Rum

      dccd schrieb:

      A Cop or Agent wouldn't allow that, just to see Conan solve the case in front of her."
      Kir hätte Domon ohne Jodies und Conan Eingreifen sterben lassen. Wenn sie CIA-Agentin ist - wie von mir im Kapitelthread spekuliert - wäre das Verhalten also denkbar.

      Abgesehen davon war die Aussage des Täters uneindeutig. "Es wird das letzte Abendessen sein" - das kann man auf 1000 Arten interpretieren. Was hätte sie tun sollen?
      Kapitel 980 legt nahe, dass es für Rum 3 Verdächtige geben wird.
      Kuroda, Rumi oder Wakita.

      Ich tippe ja darauf:
      Kuroda = Chef von Amuro in der Sicherheitspolizei
      Rumi = CIA-Agentin, die auf Conan aufmerksam wurde bzw. Freundin von Kohji Haneda
      Wakita = RUM.

      Was mir auf jeden Fall noch gefallen würde, wäre wenn sich Kuroda doch als Rum herausstellt und Wakita ein weiteres Mitglied der Organisation ist.
      Das wäre ein schöner Kontrast zum Bourbon-Arc, wo dann alle 3 Kandidaten dann eigentlich zu den Guten gehören. So hätte man zwei neue Feinde und mit Rumi nur eine Verbündete. Das wäre gut für das Gleichgewicht, denn jetzt sind mir die Guten zu sehr in der Überzahl.
      Aber zweifelhaft, ob Gosho dies tun wird.
      Mit CIA=Gut wäre ich vorsichtig, immerhin haben sie ja weiterhin eher eine zweifelhafte Rolle im Manga, die noch nicht ganz geklärt ist. Das würde es aber weiter interessant machen, dagegen wäre ich sicherlich nicht. Auch die Idee, dass sich hier gleich drei Charaktere als Feinde herausstellen (oder als Gegenspieler, das CIA muss ja nicht unbedingt böse sein, sondern einfach Ziele verfolgen, die sich nicht mit denen Shinichis oder des FBIs vereinbaren lassen), finde ich echt nice. Wär schön, wenn Gosho das raushauen würde, der Kontrast wäre tatsächlich sehr schön, weil es dann nicht langweilig ist, dass er nochmal das Dreierschema nimmt und gleichzeitig würde er der stark geschwächten BO Riege (geschwächt, weil jeder zweite ein Noc ist) endlich mal wieder Mitspieler verleihen. Das hat sie auch arg nötig nach dem Akai-Familien-Arc, der ja mindestens Shukichi und vll auch Mary als weitere Mitstreiter eingeführt hat (und wenn Gosho nicht so ein Problem damit hätte, auch mal die Töchter starker Frauen stark zu machen, hätten wir sogar Masumi, aber ich glaube leider nicht mehr dran -.-).
      ~Don't assume your dreams are just fantasy.

      If you can imagine a world, believe in it...and dive in.~
      Um hier auch nochmal offiziell Stellung zu beziehen; ich habe zwar keine solide Theorie, aber mein subjektiver Wunschkandidat ist, wie im Thread zu den aktuellen Kapiteln bereits erwähnt, tatsächlich Kuroda. Er wäre eine körperliche und geistige Kraft, soweit man das bisher sagen kann, die sich ziemlich gut als Nummer 2 einer solchen Organisation machen würde und dem ich auch das verräterische Charakterdesign nicht übel nehmen würde, weil er als rechte Hand des Bosses einfach was hermacht. Wie ich finde.

      Ich fasse meine Gedanken einmal zusammen; einiges davon wurde auch schon zur Genüge von anderen im Web genannt:

      Detektiv Conan (Manga), Band 86, Fall 2, Seite 18 (File 906, Seite 2) schrieb:

      Ai Haibara: „Ich sagte doch eben, ich habe Rum nie getroffen. Ich kenne nur vage Gerüchte von damals, das taugt leider für keinen Steckbrief! Ein kräftiger Hüne. Ein femininer Mann. Ein älterer Herr. Such dir was aus.“
      • Er hat graues Haar = ein älterer Herr.
      • Er trinkt gerne Kōcha - schwarzen Tee - der in Japan wohl als eher feminin empfunden wird = ein femininer Mann.
      • Der kräftige Hüne sollte selbsterklärend sein.
      Die eine Gemeinsamkeit, an die sich alle in der Organisation erinnerten oder die am ehesten die Runde machte, war, dass eines seiner beiden Augen fehle und durch eine Prothese ersetzt wurde:

      Detektiv Conan (Manga), Band 86, Fall 4, Seite 68 (File 908, Seite 16) schrieb:

      Ai Haibara: „Da fällt mir wieder ein, was alle über ihn gesagt haben... Dass ihm eins fehle!“
      Conan Edogawa: „Ihm?“
      Ai Haibara: „Rum! Bei einem Unfall soll er ein Auge verloren haben. Ich weiß nicht welches, aber eines seiner Augen ist... ein künstliches Auge!“

      In den jüngsten Kapiteln gab es dieses Panel aus den Raws:



      Und:

      Corab schrieb:

      Also am Ende des Kapitels wird aber der Begriff "義眼の男" - "Mann mit der Augenprothese" verwendet.

      Geht man jetzt einmal rein hypothetisch davon aus, Kuroda wäre RUM und er treibt sich da - eventuell auch noch ohne seine Brille - schwarzen Tee trinkend in Organisationsgesellschaft herum, bin ich mir ziemlich sicher, dass die meisten Mitglieder sich primär an die markante weiße Augenprothese erinnern würden. Würde man sie dann danach fragen, woran sie sich noch erinnern würde es wohl diversifizierter ausfallen: Manche würden sich daran erinnern, dass er schwarzen Tee trank und ihn als eher femininen Mann bezeichnen, manche an sein leicht älteres Gesicht samt der grauen Behaarung und ihn als älteren Mann benennen und wieder andere sich seine kräftige, hünenhafte Gestalt merken und diese als identifizierenden Faktor nennen. Es würde also denke ich in der Hinsicht passen.

      Dass er Ai Haibara nicht als Shiho Miyano erkannte - was diese ja selber auch explizit ansprach - könnte eventuell mit der Komageschichte zusammenhängen (die auch eine recht banale Erklärung für sein plötzlich erneutes Aktivwerden liefern würde; vorausgesetzt natürlich, es war kein Fake-Koma ála Kir) und zu der Yui Uehara hinzufügte, dass Kuroda nach wie vor einige Erinnerungslücken habe. Möglicherweise gehört hier das Gesicht von Shiho Miyano, beziehungsweise die Fähigkeit, dieses sofort mit dem kindlichen Gesicht Ais zu assoziieren, dazu; schlussendlich sagte sie selbst, RUM nie getroffen zu haben und auch Pisco musste erst einmal in seinem Notebook nachschlagen und das Foto von Shiho aus der Datenbank mit Ai abgleichen, um sich ganz sicher zu sein, dass es sich wirklich um sie handeln muss.

      Persönlich denke ich, dass er genau die bedrohliche Person ist, die auch schon danach aussieht; über die Intelligenz, als auch vermutliche Stärke verfügt und in der Machtposition ist, um Conan und seinen Verbündeten wirklich gefährlich zu werden - genau das, was die Organisation endlich wieder einmal braucht; erst recht als "second-in-command".

      Meine persönliche Spekulation geht derzeit in die Richtung, dass es sich bei Rumi Wakasa tatsächlich um "Asaka" von vor 17 Jahren handelt und sie in irgendeiner eng(er)en Beziehung zu Koji Haneda stand (eventuell gehen Yunnies Ideen in ihren TNs schon in die richtige Richtung, mit Freundin oder Schwester) und er und Amanda Hughes sie entweder als Bodyguard engagierten oder sie tatsächlich nur als "Bodyguard" ausgegeben wurde, damit sie ihn einmal begleiten und mit auf das Hotelzimmer kommen kann (notfalls mit einer Demonstration ihrer aggressiven Kämpfernatur, was natürlich die Glaubwürdigkeit erhöht XD) - möglicherweise war auch Amanda hier die treibende Kraft, die keine Unbefugten beim Treffen dabei haben wollte. Ohne weitere Hinweise ist das natürlich schwierig.
      Letzten Endes kam es zu einem Angriff der Organisation in Form von RUM, bei welchem Amanda und Koji ihr Leben verloren und möglicherweise auch ein Handgemenge zwischen Asaka, sprich Rumi (wenn sie denn wirklich so heißt), und RUM, im Rahmen dieser Spekulation Kuroda, ausbrach. Allerdings konnte sie entkommen und tauchte ab, womit RUM natürlich ein bedeutsamer Zeuge des ganzen Vorfalls entkam, was Gin bis heute dazu veranlassen könnte, RUM vorzuwerfen, den Mord vor 17 Jahren verbockt zu haben. Koji hinterließ in seinen letzten Zügen - vielleicht als RUM gerade mit Asaka beschäftigt war - seine Sterbenachricht auf die selbe Weise wie im Fall mit Agasas lustiger Bastelschere und wollte damit möglicherweise nicht auf "Asaka = RUM" verweisen, sondern auf "Asaka & RUM" als die beiden Überlebenden des Hotelereignisses.

