Band 46

      So Corab will nicht, also übernehme ich den 1. Post :P

      Kometen & Zigarettenstummel:
      • Dieser Fall enttäuscht auf hohem Niveau. Er enttäuscht deswegen, weil er große falsche Hoffnungen weckt. Ein ermordeter Mörder? Noch dazu werden sie nicht vom Täter, sondern von wen ganz anders in die Falle gelockt? Yes please!
        Leider wird es nichts mit dem ermordeten Mörder. Insgesamt ist er aber dennoch stark, u.A. weil die zweite Besonderheit ja dennoch greift.
      • Wie ich hier schon schrieb, erinnert mich das Daijing-Messatsch-Rätsel an Professor Layton Spiele. Leider wird das irgendwo unlösbar für deutsche Leser.
      • Ein Fall um Kometen und vielleicht Astrologen wäre eig ein interessantes Konzept, ein wenig Schade, dass es zweckentfremdet wird.

      Stradivari-Morde:
      • Fantastischer Fall. Wie immer wenn Detektiv Conan sich mit klassischer Musik kreuzt. Immerhin ist der Fall um die Monschein-Sonate mein Lieblingsfall und Film 12 mein Lieblingsconanfilm. An diese Superlative kommt er zwar nicht heran, aber vorallem stimmungstechnisch ist das top-notch.
      • A bissl verwirrend durch die ganzen Verwandtschaftsverhältnisse durchzublicken ^^
      • Do Re Mi Fa So RLa Si. Dieser Übersetzungsfehler ist zwar durch das typische japanische Übersetzungsproblem mit R-L zwar zu erklären und wenn man ein Auge zudrückt, auch zu verzeihen, aber eigentlich hätte man da auch einfach mal das weltbekannte, und dem dämlichem englischem und noch dümmerem deutschem System weit überlegene, italienische Tonleitersystem nachschlagen können.
      • Die Rettung Ayane Shiratas ist eine klasse Action-Sequenz. Stellvertretend zu den bereits vorgekommenen flammenden Rettungstaten will ich Aoyama mal dafür loben, dass er anders als 95% anderer Autoren seine Figuren nicht blindlings ins Feuer rennen lässt, sondern entweder mit Helmen oder Bewässerung logisch erklärt, wieso seine Figuren nicht mit Verbrennungen und Kohlenmonoxidvergiftungen ins nächste Krankenhaus transportiert werden.
      • Wie zwischen Kyosuke Hagas Requiemspiel und dem Wahnsinn Ayane Shiratas hin und her geschnitten ist, ist einer der am besten dargestellten Mordszenen, die Aoyama je geschaffen hat. Richtig "chilling". Hervorragende Regieleistung.
      • Wobei dieser Mord auch der Teil ist, den ich am kritischsten sehe. Die Ermordete hat ja ganz offenkundig nicht alle bei sich, weshalb ich ihren so erfolgten Tod durchaus akzeptiere, aber ihr Wahn wird mir zu wenig thematisiert und es wird so dargestellt, als wenn auch jeder andere so hätte sterben können. Nungut, Takagi ist auch fast auf den Trick reingefallen, wobei das imo weniger für die Brillanz des Mordtricks spricht, sondern mehr für Takagis Dusseligkeit ^^
      • Dieser Fall hat mehr als sonst einen klasse Humor. Wie Hasuki bestürzt den "Fluch" abwenden will, einfach weil sie verbohrt auf der Stradivari spielen möchte, Kogoros Exorzismustipps oder die weit über der Norm überspitzen Kogoro-Gesichter. Klasse!
      • Schon seltsam, dass nach dem ersten Fall sofort wieder Zigarettenkippen bei der Lösung des Falls gefragt sind.
      • Kyosuke Haga ist sogar ganz unabhängig seiner Wichtigkeit für den Plot (or so we thought) ein besonderer Mörder, der aus der Masse durchaus heraussticht. Beim anderen Musikerfall war Seiji Aso noch weitaus herausstechender und hatte auch ein Schlüsselloch verdient, aber nun -aus Mangel an Alternativen- hat sich Haga diesen sehr wohl verdient. Und im Gegensatz zu Kazumi von letzer Woche (kaum zu glauben, dass ich mir jetzt ihren Namen gemerkt habe...) ist er nicht einfach ein 3-Kapitel-3-Verdächtigen-Typ. Und mit der Identifizierung von Nanatsu no Ko hätte er außerdem essentiell sein müssen, aber dazu später mehr.
