Band 52



      Band 52, Kapitel 533 - 543

      Fall 1: Star Wars Prequels sind selbstmordgefährend

      Fall 2: Sato x Takagi: Yumi & Takagis Hochzeit

      Fall 3: 1-Verdächtiger-DB-Fall

      Fall 4: Dynasty Warriors: Conan
      Let the bullets rain.

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      Soo, dann mach ich mal wieder den Einstand, weil ich auf diesen Band tatsächlich ziemlich Lust habe.

      Star Blade:
      • Okay, der erste Fall ist einigermaßen wayne. Ich finde ihn nicht schlecht oder so, einen Fall um Star-Wars-Referenzen herum aufzubauen ist auch ganz lustig, aber letztlich ist es nun einmal trotzdem ein schlichter DB-Fall, zu dem es nicht viel zu sagen gibt.
      • Aber interessant, dass der von Ayumi verkörperte Leia-Klon ein Lichtschwert haben darf, was ihr im echten Star Wars ja nicht vergönnt war.
      • Irgendwie finde ich ja, dass Conan den Freund von dem verhinderten Selbstmörder über dessen Vorhaben aufklären sollte. xD Vielleicht vergibt er ihm ja, dass er als Mörder geframt werden sollte, aber mindestens die Entscheidung sollte er bekommen. xD
      Fake-Hochzeit:
      • Dafür ist dieser Fall hier richtig gut, ein Fall von der Sorte bei der nahezu alles stimmt.
      • Das Opening ist direkt richtig lustig. Schöner Einstieg mit Kogoro, der genervt Rans Brautstrauß abfängt. :D Die Verwirrung um Takagis und Yumis Hochzeit ist auch geil.
      • Aber auch der Krimi-Teil macht einiges her. Ein Raubmörder, der Leuten im Schlaf die Kehle durchschneidet, ist nicht nur schön creepy sondern auch eine willkommene Abwechslung zum üblichen Schema.
      • Wenn der Fall eine Schwäche hat, dann ist es die Fallauflösung. Wer kommt denn bitte auf die Idee, die Polizei würde nur aus Spaß eine Schauspieleinlage bringen? Eigentlich hätte der Serienmörder schalten müssen, als er den Typen mit der Skimaske gesehen hat.
      • Na ja, und dass Sato einen Akai pullt und klammheimlich mit Yumi die Rollen tauscht, statt ihren Verdacht ihren Kollegen mitzuteilen.
      • Aber sonst eine gelungene Mischung von Comedy- und Thrillerelementen. Wann kriegen wir Satos und Takagis echte Hochzeit?
      Der x-te Autorenmord:
      • Als Autor lebt es sich wirklich nicht leicht in Conan. Wir hatten mittlerweile bestimmt schon gefühlt über ein Dutzend Fälle, wo Mörder und/oder Opfer Autoren waren. :D Aber na ja, wahrscheinlich folgt Gosho als Mangaka auch einfach dem "Write what you know"-Prinzip.
      • "Selbstverständlich verrät er uns den Preis nur..." *öffnet Tür* "...wenn er noch am Leben ist und sprechen kann." - was eine dämliche Sequenz. xD Erst einmal erfordert sie, dass Conan mit seiner Aussage den Cliffhanger aufbaut, bevor er überhaupt in den Raum hineinguckt. Aber noch viel merkwürdiger ist ja, dass Conan direkt von einem Tod ausgeht und nicht in den Raum reinrennt um erste Hilfe zu leisten. xD
      • "Du weißt als einziger Bescheid und lachst dir ungeniert ins Fäustchen." This! Gut, dass es auch in-universe mal einer sagt. Wobei Ai für diese Art der Kritik vielleicht nicht ganz die richtige Person ist. :D
      • Aber eine richtig ungewöhnliche Struktur - die Polizei erfährt die Fallauflösung im Voraus und nimmt die Verhaftung dann ganz allein vor.
      Conan = Fighting Shônen?:
      • Den Fall rereade ich nicht, weil ich weiß, dass ich mich beim letzten Lesen über das dämliche, unrealistische und unpassende Finale aufgeregt habe. xD
      Almost part of the Suicide Squad!
      • Corab schrieb:

        Okay, der erste Fall ist einigermaßen wayne. Ich finde ihn nicht schlecht oder so, einen Fall um Star-Wars-Referenzen herum aufzubauen ist auch ganz lustig, aber letztlich ist es nun einmal trotzdem ein schlichter DB-Fall, zu dem es nicht viel zu sagen gibt.
        Weiß echt nicht was du meinst, viel sonderbarer für DC-Verhältnisse geht's eig nicht oO
        Wir haben keinen geplanten Mord, sondern einen Selbstmord (deren erfolgreiche Summe wir so oder so an einer Hand abzählen können) der auch gleichzeitig jemanden für Mord framen will. Das ist doch alles andere als ein 08/15 DB-Fall.
      • Ich finde den Fall richtig gut und es scheint als wenn Aoyama hier mal die Regel verfolgt, dass wenn schon beim Krimiteil grade Flaute herrscht, wenigstens die Geschichten drumrum alles rausreißen. Bei vielen schwachen Fällen ist ja grade das Problem, dass die Figuren halt random Verdächtige sind und der Krimipart gleichzeitig schwach ist.
      • Wobei der Krimiteil sich auch hier rauszieht, finde den Frame job eig ganz gelungen.
      • Aber besser ist wie Aoyama hier den Twist bringt, ich hatte den Fall ja kaum auf dem Schirm und dachte lange Zeit wirklich das wäre bloß ein 2-Kapitel-Fall wo Conan einen Mord verhindert.
      • Da es sich hier offensichtlich um Star Wars handelt, kann man davon ausgehen, dass sie hier beim DC-Debüt von DC-Revenge of the Shit sind. Da kann man den Figuren nur gratulieren! Der Unfalltod der Frau ist zwar traurig, aber wenigstens konnten sie so DC-Attack of the Clones verpassen...
      Die 1. Sato x Takagi-Hochzeit
      • Ganz so euphorisch wie du, Corab, bin ich nicht, aber ja: guter Fall.
      • Schön ist, dass Aoyama hier wie im letzten Fall seine ewig-gleiche Formel variiert. Schade nur, dass es etwas zu offensichtlich ist. Ich meine abseits von Fake-Takagis Verhalten ist ja bereits der Umstand, dass er eine Textbox kriegt höchst verdächtig.
      • Mir fällt ab und an in den Sato x Takagi-Fällen auf dass Yumi manchmal Takagi pseudo-ernstgemeinte Avancen macht. Klar neckt (oder neudeutsch trollt) sie ihn auch sehr, aber ich habe schon das Gefühl, dass in diesem Verhalten auch ein Körnchen Wahrheit drinsteckt.
        ch frage mich ob Aoyama mal etwas in Richtung Love Triangle machen wollte, wenn ja: Gott sei Dank hat er's gelassen... wobei ein schwächerer Sato x Takagi-Plot wäre ein veränderter oder besser noch, nicht existierender Haneda-Plot wert :D
      • Satos Action-Anlage am Ende finde ich ganz cool, auch wie eine sinnvolle Schwächung erhält.
      • Wieso genau macht Aoyama am Ende einen Zeitsprung von einem Monat? Ja klar, zwischendrin kann auch was passieren, aber theoretisch sollte es keinen Sato x Takagi-Fall geben in diesem Monat und bäh, in so einem merkwürdigen Zeitfluss sollte man nicht auch noch ohne jeden Grund Zeitsprünge machen xD
      Der y-te Autorenmord ;)
      • DAS ist schon viel eher ein 08/15-DB-Fall.
      • Ich finde es ganz cool, wie hier Zufälligkeiten über das Scheitern eines Alibi-Plans entscheiden.
      • Auch gefällt mir wie die DB eingebunden sind, die lange Zeit im 1. Kapitel gar nicht Fokuspunkt waren.
      • Ansonsten recht standard alles, die paar Sonderheiten wurden schon genannt.
      • Corab schrieb:

        wahrscheinlich folgt Gosho als Mangaka auch einfach dem "Write what you know"-Prinzip.
        Schlimmstenfalls kommt ja auch so ein Wrestling-Disaster bei raus ;)
      Dynasty Warriors: Conan
      • Ich fand Sonoko hier überraschenderweise... ok oO
        Naja, die Makoto-Romanze geht eig. auch so.
      • Ganz lustig wie in Sonokos Vorstellung Ran ein deart Brüste-betonendes Top trägt, wie es die echte Ran (glücklicherweise) nie trägt.
      • Joa dat ending... schon krank xD Die fighten sich einfach durch eine riesen Horde Gangster wie in einem Dynasty Warrios, wth xD
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      Heiji schrieb:

