Band 59

      Eri & der teuflische Barbier aus Tokyo
      • Den einen kurzen 1-Kapitel-Fall außen vor gelassen sind das hier praktisch zwei 1-Verdächtigen-Fälle direkt vor und nach @Corab. Normalerweise gibt es eine viel höhere Zeitspanne zwischen denen.
      • Dieser Fall ist aber weit stärker als der Devil may cry-Fall. Das liegt schon allein an der Erzählform, wenn man den Täter schon kennt, kann man auch ruhig ihre Gedanken zeigen. Aoyama zeichnet unsere Killerin zwar für meinen Geschmack ein paar mal zu oft mit Psycho-Augen, aber grundsätzlich fand ich sie recht charismatisch für eine 3-Kapitel-Killerin.
      • Wir sehen hier erstaunlich oft close-ups der Leiche mit durchgeschnittener Kehle.
      • Die brillenlose Eri mit zurückgekämmten Haaren gefällt mir gar nicht. Erinnert mich auch ein wenig an Heijis Mutter.
      • Ein Date zwischen Eri und Kogoro? Kommt mir irgendwie reichlich aus dem nichts. Klar fühlen sie noch echte Empathie für den jeweils anderen, aber wirklich zugeben wollen sie es ja nicht. Es ist ja nicht gerade zufällig, dass sie sich jedesmal ankeifen, wenn sie sich dann treffen. Daher kann ich es nur schwer glauben, dass die sich off-screen zum Essen verabreden.
      • Mir ist während des Lesens aufgefallen: Sind sich Sato und Eri überhaupt schonmal (on-screen) begegnet? Könnte eine sehr coole Dynamik haben.
      • Wahrscheinlich kommt gleich @Serinox und zeigt mir eine Band- und Seitenzahl wann es mal der Fall war, aber ist dies das erste Mal, dass Eri auf den schlafenden Kogoro in persona (nicht Live-TV) trifft? Sie kennt den guten Kogoro ja schon ihr ganzes Leben lang und ich bin daher enttäuscht, dass sie das nicht ansatzweise hinterfragt. So eine Sato-Szene wäre imho Pflicht.
      • Überhaupt ist das einer der schlimmsten schlafenden Kogoro-Präsentationen. Mich stört es immer wenn Conan einfach 10 Minuten lang mit dem Rücken zum Rest steht, in seine Fliege quatscht und es keiner hintefragt. Insb. mit Eri sollte dies doch auffallen.
      • Den Mordtrick fand ich eig. sehr gelungen, sehr viel besser geht es mit dem 1-Verdächtigen-Format nicht. Und durchgeschnittene Kehlen sind immer gut ^^
      • Ich konnte mich nicht mehr an die Art des Trolls erinnern, der dann am Ende kommen sollte, weshalb ich recht legit sagen kann: Ich musste sehr gut lachen :D
      Fūrinkazan
      • Das Debüt eines Top 3-Charakters, einer sehr coolen, intelligenten und unterschätzen Frau, der für mich zweitbesten Romanze des Mangas, eine epische Länge von 7 Kapiteln, der beste Deduction-Showdown, die imho coolste Action-Szene, und als Sahnekirsche ist Heiji auch dabei... eigentlich müsste das locker ein Top 10-Fall für mich sein... hmm.
      • Das erste Kapitel zeigt imo sehr gut, dass Heiji und Shinichi scheinbar nicht die gleiche Freude an ihrer Freundschaft haben. Heiji brennt auf dieses und eigentlich jedes Treffen mit Shinichi, als er hört dieser sei hier, kann er seine Freude kaum zügeln. Shinichi hingegen ist da eher neutral erstaunt, zeigt augenscheinlich keine große Freude Heiji zu sehen und wenn er ihn dann trifft, kommt triefender Sarkamus. Und das ist nicht das erste Mal, wo er so eine Reaktion zeigt.
      • Joa, Kansuke Yamato, der Kerl ist einfach super xD Ich meine das ist ein Detektivmanga, also finde ich kluge Figuren schon von vornherein richtig super (Morofushi...). Bei ihm kommt dann noch diese aggressive Art beim Ermitteln zusammen, obwohl er selbst im Inneren weich ist und dann hat er auch noch ein awesome character design: Fertig ist meine No. 3 bei den DC-Charas.
        Als Kommissar sehe ich ihn aber weniger, eher als Detektiv, sonst wird's unfair ;)
      • Yui Uehara ist zwar nicht ganz so geil wie Yamato, aber immernoch stark. Kluge Charas sind eh willkommen und kluge Frauen gleich doppelt.
      • Dass sie selbst Jahre lang undercover ging, dafür sogar heiratete und schlussendlich auch von ganz alleine die Killerin stellt, macht auf jeden Fall mächtig Eindruck. Dass sie dann Details, wie die genaue Mordmethode nicht raushat, sind dann Peanuts ^^