      • Shinichi bezeichnet Haga als Serienmörder, doch ist er das wirklich? Er hatte ja durchaus andere Motive als einfach seine CDEFGAH(C)-Mordreihe zu bauen, dennoch verfolgte er sie mit einer wahnhaften Verbissenheit. Mehr noch, er rettete Ayana sogar einfach wegen einem im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnigen Grund wie Dissonanz. Meiner Meinung nach ist die Klassifizierung nicht wirklich richtig, aber auch nicht komplett falsch...
      • Übrigens: Genau so mag ich meine Mörder ;) Haga hat jetzt auf jeden Fall Platz 1 meiner DC-Täter und wird diesen glaube ich auch nicht mehr räumen...
      • Ich frage mich wie Haga das Familienoberhaupt Choichiro NACH seinem eigenen Tod hätte ermorden wollen, CDEFGACH ist ein Tonleiterbreaker.
      • Weil der unterschwellige Diss vom Anfang nicht ausreicht: Die deutsche Tonleiter mit H statt B ist so unglaublich bescheuert!
      Des Bosses Nummer & Ais Wissen:
      • So da wäre sie. Die krasseste Waffe, die man eigentlich gegen die BO haben kann. Was machen wir am besten damit? Genau, deklarieren wir es zur Büchse Pandoras und verwenden es nie wieder. Ich will Ais unglaubliche Aussagen hier erstmal nicht aufgreifen, ich bin ja sowieso sowas wie der Chef-Kritiker und bei so einer Gelegenheit warte ich lieber darauf, dass Corab den ersten Stein wirft. Ich melde mich zu dem Austausch lieber erst um Conan ein wenig in Schutz zu nehmen ;)
      • Was mich aber bei der Metapher zu denken gegeben hat war, dass vielleicht Aoyama die Nummer doch noch irgendwann größer aufgreift und die über 50 Bände lange Pause dann mit genau dieser Metapher "begründet"... die Hoffnung stirbt zuletzt!
      • Viel interessanter sind hier eigentlich Ais Attitüde und (indirekten) Aussagen:
        Sie WEIß von Nanatsu no Ko. Sie KENNT die Nummer des Bosses. Mehr noch: Sie KENNT Anokatas Identität.
        Or so she thought. Denn leider hat Aoyama ja in seinem Interview verraten gespoiled, dass Ai von Anokatas Identität überrascht sein wird. Wenn man sich dieses Kapitel anschaut, ist die Sachlage meiner Meinung nach ganz klar: Sie denkt, sie kennt die Identität ihres Ex-Bosses, aber durch Aoyamas Interview wissen wir: Wahrhaftig ist es wer anders.
        Übrigens einer dieser Gründe weshalb ich Aoyamas ständige Interviews so wahnsinnig mag!
      • Ich freue mich schon wie im baldigen Kir-Fall erklärt wird, wieso die Nummer des Bosses gebraucht wird damit die eine Agentin Gin anruft, diese Frage stelle ich mir nämlich schon länger.
      Kaito Kid & das Haus der Tausend Fallen:
      • Genau so stelle ich mir einen gelungen DB/Kid-Fall vor. Weg von den ewigen Klischees und Fesseln, sondern eine herrliche Schnitzeljagd!
      • Gut, es ist eigentlich völlig unglaubwürdig wie so ein mordsgefährliches Haus mitten im Wald steht, das auch noch das ganze Areal fluten kann; Aoyama sollte lieber nochmal seine Indianer Jones Videokassetten auspacken oder wenn er sowas nochmal schreibt, die Uncharted oder Tomb Raider Spiele in die PS4 packen, die geben sich wenigstens ein klein wenig Mühe beim Verstecken der Dungeons ;)
      • Wie Conan die tödlichen Klingen nutzt um zu einem Schatz zu kommen, treibt das ganze natürlich nochmals auf die Spitze, aber man sollte diesen Teil des ganzen einfach akzeptieren. Hat er echt verdient, wobei genau dieser Stimmungsumschwung urplötzlich kommt nach dem seriösen und teils sogar wahnhaften Stradivari-Fall.
      • Die Klingen sind im Manga ja völlig verzerrt gezeichnet, Bewegung hin, Bewegung her, etwas erraten zeugt nicht von einer guten Zeichenleistung.
      • "Den Inhalt bereits vor dem Öffnen zu kennen ist der Job eines Detektivs!" I like that quote.
      Let the bullets rain.

