Band 45



      Band 45, Kapitel 458 - 468

      Fall 1: Ghostbusters: Detektiv Conan

      Fall 2: Der Okiya-Angel-Fall ohne Okiya

      Fall 3: Ein random 1-Verdächtiger Fall

      Fall 4: Neuer Fall
      Let the bullets rain.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Heiji“ () aus folgendem Grund: Hab' den "Ran ist doof"-Tag vergessen!

      Okay, Heiji hat den Band ja schon mit "schlechtester Band ever" getaggt und in meiner Erinnerung war er auch nicht so geil, also bin ich mit extrem niedrigen Erwartungen an den Reread gegangen. Tja und was soll man sagen - ich werde mich bei meinem Reread auf das Interessante beschränken, also wird das hier ein kurzer Post.

      Gähn:
      • Der Fall ist langweilig und Müll und ich hab ihn nach ein paar Seiten abgebrochen.
      • Literally das einzige Interessante an dem Fall: Conans Bemerkung am Rande über Vermouth und ihre wahren Absichten - der ich ja aber auch schon einen Thread gewidmet habe. Ich frage mich, ob die Ultralangweiligkeit dieses Falls der Grund ist, dass kaum einer die Szene kennt und Sachen wie: "She flew over from America to help Pisco. Rather than fly back, Vermouth says she wants to stay in Japan for a while because she had 'something unsettling in her mind'; probably Conan and Haibara whom she recognized as Shinichi and Shiho" im englischen Wiki stehen...
      Schnarch:
      • Langweiliger Angel-Fall. Interessant ist höchstens, dass das Opfer überlebt und uns für noch einen Angel-Fall in Band 64 beehrt.
      Das "Highlight":
      • Joa, das ist hier tatsächlich von allen in diesem Band abgeschlossenen Bänden der Highlight-Fall. Was natürlich nicht viel heißt, aber so schlecht ist er tatsächlich nicht.
      • Normalerweise nervt es mich ja, wenn Ran rumheult. Aber dass ihr hier beim Fotografieren der Leiche die Tränen kommen, finde ich ganz gut. Ist natürlich trotzdem komisch, wenn Charaktere bei Conan auf einmal realistisch auf Leichen reagieren - aber besser spät als nie.
      • Was ich dagegen weniger cool finde, ist dieses "ruft einen Krankenwagen und die Polizei" als Verdachtsmoment. Varianten davon mussten ja schon ein paar Mal als Hinweis herhalten. Hier ist es zwar noch recht plausibel, aber allgemein finde ich es etwas albern, Äußerungen in so einer Situation auf die Goldwaage zu legen.
      • Man kann einfach so mit falschem Namen einchecken? In einem Band, der nach 9/11 erschienen ist? Krass...
      • Das plötzliche Vermouth-Tie-in ist eigentlich auch ganz nett - aber nicht ganz so effektiv, wenn man weiß, dass Conan die Nummer nach dem nächsten Fall komplett vergessen wird.
      • Den Hinweis mit Conan, der als Begleiter erkannt wird, hat Gosho in dem Fall mit der Spieluhr auch schon gebracht - damals mit Ran. Unfassbar, wie unkreativ dieser Fall ist.
      • Dennoch: Props dafür, Kogoro die Fallauflösung selber machen zu lassen, ihm eine einigermaßen brauchbare Moralpredigt zu geben - und für den Kogoro/Eri-Moment am Ende.

      Der letzte Fall ist zwar gut, aber nicht abgeschlossen, deswegen rechne ich ihn unfairerweise zu Band 46 - was dann tatsächlich auch mal wieder ein guter Band wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Corab“ ()

      Urgh, ich erinnere mich schon an den einen oder anderen schwächeren Band, aber keiner von ihnen ist auch nur ansatzweise so schwach wie dieser Band hier. Momentan lese ich den letzten hier nicht abgeschlossenen Fall und der gefällt mir bislang richtig gut, da wir ihn aber erst nächste Woche besprechen, zähle ich ihn nicht wirklich zu diesem Band, weshalb dieser Band einen unterdurchschnittlichen und zwei der schlechtesten Fälle des gesamten Mangas hat. Definitiv der schwächste Band bislang, ich kann nur hoffen, dass sich Aoyama mit dem letzten Fall wieder gefangen hat und dass er auch beim gefühlt ewigen Leerlauf zwischen CORAB und Kaufhaus-Fall nie wieder auf dieses wirklich sehr schlechte Niveau abgetaucht ist.

      Ghostbusters-Fall:
      • Ein großes Problem dieses Falls ist schlicht seine ungeheuere Belanglosigkeit. Ich lobe ja meistens wenn Aoyama vom Mord abrückt, aber hier wäre ein kleiner Mord echt Gold wert. Wieso sollte einem diese Geistersache denn auch interessieren? Selbst wenn ein paar riesen Idioten Schiss haben, ist es ja kaum boshaft, wenn man diese Streiche spielt.
        Gut, schlussendlich kann es durchaus sein, dass Conan einen zukünftigen Mord verhindert, aber bis dahin zuckt man einfach mit den Schultern als Leser.
      • Das Verhalten von Ran und Sonoko ist so unglaublich, dass ich völlig resignierend einfach drüber wegsehen werde. Dennoch die bislang dümmsten 3 Kapitel für Ran. Beim übernächsten Fall kommt sie mir aber nicht so leicht von der Angel :P
      • Das ist der erste Band wo Aoyama keine Figuren für's Schlüsselloch übrig hat und deshalb einen 1-Fall-Chara befördert. Ich habe so das Gefühl, dass Aoyama sich diese Kazumi noch für weitere Auftritte freihalten wollte, aber so richtig kommt sie nie wieder vor.
        Auch bezeichnend, dass wir uns die Köpfe über potenzielle Schlüssellochfiguren zerbrechen, wenn Aoyama auch einfach 1-Fall Charas aus 3-Kapitel-Fällen befördert.
      • Eigentlich völlig seltsam, dass Aoyama sich die Mühe macht Araide nochmal in die Story zu schreiben, nur damit er effektiv nie wieder vorkommt. Laut Wiki kommt er noch in einem Kapitel in Band 49 vor, aber sonst ist da ja gar nichts.
        Ich habe nicht wirklich etwas gegen ihn, bei seinem Debüt fand ich ihn eigentlich ganz cool, ein paar Auftritte hier und da, fände ich wirklich nicht verkehrt. Mit ihm könnte Aoyama sogar eine Figur haben, die mal einen Mord in der eigenen Familie wirklich verarbeiten muss, vielleicht ist aber auch genau das so eine Sache, die unser Autor nicht wollte.
      • Dafür dass der Fall so eine Grütze ist, finde ich eigentlich das Motiv gar nicht so schlecht. Wieder etwas, was diesen Fall mit dem nächsten verbindet.
      • Diese Jodie-Szene ist so eine der kleinen Szenen, wieso ich Jodie so sehr mag.
      • Etwas was mir immer mehr in diesem Reread auffällt, sind Conans Zweifel an Shihos wahrem Alter. Ich weiß viele "Fans" rollen da immer mit den Augen und verstehen nicht, was Conan da zu zweifeln hat, aber mir kommt immer mehr das Gefühl, dass Aoyama hier einen großen Twist vorbereitet. Problem ist nur, dass alles im Manga eigentlich wirklich darauf hindeutet, dass sie tatsächlich 18 ist, inkl. diverser Flashbacks.
      Die Vermouth Sache ist wirklich sehr spannend. God Chekhov meint ja, Vermouth hätte Ai bereits im Haido City Hotel als Shiho erkannt, aber dies beißt sich nicht nur mit dieser Szene, sondern auch schlichtweg mit dem Sinn von Vermouths Verkleidungsoperation. Wieso sollte sie sich als Araide ausgeben, wenn sie ganz genau weiß wo Sherry sich befindet?

      Jedenfalls dämmert mir so langsam die Wichtigkeit dieser halben Seite. Ich dachte eigentlich, Vermouth war an den Schulen um Sherry zu finden, aber Conans Gedankengang impliziert eigentlich, dass sie etwas völlig anderes erreichen wollte. Aber wie hat sie dann Sherry=Ai deduziert? Etwa nur aus dem ärztlichen Hausbesuch beim 4-Porsche-Fall?

      Ich werde aus der Stelle nicht wirklich schlau, eigentlich ist es offensichtlich wieso Vermouth sich als Araide ausgibt, sie will Sherry finden (kA wie Chekhov meinen kann, sie weiß es bereits seit dem Pisco-Fall), aber wenn das alles ist, braucht Aoyama Conan hier keinen großen Gedankengang zu geben. Irgendwas ist faul im Staate Dänemark... Irgendwas ist faul an den Teitan-Schulen...
      Than again, dieser Band ist ziemlich genau in der Mitte DCs aktuell gesprochen und dieses Mysterium ist nicht von der Sorte Koji Haneda, dass Aoyama mal irgendwo droppen konnte, um dann 80 Bände später sich zu denken "hey, jetzt pack ich den Haneda aus und alle feiern mich für die Weitsicht!" Außerdem darf man nicht vergessen, dass dieser Band der Anfang zur kurzen Nanatsu no Ko-Plotline ist, die Aoyama völlig gedroppt hat mittlerweile.

      Mysteriös das ganze...

      Angel-mir-einen-besseren-Krimi-Fall:
      • Yey, ein Mord! Leider ist der Fall nicht besser als der letzte.
      • Sogar bei 3 erwachsenen Anglern muss Aoyama noch einen Uni-Club reinsträuen, unglaublich.
      • Das einzig gute an dem Fall ist Shinichis Belehrung, dass menschliche Finger Fische verbrennen. Habe ich bestimmt schonmal gelesen, aber total vergessen.
      • Über Nanatsu no Ko habe ich ja schon oben was geschrieben, aber dass das ganze sogar seine eigene Mini-Plotline bekam, hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, naja kein Wunder, die Fälle sind ja auch total beschissen :D
      • Wie oben erwähnt, eig. ist das Motiv recht brauchbar, nicht völlig glaubwürdig, aber für Aoyama-Verhältnisse überdurchschnittlich.
      • Corab schrieb:

        Interessant ist höchstens, dass das Opfer überlebt und uns für noch einen Angel-Fall in Band 64 beehrt.
        Du meinst, das wird der selbe Chara sein in Band 64? Wusste ich gar nicht.
      Noch 'n Baseball-Fall:
      • Corab schrieb:

        Joa, das ist hier tatsächlich von allen in diesem Band abgeschlossenen Bänden der Highlight-Fall. Was natürlich nicht viel heißt, aber so schlecht ist er tatsächlich nicht.
        Doch ist er. Nur weil die anderen so ein Haufen Mist sind, macht das diesen Fall nicht besser. Immernoch schlecht bis argh unterdurchschnittlich.
      • Zwar geht es nicht wirklich um Baseball, aber es reicht um negativ erwähnt zu werden ^^
      • Corab mag es gut finden, ich jedoch habe mich furchtbar über die nächste Heuleinlage Rans aufgeregt. Es ist mir völlig egal, dass hier mal ausnahmsweise jemand realistisch auf Leichen reagiert, sie heult pausenlos rum und nachdem sie im Ghostbuster-Fall full-retard ging, darf sie sich am wenigsten Momente erlauben, die mich oder den Leser allgemein aufregen.
        "Oh ich wollte ihn für Mama fotografieren und jetzt reiht er sich ein in die Liste von mir gesehenen Leichen :(" BUHU!
      • Dieser Helfer des Okinawa-Kommissars erinnert mich an den Hodenkinnenjungen aus One Punch Man :D
      • Ein weiterer Kritikpuntk des Falls: Wenn Aoyama schon merkt, dass er Kogoro noch braucht und ihn nicht ausknocken kann, dann wäre eine Erklärung wieso Conan nicht genau das tut, ganz angenehm.
      • Kogoro an sich war aber stark am Ende und auch ziemlich cool wie er doch einen Gefallen für Eri machen wollte.
      • Corab schrieb:

        Was ich dagegen weniger cool finde, ist dieses "ruft einen Krankenwagen und die Polizei" als Verdachtsmoment.
        Ich bin mir ziemlich sicher, dass das des öfteren auch mal der Fall war ohne, dass man sofort verdächtig war.
      • Corab schrieb:

        was dann tatsächlich auch mal wieder ein guter Band wird.
        Hype! Nach diesem Band brauche ich dringend mal einen richtig guten DC-Band...
      Let the bullets rain.

      Heiji schrieb:

      Ein großes Problem dieses Falls ist schlicht seine ungeheuere Belanglosigkeit. Ich lobe ja meistens wenn Aoyama vom Mord abrückt, aber hier wäre ein kleiner Mord echt Gold wert. Wieso sollte einem diese Geistersache denn auch interessieren? Selbst wenn ein paar riesen Idioten Schiss haben, ist es ja kaum boshaft, wenn man diese Streiche spielt.
      Gut, schlussendlich kann es durchaus sein, dass Conan einen zukünftigen Mord verhindert, aber bis dahin zuckt man einfach mit den Schultern als Leser.

      Naja, ist wohl eine kulturelle Sache. Das eine Schule sieben Mysterien hat, ist ja in Anime und Manga ein weit verbreitetes Storyelement, wir hatten ja auch schon mal die sieben Mysterien der Teitan-Grundschule, in Kindaichi und Ranma kommt es auch vor, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Mir erscheint das auch immer etwas merkwürdig, aber die Japaner stehen scheinbar drauf.

      Heiji schrieb:

      Das ist der erste Band wo Aoyama keine Figuren für's Schlüsselloch übrig hat und deshalb einen 1-Fall-Chara befördert.

      Naja, wir hatten ja auch schon Midori Megure, Matsuda und Fusae im Schlüsselloch, die sind auch nicht viel mehr als 1-Fall-Charas.

      Heiji schrieb:

      Ich dachte eigentlich, Vermouth war an den Schulen um Sherry zu finden, aber Conans Gedankengang impliziert eigentlich, dass sie etwas völlig anderes erreichen wollte

      Ich hab diese ganze Szene später mit dem Mystery Train in Verbindung gebracht, als Yukiko Shinichis Schlussfolgerung, dass Vermouth das Schrumpfen von Conan und Ai vor der Organisation verheimlicht, erzählt. Vermouth hält das Schrumpfen vor der Organisation geheim und evtl. war die Wahl von Araide als Verkleidung ebenso wegen dieser Absicht erfolgt. Wenn Vermouth nur an Grundschulen gesucht hätte, hätte dies zumindestens wohl beim Boss (wahrscheinlich der Einzige, dem sie regelmäßig und ausführlich Bericht erstattet) Fragen aufgeworfen. Als Araide aber sah es so aus, als würde sie sich auf Oberschule(n) konzentrieren und konnte die Zeit an der Grundschule als Routinearbeit rechtfertigen, die sie zur Wahrung der Tarnung erledigen musste. Warum sie nicht sofort zugeschlagen hat, naja ... kein Plan. Aber hatte Ai nicht den Gesundheitscheck von Araide an der Schule verpasst? Oder bringe ich da etwas durcheinander? Hach ja, Vermouths Handlungen und Beweggründe ... spannend und frustrierend, vor allem aber spannend.
      ~~
      Das einzige, was ich noch zum Angler-Fall sagen wollte ist, dass mich Haibaras bitchiges Verhalten gegenüber Shinichi in diesmal besonders angekotzt hat. Trotzdem fand ich ihren kleinen Moment am Ende, mit der menschlichen Wärme, die zuviel für sie ist, eigentlich ganz gut. Anders als manch anderer innerer Monolog von Haibara fand ich das hier am Ende nicht übertrieben, sondern angenehm melancholisch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Serinox“ ()

      Serinox schrieb:

      Naja, wir hatten ja auch schon Midori Megure, Matsuda und Fusae im Schlüsselloch, die sind auch nicht viel mehr als 1-Fall-Charas.
      Doch, das sind sie, und das weißt du auch. Kazumi ist ein Random-Girl, dass nie wieder auftaucht und keinerlei Verbindung zu irgendwas hat. Ihren Namen habe ich mir nur gemerkt, weil sie im Schlüsselloch ist. Matsuda ist essentiell für Satos Backstory und seine zwei (!) Fälle sind auch keine einfachen 3-Kapitel-3-Verdächtigen-Fälle. Fusae ist Agasas große Liebe und verdient allein deshalb ein Schlüssellloch, außerdem ist es offensichtlich, dass Aoyama ursprünglich mehr mit ihr plante. Und auch Midori hat eine wichtige Beziehung zu Megure, einer der Figuren mit den meisten Auftritten.
      Ansonsten könnte man jetzt auch sagen: "Kazumi im Schlüssellloch ist ja das selbe wie Tequila oder Pisco!" Aber das ist doch völliger Unsinn. Die einen sind Teil von Plotlines mit verschiedener Wichtigkeit, während Kazumi -wie mehrmals erwähnt- einfach eine 3-Kapitel-Verdächtige ist. Sogar die beiden Glasses von Band 71 und 72 sind wenigstens Teil des bis dato längsten Falls des Mangas und haben alleine deshalb schon ihre Daseinsberechtigung.
      Let the bullets rain.