      • Ihre Romanze finde ich sehr angenehm und homogen eingebunden und geschrieben. Da ich kein großer Fan von Eri x Kogoro bin (und eigentlich auch nicht wirklich mit Sato x Takagi mitfiebere, die aber viel öfter vorkommen) haben die beiden den silbernen Platz. Zugegebenermaßen, war mir komplett entfallen, dass die beiden de facto auch mal Sandkastenfreunde waren. Völlig unnötig und trübt meine Freude, aber ich denke, ich verdränge das einfach ganz schnell wieder :D
      • Random, aber Yamatos 2. Vorstellungsbox zerstört die ganze Cliffhanger-Seite des 2. Kapitels.
      • Aoyama war reichlich faul beim Schlüssellloch. Nimmt er einfach ein Panel aus dem Manga und gibt ihm schlicht 'nen paint-job :/
      • Dieser Fall hat überproportional viele Heijis-badass-Kappe-verdeckt-ein-einzelnes-Auge Zeichnungen.
      • Einen Fall mit dem Setting der verfeindeten Familien hat so gut wie jede andauernde Krimiserie mal. Finde ich völlig ok.
      • Tausendfüßler ist eine geile calling card für einen Serienmörder.
      • Mein erster Kontakt zu Fūrinkazan war ja über die Yu-Gi-Oh!-Karte des selben Namens xD
        Aber auch deshalb finde ich die Thematik sehr cool.
      • Kogoro: "Wieso hast du nicht die Schiebetür aufgerissen und ihn mit einem Karate-Kick aus der Rüstung geworfen?"
        Ran: "N-Na der Typ war doch ein Geist! Da hatte ich auch trotz Karate Bammel!"
        Kazuha: "Genau! Bei 'nem Geist wirkt Karate nicht!"
        Heiji: "Depp!"
        #TeamMomiji
      • Conan und Heiji tun den 2. Mord als schnell gelöst ab, dabei find ich den viel interessanter und einzigartiger.
      • Das Notizbuch des letzten Opfers wird gefunden und literally 10 Sekunden später hat Yamato die krassesten fallrelevanten Dinge schon raus? Dagegen ist ja selbst Yusaku ein Nichts :D
      • Der Showdown dieses Falls ist einfach einmalig geil. Erst Red-Herring Yui, die sich ein Katana krallt um den echten Mörder zu begrüßen. Dann die epischen Heiji und Conan Entrances, die schon auf der Lauer waren und schlussendlich das epischste Versteck von allen als armored Yamato aufsteht. Ist es unbedingt realistisch, dass außer den Detektiven niemand Yamato bemerkt? Naaah. Hätte der gute Kommissar lieber einen Haufen Cops versteckt halten sollen? Joaaa. Bin ich froh, dass er's nicht getan hat? Oh ja. Kann sein, dass es im Anime ein paar mehr Foddertypen waren, aber im Manga hält sich das alles noch in dem Rahmen, dass ich es als "cooles Action-Finale" bezeichnen kann. War beim Makoto-goes-Dynasty-Warriors-Fall anders.
      • Grundsätzlich kommen die Fodder-Typen aber schon etwas aus dem nichts.
      • Während ich dieses "geschwind wie der Wind" bei Yui ganz schön finde, regt mich das Ende dieses tollen Falls nur auf. Conan sollte vielleicht beim nächsten derartig plötzlichen Fall einfach nicht rangehen. Achja und zum 2. mal: #TeamMomiji
      Let the bullets rain.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Heiji“ () aus folgendem Grund: RIP Momoji

      Heiji schrieb:

      Wahrscheinlich kommt gleich @Serinox und zeigt mir eine Band- und Seitenzahl wann es mal der Fall war, aber ist dies das erste Mal, dass Eri auf den schlafenden Kogoro in persona (nicht Live-TV) trifft? Sie kennt den guten Kogoro ja schon ihr ganzes Leben lang und ich bin daher enttäuscht, dass sie das nicht ansatzweise hinterfragt. So eine Sato-Szene wäre imho Pflicht.

      Okay, dein Wunsch ist mir Befehl: Kapitel 165 (Band 17), Seite 5 ff. Damals stand für jemanden aber ein anderes Problem im Vordergrund ;) :

      Heiji schrieb:

      Irgendwie kommt mir Mori zu gut weg bei dem Fall. Conan rettet ihm ja so richtig den Arsch mit der Fallaufklärung, da hilft es auch nicht wirklich, dass ihm Eris Eheringstunt aufgefallen war. Besser wäre es, wenn Mori den Fall auch selbst gelöst hätte.

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