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      Heiji schrieb:

      Sie WEIß von Nanatsu no Ko. Sie KENNT die Nummer des Bosses. Mehr noch: Sie KENNT Anokatas Identität.
      Or so she thought. Denn leider hat Aoyama ja in seinem Interview verraten gespoiled, dass Ai von Anokatas Identität überrascht sein wird. Wenn man sich dieses Kapitel anschaut, ist die Sachlage meiner Meinung nach ganz klar: Sie denkt, sie kennt die Identität ihres Ex-Bosses, aber durch Aoyamas Interview wissen wir: Wahrhaftig ist es wer anders.


      (sorry, der musste sein, ich spiel gerade Ace Attorney Miles Edgeworth 1 ^^ )

      Dieses ganze "Haibara wird von der Identität des Boss überrascht sein" geistert ja schon lange durch das Fandom und wird auch von vielen gern zitiert. Allerdings gibt es dafür afaik keine Quelle. Ganz im Gegenteil, laut dem User/Übersetzer Startold auf DCTP kommt diese Aussage aus einem inoffiziellem Begleitbuch zum englischen Case Closed Anime, laut denen Gosho das angeblich mal gesagt haben soll, aber bisher wurde dazu keine entsprechende Aussage o.Ä. in japanischen Interviews gefunden.

      Startold schrieb:

      The "Haibara would be shocked" thing came from an unofficial american book called the Case Closed Casebook, wich didn't mention any sources. I think we still haven't found any proof that Gosho ever said Haibara would be shocked. ^^'

      Startold schrieb:

      Yes. The thing that started this rumor is the Case Closed Casebook, an unauthorized book about Case Closed. Page 83 says the following:

      [The only other hint Aoyama has given so far is that 'It's someone Haibara would have never expected.']

      I'm not saying that Aoyama never said that, but from all the interviews I've read, in Japanese or in English, I never found this information. Fans have been looking for it since 2008, and no one has found any trace of that interview yet.

      Ich habe auch jetzt noch mal alle übersetzten Interviews überprüft, aber ebenfalls nichts gefunden. Von daher würde ich diese "Haibara wird geschockt sein"-Aussage, bis etwas gegenteiliges bewiesen wurde, als falsch ansehen.

      Heiji schrieb:

      Sie WEIß von Nanatsu no Ko. Sie KENNT die Nummer des Bosses. Mehr noch: Sie KENNT Anokatas Identität.
      Or so she thought. Denn leider hat Aoyama ja in seinem Interview verraten gespoiled, dass Ai von Anokatas Identität überrascht sein wird.
      Das wundert mich jetzt, so ist dieses angebliche Interview in unserer Shoutbox bereits mehrfach relativiert worden (s. Serinox Post), in mehreren Threads auch thematisiert und selbst das ConanWiki hat es nach Jahren endlich geschafft den Eintrag zu löschen :D Noch mehr wundert es mich, dass du als Metawissenliebhaber ausgerechnet auf ein Interview zurückgreifst, dass wahrscheinlich nie existiert hat :D

      Mea culpa, es gibt so gottverdammt viele Interviews, dass ich überhaupt nicht mehr durchblicke, welche von denen als gefälscht sich erwiesen haben. Ich hatte in Erinnerung, dass wir die "Ai wird von der Identität geschockt sein"-Passage als nichtssagend aber nicht falsch abgestempelt hatten. Aber genau als ich diese Stelle wieder las, stellte ich diese Nichtssagenheit in Frage. Wenn sich das ganze Interview als Hoax offenbart hat, dann nehme ich das ganze hocherfreut zurück! Es kam mir auch seltsam vor, nun solche Schlüsse aus einem Interview zu ziehen, dass eigentlich vom intelligenten Fandom als vernachlässigbar angesehen wird.
      Wenn Aoyama mal nicht so schwer beschäftigt wäre Interviews zu führen, gäbe es sicherlich auch keine Verwechslungen ;)

      Jedenfalls denke ich nunmehr, dass Ai die richtige Identität Anokatas kennt. Es sei denn es ist Atsushi.
      Let the bullets rain.

      Heiji schrieb:

      So Corab will nicht, also übernehme ich den 1. Post
      Ich wollte heute, hättste mal noch gewartet. :P

      So, Band 46. In meinem Fall wieder ein kaputter Band, weil wie bei meinem Band 42 der Buchrücken nicht ordentlich verklebt war. Yippie...

      Die DB in einem Fall... und er ist gut?!:
      • Joa, wir haben es hier mal mit einem richtig atmosphärischen DB-Fall zu tun, was ja nun wirklich keine alltägliche Begebenheit ist. Aber das Szenario gefällt mir extrem gut. Das Kometenthema ist interessant, das Auffinden des Skeletts wurde schön gruselig inszeniert und mir gefällt die Umsetzung der Todesnachrichten. Die sind nämlich einerseits schön mysteriös, weil es zwei verschiedene gibt und andererseits sind sie auch glaubhafter als so manch anderes Beispiel im Conan-Universum, weil das Opfer tatsächlich mal kurz Zeit hatte, um über einen Code nachzudenken. Normalerweise überlegen die sich ja in Sekundenbruchteilen den übertriebensten Shit.
      • Außerdem lustig, wie Agasa und Conan panisch zum Skelett rennen, während Ai gechillt die anatomischen Bestandteile aufzählt.
      • Zudem ist der DB-Faktor in dem Fall sehr gering, sprich: Die Charaktere verhalten sich nicht wie komplette Mongos. Sie erkennen sofort, dass der Täter in der Pension sein muss und planen, heimlich die Polizei zu rufen. Und dann überlisten sie auch noch whats-her-face, damit sie Kono glaubhaft identifiziert. Top.
      • Mag außerdem, dass der Täter sich mal nicht kampflos ergibt, sondern sie alle umbringen will.
      Der Musik-Fall:
      • Joa, Musik liegt mir als Thema nicht so, weil ich weder etwas davon verstehe, noch mich dafür interessiere, aber es ist trotzdem ein spannender Fall.
      • Wobei, ich verstehe mehr von Musik als Josef Shanel und Matthias Wissnet. Den von Heiji angesprochenen Übersetzungsfehler in der Tonleiter hätte selbst ich erkannt...
      • Wie Choichiro einfach seine demente Ehefrau anschreit.
      • Bin gerade zu faul nachzugucken: Aber sieht der vor einem Jahr verstorbene Danjiro nicht aus wie Kazuhas Vater? :D
      • "Kyosuke, mein Kleiner. Sind Sie unverletzt?" - Was ist denn das bitte für eine dissonante Übersetzung?! In welchem Universum siezt man jemanden, den man "mein Kleiner" nennt? Im Japanischen ist es möglich, dass sie gleichzeitig respektvoll mit ihm spricht und auf sein Alter anspielt, aber im Deutschen eben nicht, oder zumindest mit dieser Wortwahl nicht.
      • "Shinichi kennt sich ziemlich gut mit Geigen aus, weil Sherlock Holmes auch Geigenspieler ist" - vielleicht solltest du auch erwähnen, dass er selbst Geige spielt, Ran? Immerhin wird am Anfang des Falls Conans absolutes Gehör angedeutet, weil er die Töne im Gegensatz zu Ran erkannt hat.
      • Wer zur Hölle guckt eigentlich zuerst auf irgendein krakeliges Siegel als auf das "Made in Germany"-Zeichen? xD
      • Der Auftritt des schlafenden Kogoro ist hier ja mal richtig geil. xD
      Skip:
      • Joa, find diesen Kid-Fall nicht allzu überzeugend, weil er eine merkwürdige Kombination aus unrealistisch und langweilig ist. Also skippe ich ihn. Stattdessen nur kurz was zu der Telefonnummerngeschichte.
      • Ist Gosho eigentlich behindert?! Seit vier Bänden teasert er die Telefonnummerngeschichte an und dann lässt er sie durch Ai mit der dümmsten Begründung überhaupt abschießen? "Der Fall ist als einfach Kindesetführung zu den Akten gegangen" - Wie zur Hölle soll das passiert sein? Die Polizei sollte Calvados' Leiche gefunden haben, die mit gebrochenen Beinen ein paar 100 Meter vom Geschehen entfernt liegt. Zeitgleich ist ein Unschuldiger ins Gefängnis gegangen, der Stein und Bein schwört, von jemandem namens Vermouth angestachelt worden zu sein. Und obendrein ist auch noch das FBI verwickelt. Und das Ganze ist selbst in realer Zeit gerade mal ein Jahr her, in Conan-Zeit nur ein paar Monate. Soll einem hier ernsthaft verkauft werden, dass die Polizei Conan hier kein Gehör schenken würde?! Notfalls ruft er halt mit Shinichi-Stimme an. Oder er sagt die Nummer dem FBI, Jodie steht sowieso auf der Abschussliste der BO. Gosho hätte die Nummer niemals so früh einführen dürfen, denn so reißt er ein riesiges Loch in die Plotlogik.
      • Und wo wir gerade dabei sind: Ai deutet an, dass sie die Identität des Bosses kennt und Conan hakt NIE MEHR nach?! What the fuck?! Der Typ, der sich sonst jeden Scheiß merkt, vergisst diesen Dialog kurzerhand? WTF?
      • Und was ist eigentlich mit den deutschen Übersetzern los? "Du würdest mit so einer Aktion zum jetzigen Zeitpunkt nichts als Unheil heraufbeschwören"? What? Ai sagt 「ただでさえ信じ難い人物が浮かび上がってくるかもしれないんだから」 - "Und es könnte sowieso sein, dass jemand ans Tageslicht kommt, von dem man es schwerlich glauben mag". Auf diese Aussage macht es auch viel mehr Sinn, dass Conan plötzlich meint, Ai könne wissen, wer Boss ist.
      • Vielleicht ist ein falsches Verständnis dieser Aussage auch der Ursprung von dem "Ai wäre überrascht"-Gerücht in dem englischen Buch?
      • Joa sonst könnte man sich bei dem Fall noch darüber beschweren, dass uns offensichtlich wieder Farbseiten unterschlagen wurden. Keine Ahnung, ob das am Lizenzmaterial liegt oder man sich einfach die Druckkosten sparen wollte, aber ich finde das immer ein bisschen schade.

