;( Du warst doch der coole Otaku, dessen bei-rot-über-die-Ampel-gehen-Fetisch gar nicht so schlimm ist und dann versagst du dermaßen ;(
      • Bei Sleeping Kogoro schrillen bei Sato die Alarmglocken und sie überprüft es (occasionally), aber wenn die 16-Jährige Sonoko kaum einen Fuß in die Wohnung mit dem Tatort setzt und auf einmal aus dem nichts genau diesen Kogoro simuliert und perfekt den Fall löst, kommt nichts? :rolleyes:
      • Shiratori ist gefühlt auch schon 20 Bände nicht mehr aufgetreten.
      Suicide, it's a suicide!

      Ich habe den Verdacht, dass ich diesen Fall aus welchem Grund auch immer übersprungen hatte, jdf. kam mir dieser Fall sehr neu vor. Ich war mir nicht sicher, ob Aoyama wirklich den Mut hat mit seinen eigenen Konventionen zu brechen und bin umso froher, dass er es getan hat. Ab und zu trifft Aoyama in Sachen Dramatik und Melodrama wirklich ins Schwarze und hier ist das fast der Fall. Merkwürdig, dass der Fall nicht öfter zu Sprache kommt, wo doch Selbstmorde sehr selten in diesem Manga sind. Nungut, ein Twist, dass ein offensichtlicher Mord sich doch als Selbstmord herausstellt, ist das hier nicht, aber es zählt zum niedrigen Selbstmord-Counter.
      Let the bullets rain.

      Heiji schrieb:

      Bei @Corab (Oops, I did it again :D) habe ich ja noch den Faktor Zufall verteidigt, hier muss ich ihn wieder kritisieren. Ich finde es einfach sehr komisch, dass Conan und Akais Plan daraus bestand, dass letzterer sich mitten in Tokyo alleine verkriecht und das ganze komplett über den Haufen geworfen wird, weil ein random Täter das Haus in einem random DB-Fall abfackelt.

      Witziger Weise finde ich den Zufallsfaktor gerade hier nicht so störend wie in anderen Fällen :D Jeder noch so perfekt durchdachte Plan kann immer irgendwo schiefgehen und diesmal ist eben Subarukais Haus abgebrannt. Was hier eigentlich nur seltsam ist, ist die Tatsache, dass der Brand so unmittelbar nach CORAB kam. Ergo: Subarukai ist gerade mal eingezogen und wenige Tage später muss er schon wieder die (nicht mehr vorhandenen) Sachen packen? Okay, der Zeitfluss in DC ist natürlich so eine Sache, theoretisch kann seit CORAB auch schon ein Monat vergangen sein, ist aber trotzdem arg schnell...

      Heiji schrieb:

      Ich habe zwar auch während dem Vermouth-Arc meine Probleme mit Ais Aurenortung aber hier überspannt Aoyama endgültig den Bogen. Aktuell sehen wir ja im Manga auch zu was der Käse führt. Dass Ai eine Art paranormalen Spürsinn für Vermouth hat, weil sie für Sherry solchen unglaublichen Hass empfindet, kann ich ja noch irgendwo akzeptieren. Aber bei jedem stinknormalen BO-Agenten? Nee, Leute! Das ist nichts weiter als unerklärbare Fantasy und hat nichts, aber auch gar nichts in diesem Manga zu suchen. Freut euch auf einen Rant wann immer Ai mit diesem Mist anfängt ^^

      Ich habe Ais Aura nie wirklich als zuverlässige BO-Antenne gesehen, die sofort anfängt zu piepen, wenn sie jemanden aus der Zielgruppe ortet. Für mich war das eher eine Art Paranoia, die Ai seit ihrer Flucht aus der BO verfolgt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass jemand mal Panikattacken bekommt, wenn verdächtige Personen in der Nähe sind. Deshalb passiert es mindestens so oft, dass sie mal einen BO-Menschen NICHT wahrnimmt, wie es auch Fehlalarme gibt (siehe Subarukai).

      WATCH IN MOTION PICTURES :love: