Welchen Film zuletzt im Kino gesehen/ welche Serie zuletzt beendet?

      Star Wars 7
      Na ja, bei einem groß gehypten neuen Star-Wars-Film hätte ich mir halt auch wirklich was Neues gewünscht. Klar ließ sich der Film gut gucken und war unterhaltsam, aber es war halt A New Hope mit dem Vater-Sohn-Konflikt aus Empire (nur umgedreht) und dem Ende von RotJ. Leia ist mir jetzt nicht so negativ aufgefallen, aber mehr hätte man aus ihr auf jeden Fall rausholen können. Den neuen Imperator fand ich auch irgendwie merkwürdig. Neben der Optik frage ich mich auch, woher auf einmal so eine riesige Alienspezies kommt, die auch noch die dunkle Seite der Macht nutzen kann. Zweitbester Star-Wars-Film würde ich allerdings keinesfalls unterschreiben, ich würde ihn eher genau zwischen die Trilogien packen.

      Star Wars 7

      Naja, Snoke ist ja wahrscheinlich normale Menschengröße, Hologramme spiegeln in Star Wars ja nicht zwanglsäufig die echte Größe einer Person wieder.

      Gut, ob jetzt New Hope besser oder schlechter ist als Force Awakens bin ich mir selber auch noch nicht ganz sicher, aber ich finde Force Awakens ist definitiv besser als RotJ. Ich hab den im Vorfeld nochmal gesehen und der erreicht in seinen schlechteren Momenten annähernd Prequel-Niveau und solche Durchhänger hat Force Awakens einfach nicht.
      Star Wars 7
      Ich stimme Corab zu, dass es schade ist, dass so viel aus der Originaltrilogie übernommen wurde. Wo ich aber nicht zustimme, ist der Rey vs Kylo Ren Kampf: Ohne dass Kylo Ren die Macht einsetzt (und das tut er eben nicht) muss der Kampf an Rey gehen und zwar aus verschiedenen Gründen:
      1. Rey kann mit dem Quarterstaff ohne Probleme diverse Storm Trooper ausschalten und das ohne Probleme und obwohl die Waffe im SW-Universe nicht mal eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Elemente ihres Kampfstils werden auch sehr gut in den finalen Kampf integriert, so nutzt sie vorallem Stichangriffe.
      2. und viel Entscheidender: Kylo Ren hat einen Schuss aus Chewies Armbrüste fullbody getankt. Han stellt mehrfach im Film dar, wie übertrieben diese Waffe ist und fetzt mit einem Schuss 3-5 Trooper weg. Kylo Ren hat den Schuss voll abgekriegt. Ein Wunder fast, dass er überhaupt kämpfen kann.

      Also muss der Kampf eigentlich an Rey gehen. Diskutierbar ist nur, wie schnell sie lernt mit der Macht umzugehen, was sich aber auch erklären lässt. Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass Rey schon Vorkenntnisse hatte und nach dem Kylo Ren Massaker ihre Gedanken gelöscht bekam, hat sie Luke etwas voraus, weshalb sie die Macht schneller als Luke zu beherrschen scheint. Und der Grund wurde sogar von Yoda in Episode 5 genannt. Lukes "langsame" Fortschritte lassen sich darauf zurückführen, dass er an der Macht zweifelt. Das tut Rey aber nicht, sie ist ziemlich überzeugt, dass sie den Storm Trooper brainwashen kann und deshalb schafft sie es. Wenn sie also Vorkenntnisse hat oder ein Skywalker ist (habe auch die Theorie gelesen, sie sei ein Obi-Wan Nachkomme, bezweifle das aber), ist es nachvollziehbar, dass sie schneller als Luke lernt. Aber naja das werden wir wohl in Episode 8 hören. Auf jedenfall finde ich Rey auch ziemlich stark geschauspielert, gefällt mir gut der Charakter.

      Star Wars: The Force Awakens

      Ich habe vor Tagen auch SW gesehen und fand ihn... ganz gut. Enttäuscht bin ich nur in dem Sinne, dass einige deren Meinung ich sehr schätze meinen, er wäre besser als RotJ, und davon ist der Film doch ein ganzes Stück entfernt. Die Ewoks an sich sind zwar schlimmer als der schwächste Moment von TFA, aber besser 10min konsekutives Augenrollen als verteilt auf die Hälfte eines ganzen Films.
      Überragend fand ich die erste Hälfte des Films, da empfand ich die Verbeugunen vor der Original Trilogy auch als solche: Verbeugungen eben. Das wieder ein Droid ein McGuffin abbekam usw. war völlig ok, denn es unterschied sich genug. Leider änderte sich das mit der Hälfte des Films wo wir nicht nur einen faulen, dämlichen 3. Todesstern bekamen, nein, sein Schwachpunkt war wieder irgendein kleiner Teil in seiner Konstruktion, das darf doch nicht wahr sein!
      Kein Bock jetzt negativer als nötig zu klingen, eine ausgeglichene Review ist das jetzt nicht, aber mir missfielen noch so Sachen, wie dass ich 0 emotionale Bindung mit den X-Wing Piloten hatte und mir dadurch ihr Finale komplett am Arsch vorbei ging. Rey vs. Kylo Ren interessierte mich. Oder das der Tod Han Solos komplett verhunzt wurde. Oder das Rey tatsächlich komplett eine Mary Sue war. Oder das Finn einen Charakterarc hätte haben können, aber man es bei sofortigen Stimmungswechsel beließ. Oder das Kylo Ren auf dem Papier besser war als in seiner Ausführung.
      Dennoch, im Endeffekt ist es ein solider bis ganz guter Film, meilenweit von meiner Top 10 des Jahres entfernt, aber die Distanz zu den Prequels ist noch weiter. Star Wars lebt wieder und wird hoffentlich in Rian Johnsons Händen noch besser. Bei einer Skala von 1-10 ist es eine 6,5-7

      Serinox schrieb:

      bester Film von JJ bisher (keine Kunst bei seinen bisherigen Regiearbeiten...).
      Da bin ich vollkommen anderer Meinung: JJ hat bislang immer gute bis sehr gute Filme gemacht. Star Wars 7 ist nicht besser als Mission Impossible 3. Nicht besser als Star Trek. Nicht besser als Star Trek: Into Darkness (heult doch Star Trekkies :D). Nur bei Super 8 kann man imo ins Straucheln geraten aber ich mag Super 8 und sehe ihn als klar besser als SW7 an.
      Let the bullets rain.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Heiji“ ()

      Heiji schrieb:

      Da bin ich vollkommen anderer Meinung: JJ hat bislang immer gute bis sehr gute Filme gemacht. Star Wars 7 ist nicht besser als Mission Impossible 3. Nicht besser als Star Trek. Nicht besser als Star Trek: Into Darkness (heult doch Star Trekkies :D). Nur bei Super 8 kann man imo ins Straucheln geraten aber ich mag Super 8 und sehe ihn als klar besser als SW7 an.

      Also bei den Star Trek Filmen würde ich noch sagen, dass alle drei halt Popcorn-Blockbuster sind, bei denen es darauf angekommt, welcher einen jetzt konkret mehr unterhalten hat, kann man so sehen - aber Super 8 und Mission Impossible 3 (das einzig gute an MI 3 waren Philip Seymour Hoffman und der Fakt, dass er besser als MI 2 war) sind mMn einfach keine sehr guten Filme und kommen nicht an seine anderen Filme ran.
      3 Star Trek Filme hat Abrams nicht gedreht. Die zwei aus Heijis Aufzählung wohl, aber den Dritten, der bald in die Kinos kommt Star Trek Beyond, da hat er leider nur produziert. Und ich meine wirklich leider, da nun der Regisseur von "The Fast and the Furious" Teil 3 - 7 übernimmt. Justin Lin. (Völlig anderes Genre) Ferner wurden die ersten beiden Drehbücher von Robert Orci (auch für Guardians of the galaxy verantwortlich) geschrieben, der jetzt beim dritten Teil hier auch nicht am Werk ist. Zwar durfte Simon Pegg mit am Drehbuch schreiben, aber trotzdem habe ich seit dem ersten Trailer, der vor einiger Zeit rauskam, kein gutes Gefühl bei der Sache. Da kommt so gar kein Star Trek Feeling auf. Schwachstellen bei der gesamten Neuauflage für mich waren bis jetzt deie neuen Darsteller von Spock und Uhura und ihre ganze Beziehung. Aber trotzdem muss man sagen das die ersten beiden Teile besser waren als gedacht und ich sie mir gerne im Kino angesehen habe. Chris Pine als Captain Kirk macht eine sehr gute Figur und auch der restliche Cast ist o.k.
      Abrams hat seine Arbeit bei Star Trek ordentlich gemacht. Ich habe den siebten Star Wars noch nicht gesehen, aber so was ähnliches erwarte ich mir nun auch hier. Mit Schwächen, aber gut gemacht.
      Jedenfalls jammert ja der gute Georg Lucas angeblich schon wieder herum, das er ja so wenig gefragt wurde bei der Entwicklung des Filmes von Disney. Tja Georg, hättest du deine Seele nicht verkauft, dann könntest du jetzt am Drücker sitzen. Hätte er sich wohl eher überlegen sollen.xD

      The truth is still out there!!!
      Achso... sorry.xD Mein Fehler. Naja, ich werde Star Wars noch ansehen, hatte bis jetzt noch keine Zeit, hab jetzt mal keine Spoiler gelesen, nur von jemanden gehört das man Mark Hamilton angeblich nicht erkennen soll. Also gehe ich in den Film mit der Suchaufgabe - Wo ist Mark? xD

      The truth is still out there!!!

      Serinox schrieb:

      Also bei den Star Trek Filmen würde ich noch sagen, dass alle drei halt Popcorn-Blockbuster sind, bei denen es darauf angekommt, welcher einen jetzt konkret mehr unterhalten hat
      Filmmeinungen sind natürlich alle subjektiv (außer die Prequels, die sind objektiv kacke :D), aber ich finde man kann recht gut argumentieren anhand einer Checkliste wie etwa Charaktere, Entwicklung, Regie usw., dass Abrams ST-Filme besser als sein SW-Film ist.
      Aber das ist jetzt keine Meinung die man 1000%ig so teilen muss, also belassen wir das dabei.

      Serinox schrieb:

      Super 8 und Mission Impossible 3 sind mMn einfach keine sehr guten Filme und kommen nicht an seine anderen Filme ran.
      Aber ein "sehr guter" Film ist Star Wars: TFA ja auch nicht :P
      Außerdem finde ich MI:3 richtig stark. Imo der 2. beste MI-Film nach Rogue Nation aus diesem Jahr.

      wutz1880 schrieb:

      Jedenfalls jammert ja der gute Georg Lucas angeblich schon wieder herum, das er ja so wenig gefragt wurde bei der Entwicklung des Filmes von Disney.
      Der soll mal ganz ruhig sein. Er hat über 4,5 Mrd Gründe still zu sein. Dazu kommen bestimmt noch Rendite, die sogar noch die Enkel seiner Enkel über Wasser halten dürften.

      wutz1880 schrieb:

      nur von jemanden gehört das man Mark Hamilton angeblich nicht erkennen soll. Also gehe ich in den Film mit der Suchaufgabe - Wo ist Mark? xD
      Mark Hamill kann man sehr gut erkennen^^ Er sieht seiner Figur eigentlich auch viel ähnlicher als Carrie Fisher ihrer, aber er hat ja auch nicht sein halbes Leben Koks geschnüffellt xD

      PS:
      Star Wars: The Foce Awakens
      Ich hoffe ja das Hologramm von Darth Plagueis, äh Snoke, war komplett Fake und in Ep8 bekommt er ein völlig neues Gesicht. Imo sieht er viel mehr wie ein HdR-Troll oder Ninja-Turtle aus als Doomsday.​
      Let the bullets rain.

      Heiji schrieb:

      aber ich finde man kann recht gut argumentieren anhand einer Checkliste wie etwa Charaktere, Entwicklung, Regie usw., dass Abrams ST-Filme besser als sein SW-Film ist.
      Außer man berücksichtigt sowas wie Franchisetreue. Als Filme sind die ST-Filme klar besser, aber mit Star Trek haben sie nichts zu tun.
      Mark Hamill kann man sehr gut erkennen^^ Er sieht seiner Figur eigentlich auch viel ähnlicher als Carrie Fisher ihrer
      Fandst du? Ich wusste ehrlich gesagt nur aus dem Szenenkontext wer es war. xD Carrie Fisher war dagegen problemlos zu erkennen, die kriegt eh viel zu viel Crap für ihren Auftritt.
      Der soll mal ganz ruhig sein. Er hat über 4,5 Mrd Gründe still zu sein.
      Na ja, grundsätzlich hatte er mit seiner Kritik durchaus recht, er hatte ja bemängelt, dass TFA ein "Retro-Film" sei, was ja stimmt. Aber mittlerweile ist er eh zurückgerudert, weil Disney ihm in den Arsch getreten hat.

      Corab schrieb:

      aber mit Star Trek haben sie nichts zu tun.
      Ach, auch die Kritik halte ich für viel zu stark. Die Charaktäre waren so ziemlich das, was sie auch in den alten Serien waren. Ja, ein bisschen mehr Sozialkommentar hätte dem ganzen mehr Star Trek Antlitz gegeben, aber auch so war das gut.
      Mal abgesehen davon, dass Abrams das Franchise von den Toten wiedergeholt hat, ohne diese Filme wären alle Trekkies mittlerweile 50 jährige Nerds und demnächst ausgestorben.

      Corab schrieb:

      Fandst du? Ich wusste ehrlich gesagt nur aus dem Szenenkontext wer es war. xD
      Das war halt Hamill mit 'nem Bart. Ende xD

      Corab schrieb:

      Carrie Fisher war dagegen problemlos zu erkennen, die kriegt eh viel zu viel Crap für ihren Auftritt.
      Da stimme ich dir zu. Keine Ahnung wieso viele meinen sie wäre so fürchterlich. Imo hat sie die schwierige Aufgabe, ohne Worte und nur mit Mimik die Gefühle beim Wiedersehen mit Han Solo zu zeigen, sehr gut gemeistert. Dennoch halte ich es für sinnvoll, wenn ihre Rolle auch weiterhin so klein aber prägnant bleibt wie jetzt. Denn wirklich geschauspielert, hat sie lange nicht mehr.
      Let the bullets rain.
      Ja, ein bisschen mehr Sozialkommentar hätte dem ganzen mehr Star Trek Antlitz gegeben, aber auch so war das gut.
      Na ja, das klingt ja als wären die intelligenten philosophischen Elemente (ich würde sie jetzt nicht unbedingt als "bisschen Sozialkommentar" bezeichnen) bei Star Trek nur verzichtbares window dressing gewesen wären. Ich muss zwar zugeben, dass ich die originale Star-Trek-Serie nicht einmal übermäßig mag, aber dass sie und die neuen Filme zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe sind, ist für mich unabstreitbar. Die neuen Filme sind (gute) Popcorn-Blockbuster mit Kampfaction und Wortwechseln aber halt im Grunde auch ohne Substanz. Könnten genauso gut Star-Wars-Filme oder Marvel-Filme sein. Ich weiß nicht, ob es als Wiederbelebung zählt, wenn man eine komplett andere Art Film unter dem gleichen Namen herausbringt.
      Das war halt Hamill mit 'nem Bart. Ende xD
      Joa, aber dieser Bart verändert die Optik halt ganz schön. :D

      Corab schrieb:

      Ich weiß nicht, ob es als Wiederbelebung zählt, wenn man eine komplett andere Art Film unter dem gleichen Namen herausbringt.
      Tut es, weil sonst das Franchise komplett in Vergessenheit geraten wäre, oh Warte, das war es praktisch schon vor Abrams Star Trek Film. Die Serie war abgesetzt, die letzten Filme allesamt grottenschlecht, keiner interessierte sich mehr für den Namen Star Trek. Durch den Film sind neue Fans dazugekommen, die sich mit dem alten Material beschäftigen. Durch die Filme kommt jetzt eine neue Serie. Die Filme haben die Marke gerettet.
      Let the bullets rain.
      Meh, Doppelpost... egal, The Revenant hat's verdient!

      Unglaubliche Filmerfahrung. Soetwas habe ich noch nie gesehen. Der Plot des Films hat mich durchaus überrascht, also belasse ich es hier bei folgender Beschreibung: Leonardo DiCaprio gegen die Wildnis des Winters Nordamerikas im 18. Jhr. Viel mehr will ich nicht schreiben, es sollte einem nur klar sein: Ein Rachethriller ist das hier nicht, Spannung hat er dafür aber mehr als genug.
      Schaut euch am besten den Trailer an, mMn der vllt beste Trailer, den ich je gesehen habe.
      Wenn man sich vor Augen führt, dass der ganze Film ohne künstlichem Licht, sondern nur mit Sonnenlicht und Feuer erhellt wird, kann man dem Regisseur Iñárritu nur dankbar sein, denn es macht sich wirklich bemerkbar. Wunderschöne Bilder für die sich der Kinobesuch wirklich lohnt. Die wahre Intensität des Films kann ich mir zu Hause auf Blu Ray nicht vorstellen, der Werbespruch "Kino, dafür werden Filme gemacht." greift hier sogar.
      Die komplette Qualität seines letztjährigen Meisterwerks Birdman kann er zwar nicht erreichen, aber die Filme sind auch nicht wirklich miteinander vergleichbar.
      Let the bullets rain.
      Nun habe ich den Star Wars 7 auch hinter mich gebracht.
      Spoiler anzeigen
      Naja, die Story bietet so nichts wirklich Neues. Außer natürlich neue Charaktere. Da muss ich sagen, die "Neuen" machen einen gute Job. Da will ich gar nicht rummeckern. BB-8 war nett und hat mich irgendwie an Wall-e erinnert (auch wenn er ihm nicht ähnlich sieht). Ob das Absicht war von Disney? xD
      Bleibt er am Schluss zurück und räumt auf? xD
      Was mich stört, es kommen ja, nehme ich an, 3 Teile. Aber jetzt haben sie im Ersten schon praktisch den neuen Todesstern zerstört. Ich hoffe das im zweiten Teil nicht wieder ein neuer Todesstern auftaucht, den man widerrum zerstören wird. Das wäre nämlich noch einfallsloser, als die jetzige Story. Klar, man will die alten Fans auch dabei haben. Ist ja auch o.k. So wie ich den Film bewerte, er war o.k. Nichts überragendes, aber jetzt auch nicht schlecht.
      Meine bessere Hälfte war zwar da ganz anderer Meinung und ich durfte mir den gesamten Heimweg nur negative Kritik über den FIlm anhören. Mit vielen hatte er ja auch Recht. Nur ihn teilweise mit einem Rosamunde Pilcher Film zu vergleichen, das kann ich jetzt nicht unterschreiben. :D
      Emotional hat mich der Tod von Han Solo leider auch nicht so gepackt. Carrie Fisher hat wohl ihr Bestes an Schauspielkunst gegeben. Sie sah in einigen Szenen schon sehr operiert aus, was sie ja wahrscheinlich auch ist. Ihr fehlen dadurch auch Fähigkeiten der Gesichtsmimik um wirklich stumme Betroffenheit über den Tod von Han Solo zu zeigen. Schade, hätte ihm wirklich einen emotionaleren Abgang gewünscht. Wenigstens Chewbacca hatte wieder was zu heulen.xD Leider lebt der noch.xD
      Und dieser übergroße Oberbösewicht ( wie hieß er doch gleich, Snoke, oder so) sieht aus wie aus dem "Herr der Ringe" oder dem "Hobbit" entsprungen. Ich dachte schon das wird jetzt ein Crossover. Ich hoffe das er in Wirklichkeit nicht so groß ist, wie in der Projektion dargestellt wird.
      Was mir dann doch noch gefallen hat, waren die unterschiedlichen Außerirdischen Figuren. Das haben sie gut gemacht, sich da an die alten Sachen an zu lehnen.
      Ach ja und Mark Hamill hab ich auch gefunden. War ja nicht zu verfehlen, wie er da so alleine auf der Insel oben am Felsen herum stand. Ob man an dem Bart erkennt wie lange er wohl da schon steht und wartet?xD Das dann aber niemand mehr was gesagt hat, sondern nur Lukes Blick das Ende des ersten Teils beschloss, das war für mich irgendwie unfreiwillig komisch.xD
      Aber ich hatte richtig vermutet, das er wohl den Cliffhänger liefern würde.
      Naja, ich bin ja schon froh, das sich das Desaster der Teile 1 - 3 nicht wiederholt. Im Vergleich zu jenen war das hier ja wirklich o.k.

      The truth is still out there!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „wutz1880“ ()

      Hab mich dazu gebracht endlich Ouran Highschool Host Club anzuschauen. Muss sagen ein recht lustiger Anime, aber auch recht kitchig. Die Verwendung von Kirschblüten ist enorm. Das erinnert mich an einen sehr witzigen Post auf Tumblr, welcher OHHCs Verwendung von Kirschblüten mit der von AoTs Verwendung von Blut gleichsetzt. Ich nenne es einen guten Vergleich. Anfangs war ich vom Kitsch leicht abgeschreckt, nichtsdestotrotz hat mich der recht angenehme Humor zum weiterschauen animiert. Mir ist bewusst, dass es eine Parodie auf das Harem Genre ist. Die Charaktere empfand ich als liebenswürdig, trotz ihrer überzeichneten Persönlichkeiten. Ganz besonders ist mir Honey ans Herz gewachsen. Das einzige Negative ist, dass OHHC nur so wenige Folgen hat.
      Der letzte Film, den ich gesehen habe, war Kung Fu Panda 3. Die letzten Serien, die ich zu Ende geschaut habe, waren Magic Kaito 1412, Dimension W und Musaigen No Phantom World.
      "A thief is a creative artist who takes his prey in style... But a
      detective is nothing more than a critic, who follows our footsteps." -
      Kaito Kid


      So, komm grad aus Suicide Squad und bin, insbesondere angesichts der verheerenden Kritiken, doch positiv überrascht. Was soll man sagen - zum ersten Mal ein brauchbarer Film in DCs bisher trostlosem Versuch, mit Marvels Cinematic Universe mitzuhalten.

      Nach dem komplett missratenen Man of Shit und der marginal besseren Fortsetzung hat man es hier zum ersten Mal nicht mit einem Film von Zack Snyder zu tun, und dafür bin ich sehr dankbar. Kein Plan, was sich die Anzugträger bei DC dabei gedacht haben, ausgerechnet diesem Kerl so einen massiven Einfluss einzuräumen. Auch David "die Leute denken, ich hätte was drauf, weil ich den Nolans beim Schreiben der Batman-Filme zugeguckt hab" Goyer war dieses Mal nicht am Start. Stattdessen war David Ayer Regisseur und Drehbuchautor und diese zwei Buchstaben machen tatsächlich einen riesigen Unterschied: Man bekommt gut eingeführte Charaktere, von denen die Mehrzahl auch großen Unterhaltungswert bietet und die in der ersten Hälfte auch in einem recht gut funktionierenden Plot agieren. Besonders Deadshot und Harley Quinn (gerade letztere durch Margot Robbies Performance) sind mir sehr positiv aufgefallen.