      Heiji schrieb:

      Ich freue mich schon wie im baldigen Kir-Fall erklärt wird, wieso die Nummer des Bosses gebraucht wird damit die eine Agentin Gin anruft, diese Frage stelle ich mir nämlich schon länger.
      Sie schickt erst dem Boss eine E-Mail und telefoniert dann mit Gin. Das Ganze ist leicht misszuverstehen, weil die Dinge direkt aufeinander folgen, aber aus dem Dialog wird es klar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Corab“ ()

      Fall 1:

      Corab schrieb:

      Mag außerdem, dass der Täter sich mal nicht kampflos ergibt, sondern sie alle umbringen will.

      Auch mega chillig wie Conan sich die Schuhe anzieht und den Täter disst, während der 'ne Horde Grundschüler at Gunpoint hat :D

      Fall 2:
      Eigentlich fast schon Bullshit, dass in so 'ner Ultra-Berufsmusiker-Familie nur einer ein absolutes Gehör hat.

      Heiji schrieb:

      Fantastischer Fall. Wie immer wenn Detektiv Conan sich mit klassischer Musik kreuzt. Immerhin ist der Fall um die Monschein-Sonate mein Lieblingsfall und Film 12 mein Lieblingsconanfilm. An diese Superlative kommt er zwar nicht heran, aber vorallem stimmungstechnisch ist das top-notch.

      Joa die meisten Musikfälle sind echt super, auch wenn ich es nach wie vor für kompletten Bullshit halte, dass Conan Geige spielen kann und ein absolutes Gehör hat.