      Öh, die Gedanken zur gegenwärtigen Handlung kreisen in etwa in der Richtung, dass in Kuroda durch Rumis Foto eventuell etwas "getriggert" wurde, das er (vielleicht erneut durch das Koma) vergaß und stellte zu Beginn von File 987 noch einmal Nachforschungen zu dem Fall vor 17 Jahren an. Als Shiratori ihm dann verriet, dass diese als Ersatz für Professor Agasa fungieren und mit den Detective Boys zum BBQ Campingplatz fahren wird, hat sich Kuroda auf den Weg dorthin gemacht, um in seiner wahrscheinlich teuren Jacke die Natur zu genießen und Forellen zu angeln Rumi zu konfrontieren bzw. provozieren und seinen Verdacht zu bestätigen, dass sie die Asaka von damals ist. Dieser ganze gekünstelte Fokus auf ihre angeblich plötzliche Einäugigkeit und ihr nun fast permanenter "Aggro-Modus" wirken da eher wie eine Ablenkung von Kuroda weg auf mich, die anders zu interpretieren sein könnten.
      Möglicherweise erkennt sie in ihm den RUM von damals oder hat eine starke Vermutung, um wen es sich bei ihm handelt und ist deswegen so enorm angespannt. Conan fiel auch auf, dass sie etwas in ihrer rechten Hosentasche umklammert hielt und vielleicht ist an der Idee einiger, dass sie da ein Andenken an Koji, wie ein Foto, einen Spielstein oder ähnliche Memorabilia festhält, etwas dran. Das Ganze wäre dann derzeit vielleicht so eine Art subtiles Machtspielchen, wo sie ihn nicht offen vor allen als RUM enttarnen kann, ohne selbst dabei aufzufliegen und umgekehrt und er versucht jetzt heraufzuprovozieren, dass sie sich selber verrät.

      Mir ist bewusst, dass diese Ideen die ganze Involvierung der Akai-Familie in den Haneda-Plot auslassen, die bereits impliziert wurde... Ich vermute die Verbindung ist da vor allem (oder sogar nur) durch Shukichi gegeben, der Koji ebenfalls sehr nahe stand. Allerdings war da ja noch etwas mit Tsutomu, hm. Und was Wakitas Rolle wäre... da hab ich gerade keine konkreteren Einfälle. Vielleicht sind einige der Benutzer in den vor allem englischen Foren da einer ganz interessanten Sache auf der Spur, die vermuten, dass er ebenfalls ein Angelprofi Organisationsmitglied ist, das RUM nicht leiden kann und ihm seine Stellung als des Bosses rechte Hand neidet. Keine Ahnung.
      Naja, sagen wir einfach noch einmal, dass das mein Wunschdenken zu diesem Zeitpunkt ist. :D Wahrscheinlicher ist wohl (leider?) eher, dass Kuroda tatsächlich ein Kommissar ist, der sich mit dem Fall von vor 17 Jahren befasst, persönliche Recherchen angestellt hat und Rumi deswegen treffen wollte. Es ist spät und ich wollte das nur mal eben loswerden. XD
      Also zunächst einmal möchte ich anmerken, dass mir Kuroda in seiner jetzigen Position auch als Rum gefallen würde, zumal die mEn wahrscheinlichste Alternative mit Wakita nun nicht gerade sonderlich attraktiv erscheint (no pun intended). Dennoch gibt es ein paar Punkte im aktuellen Fall, die mEn gegen Kuroda sprechen. Da ist zum einen seine Absicht Rumi zu treffen. Kuroda als Rum müsste eigentlich in einem so offensichtlichen Bezug auf Rum in Rumis Namen eine Falle wittern, weshalb es mir etwas riskant erscheint, dass Kuroda als Rum dort ganz alleine auftaucht. Btw. selbst wenn Kuroda sich aufgrund seines Komas nicht an Shiho erinnern kann, müsste er doch eigentlich über ihr Verschwindenoch informiert worden sein. Ein dritter Punkt ist mehr erzählerischer Natur. Wir bekommen zu Beginn des Falls eine Andeutung, dass Kuroda in den Haneda-Fall verwickelt war. Ich weiß nicht ob das aus Gosho Perspektive Sinn macht dem Leser dieses zu verraten, wenn Kuroda Rum ist. Ein vierter Punkt wäre das angesprochenen Koma. In Kurodas Debüt wird vermutet, dass seine Augenverletzung mit dem Koma zusammenhängt, das wäre dann 10 Jahre her. Rumi reagiert aber auf die Bemerkung zur Augenprothese, was impliziert dass Rum schon vor 17 Jahren ein künstliches oder verletztes Auge hatte. Das basiert zwar auf Vermutungen, würde aber nicht passen wenn diese korrekt sind.
      Noch eine Vermutung, wer Kuroda sein könnte. Da Papa-Akai nicht beim FBI war, ist James Black als Freund und Geldgeber mEn nicht mehr ganz so wahrscheinlich wie lange angenommen. Diese Lücke könnte evtl. Kuroda füllen, zumindest ist es auffällig, daso sich Sera und Kuroda noch nicht begegnet sind. Das auch solche Nicht-Begegnungen ein Hinweis sein können, hat uns Gosho mit James Black und Narbenakai ja schon gezeigt.