      Jared Letos Joker ist allerdings trotz des durch die Macher forcierten Hypes ziemlich enttäuschend. Heath Ledger für Arme, zu over-the-top und fast nie bedrohlich. Außerdem schwächelt der Film in der zweiten Hälfte leider deutlich und krankt zudem (wie ca. 90% aller Superheldenfilme) an einem sehr schwachen Villain, der nicht nur als Charakter absolut uninteressant ist, sondern durch sehr schwammig definierte Fähigkeiten zum Plotholemagneten verkommt. Also ist Suicide Squad weit davon entfernt, ein perfekter Film zu sein - aber wenigstens endlich ein Schritt in die richtige Richtung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Corab“ ()

      Doppelpost... Schreibt mal mehr in diesem Thread, Leute. :D

      Nja, jedenfalls habe ich gerade das neuste Installment eines der größten Science-Fiction-[Edit:]Fantasy-Franchises überhaupt gesehen - Star Wars: Rogue One. Und sehr zu meiner Freude kann ich sagen: Er übertrifft die äußerst durschnittliche Episode 7 um Längen. Das fängt schon bei den Charakteren an. In Star Wars: The Force Remakens hatten wir maRey Sue; Finn, den Ex-Kindersoldaten der einen 180 pullt und dann ohne es für eine Millisekunde zu hinterfragen andere Ex-Kindersoldaten metzelt; und Poe, einen Charakter, der so uninteressant war, dass die Macher ihn in ihrem ursprünglichen Skriptentwurf am Anfang des Films umbringen wollten. Da ist Rogue One um einiges glaubhafter und interessanter. Nicht jeder ist von Anfang an von der Rebellion überzeugt und selbst innerhalb der Rebellen gibt es noch Splittergruppen mit unterschiedlichen Ansichten. Auch das Vertrauen zwischen den Charakteren muss sich langsam entwickeln und ist nicht von Anfang an gegeben. Außerdem gilt K-2SO > BB8. :D

      Teilweise hat sich dieser Film durch die komplett anders gesetzten Akzente wie eine Art Anti-Force-Awakens angefühlt. Natürlich ist Rogue One aber trotzdem keine Charakterstudie und einige der Nebenfiguren bleiben ziemlich unterentwickelt, was ein bisschen schade, aber letztendlich zu verschmerzen ist.

      Mit dem Plot bin ich auch sehr zufrieden. In einer Reihe namens Star Wars ist ein Kriegsfilm eigentlich ein naheliegendes Konzept und die Düsternis stand dem Film sehr gut zu Gesicht. Ich bin sowieso der Meinung, dass düsteres Star Wars das beste Star Wars ist - immerhin ist Empire ja auch der beste Film der Reihe. Zwischendurch hieß es ja, dass der Film umgeschnitten wurde, um ihn starwarsiger zu machen. Mich würde wirklich interessieren, wie die Ursprungsfassung ausgesehen hat. Hier und da wurden moralische Themen angeschnitten (z.B. die Aussage Cassians, sie alle hätten für die Rebellion schlimme Dinge getan), aber nicht weiter vertieft.
      Spoiler anzeigen
      Dass das komische Gedankenlesevieh den imperialen Piloten seinen Verstand hätte verlieren lassen können, wurde auch nicht weiter verfolgt.
      Ob die Ursprungsfassung sich detaillierter mit diesen Dingen auseinandergesetzt hat? Wenn ja, wäre die Entfernung ein echter Verlust.

      Spoiler anzeigen
      Eine weitere Sache, die mich an dem Film extrem beeindruckt hat, waren CGI Grand Moff Tarkin und CGI Leia. Manchmal hat man noch gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt, aber zu 99% haben die computergenerierten Klone überzeugt. Nachdem ich diesen Film gesehen habe, bin ich recht sicher, dass schauspielerlose Realfilme noch in meiner Lebenszeit entstehen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Heiji“ () aus folgendem Grund: Ich war so nett und korrigierte deinen Fehler =)