      Heiji schrieb:

      Do Re Mi Fa So RLa Si. Dieser Übersetzungsfehler ist zwar durch das typische japanische Übersetzungsproblem mit R-L zwar zu erklären und wenn man ein Auge zudrückt, auch zu verzeihen, aber eigentlich hätte man da auch einfach mal das weltbekannte, und dem dämlichem englischem und noch dümmerem deutschem System weit überlegene, italienische Tonleitersystem nachschlagen können.

      Das englische System ist doch auch weltbekannt. Das wird im größten Teil Mitteleuropas, Nordeuropa und ganz Amerika verwendet. Das andere wird in Südeuropa und Russland verwendet. Ich glaube Japan verwendet eigentlich keins der beiden. Deswegen weiß ich gerade auch garnicht, warum Aoyama hier so drauf rumreitet. Vielleicht irre ich mich aber auch.
      Aber so dumm find ich das englische und deutsche System nicht. Bei den Grundtönen nehmen sie sich ja nichts. Ist halt Gewohnheitssache welche man nutzt und letztendlich ist ja egal wie man die Töne nennt, wenn man sich durchs aufschreiben verständigen kann.
      Finde eigentlich sogar gut, dass man in Deutschland Cis und Ces statt do sostenido und do bemol sagt. Finde schon C sharp und C flat immer so anstrengend.

      Heiji schrieb:

      Wie zwischen Kyosuke Hagas Requiemspiel und dem Wahnsinn Ayane Shiratas hin und her geschnitten ist, ist einer der am besten dargestellten Mordszenen, die Aoyama je geschaffen hat. Richtig "chilling". Hervorragende Regieleistung.

      Jo ist echt sehr gut umgesetzt. Auch sehr cool gemacht, wie der Alte da erstmal wie der Mörder aussieht und Haga scheinbar das beste Alibi hat. Gefällt mir vom Setting sehr gut, aber:

      Heiji schrieb:

      Wobei dieser Mord auch der Teil ist, den ich am kritischsten sehe. Die Ermordete hat ja ganz offenkundig nicht alle bei sich, weshalb ich ihren so erfolgten Tod durchaus akzeptiere, aber ihr Wahn wird mir zu wenig thematisiert und es wird so dargestellt, als wenn auch jeder andere so hätte sterben können. Nungut, Takagi ist auch fast auf den Trick reingefallen, wobei das imo weniger für die Brillanz des Mordtricks spricht, sondern mehr für Takagis Dusseligkeit

      Finde zusätzlich dazu auch den Trick physikalisch etwas fragwürdig. Das Fenster lässt sich mit Sicherheit signifikant schwerer öffnen, wenn man oben zwei Stäbe dran bindet und die über ein Seil verbunden sind. Also da muss man schon ordentlich schwungvoll aufmachen, um das nicht zu merken und das sollte man ja gerade nicht tun, wenn man eine Geige retten will.

      Heiji schrieb:

      Weil der unterschwellige Diss vom Anfang nicht ausreicht: Die deutsche Tonleiter mit H statt B ist so unglaublich bescheuert!

      Joa ist halt ein bisschen komisch. Man hat halt irgendwann aus B ♭ und ♮ gemacht (also ein nach unten versetztes B und ein nicht versetztes B, sprich ein h; wobei ♮ heute das Zeichen zum Auflösen von Versetzungszeichen ist) und sich dann gedacht, dass ♮ wie h aussieht und das dann so genannt. Aber ja hier ist das englische System schlüssiger.

      Finde ja der Haga ist einer der coolsten Mörder ever in DC. Der Typ ist einfach richtig geil, ich meine, der hat's halt auch direkt ins Schlüsselloch gepackt. Ist so geil, wie pedantisch er am Anfang von 120 auf 123 BPM steigern will und das mit der Dissonanz durchzieht, und trotzdem eigentlich ein cooler Typ ist.

      Obligatorischer Handynummer-Rant:
      Boah der Fall mit Haga endet so cool. Richtig cooles Panel wie Conan wie Schuppen von den Augen fällt, dass die Nummer des Bosses Nanatsu no ko ist und er sie jetzt einfach komplett kennt. Und dann... NICHTS
      DAFUQ like... Naja egal, ist eigentlich alles gesagt. Schlichtweg größtes Plothole des Mangas.