      Weiß echt nicht was du meinst, viel sonderbarer für DC-Verhältnisse geht's eig nicht oO
      Na ja, klar ist diese Art Fall nicht allzu häufig (wobei sich bereits Conans zweiter Fall mit einem ähnlichen Thema beschäftigt hat, also richtig sonderbar ist es vielleicht auch nicht). Aber mit schlicht meinte ich auch eher, dass er uninteressant ist und nicht allzu sehr heraussticht - und das obwohl das Konzept (relativ) originell ist.

      Wobei es in einem späteren Fall quasi das gleiche Szenario gibt, in dem ein Mann die DB davon überzeugen will, dass er lebenslustig ist, um sich dann später für seine Lebensversicherung umzubringen. Klar kann dieser Fall jetzt nichts dafür, dass Gosho so eine One-Trick-Pony-Idee später noch einmal recyclet, aber aus einer Reread-Perspektive wirkte es auf mich trotzdem weniger einzigartig. Und wie erwähnt komme ich nicht aufs Ende klar, was dann den letzten Rest Enthusiasmus killt. Der Typ wollte seinem vollkommen unschuldigen Freund einen lebenslange Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe zumuten, bloß weil er nicht alle Fakten kannte. Und selbst wenn der Freund nicht heimlich seine Freundin geliebt hätte, wäre sein schlimmstes Verbrechen immer noch gewesen, dass er nach 3 Jahren über ihren Tod hinweggekommen ist und die Prequels gut findet. Wenn der Freund Tatei vergeben hätte, könnte ich damit ja leben, aber stattdessen erzählen sie es ihm nicht einmal.

      Heiji schrieb:

      Ich meine abseits von Fake-Takagis Verhalten ist ja bereits der Umstand, dass er eine Textbox kriegt höchst verdächtig.
      Na ja, seine Ehefrau hat aber auch eine bekommen. Wobei ich den Twist auch beim ersten Lesen gecalled hatte, aber der Fall funktioniert für mich trotzdem. Wenn man die ganze Zeit weiß, dass der Ehemann ein psychopathischer Mörder ist, macht es ihn ja nicht in dem Sinne langweiliger. :D

      Heiji schrieb:

      Ich finde es ganz cool, wie hier Zufälligkeiten über das Scheitern eines Alibi-Plans entscheiden.
      Ist doch andauernd so? Spontan fällt mir da der Theaterfall ein, aber ich glaube, es werden mehr Alibi-Pläne durch Zufälle gecrusht als durch Fehler des Täters.

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      Corab schrieb:

      Na ja, klar ist diese Art Fall nicht allzu häufig (wobei sich bereits Conans zweiter Fall mit einem ähnlichen Thema beschäftigt hat, also richtig sonderbar ist es vielleicht auch nicht).
      Ja, ich sag ja auch nicht einzigartig, sondern sonderbar. Klar gab es einen ähnlichen Fall im 1. Band, aber zwischen dem und diesem hier sind halt ein paar hundert Fälle, viele von ihnen einfach sehr formelhafte, das macht deswegen ist dieser Fall ja auch sonderbar.

      Corab schrieb:

      Na ja, seine Ehefrau hat aber auch eine bekommen.
      Joa, aber eher alibimäßig, bei ihr stutzt man nicht (und erwartet eig. auch ein wenig ihren Tod). Und Fake-Takagi verhält sich verdächtig und schaut auch noch so aus :D

      Corab schrieb:

      Ist doch andauernd so? Spontan fällt mir da der Theaterfall ein, aber ich glaube, es werden mehr Alibi-Pläne durch Zufälle gecrusht als durch Fehler des Täters.
      Joa gut, meinte eher so eine Zufälligkeit wie dass Genta beim Baseball spielen den Ball ins Haus des Opfers schießt. Weniger das mit dem Regen.
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