      Spürnase schrieb:

      zumal die mEn wahrscheinlichste Alternative mit Wakita nun nicht gerade sonderlich attraktiv erscheint (no pun intended).

      Ich muss zugeben, dass ich Wakita auch praktisch nur aus dem subjektiven Grund heraus nicht als Nummer 2 der Organisation mögen würde, weil es halt schon ulkig wäre, einen Hitler-Sushikoch in dieser Position zu haben. Allerdings habe ich eben spaßeshalber einmal ein paar kleine Edits gemacht:





      Ich muss zugeben, sollten die, hm, prominenteren Merkmale seines Gesichtes doch Verkleidungsbestandteile sein, würde er nicht mehr ganz so lächerlich wirken. Na, mal sehen. :D

      Edit: Noch welche ergänzt. XD
      Sein Fangirly Mode ist aber nach wie vor ulkig anzuschauen. :)

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      Ich werde hier mal eine Zusammenfassung bezüglich Kanenori Wakita machen, wie ich sie bei Hyoe Kuroda bereits weiter oben brachte. Allerdings wird das hier keine "Wakita ist definitiv RUM"-Theorie, als mehr eine "Einige Gründe, wieso man Wakita vielleicht doch nicht so schnell aus dem Auge (pun not intended) lassen sollte, wie es bisher oft getan wurde (auch von mir)"-Zusammenfassung. Moment, das ist dann doch etwas zu lang...

      Außerdem möchte ich vorher anmerken, um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken, dass einige der hier genannten, möglichen Indizien nicht von mir sind, sondern von @Sephiroth und MeiTanteixX aus dem DCTP/DCW gefunden wurden.

      In Arbeit. (Zumindest werden dann und wann sicherlich ein paar Dinge angepasst und ergänzt.)
      • Das Offensichtliche zuerst: Kanenori Wakita ist ein einäugiger Mann, der sich selbst als wandernder Koch bezeichnet und den es momentan an das „Iroha Sushi angeschwemmt“ habe, nachdem der Sushiprofi, der vorher dort zubereitete, suspekterweise bei einem nicht näher definierten Autounfall verletzt wurde und wohl im Krankenhaus liegt.
      • Auf ihn stoßen Kogoro, Ran und Conan, nachdem Ersterer mit einem versehentlich aufgeschnappten Siegerticket für ein Verliererpferd gewinnt, das ganze 1.000.000 Yen wert ist (derzeit wohl knapp über 8.000 Euro). Dieses fischte er aus der Pfütze, nachdem er in eine unbekannte Person gerempelt ist und später wird vermutet, dass es sich hierbei um den Dieb des Falls gehandelt habe, was sich als falsch herausstellt, nachdem Ran aus Schuldbewusstsein das Ticket an die Frau zurückgeben will, die verneint, dass es ihres ist. Die ganze Sache endet tatsächlich recht offen: Man erfährt nie, wer der eigentliche Besitzer bzw. "Anrempler" an Kogoros "Unglückstag" war, der sich doch sicherlich so früh wie möglich auf immerhin eine Million Yen gemeldet hätte.
      • Was könnte Wakita nun mit dem vorherigen Punkt zu tun haben? Nun, aus seiner allerersten Deduktion, der Erklärung, dass er über Kogoros Wett- und Spielverhalten Bescheid weiß, ebenso wie dass er selber wohl die ganze Zeit über die Pferdewettrennen im Radio verfolgt habe, käme er als potentieller Initiator einer Manipulation in dieser ganzen ominösen Ticketsache durchaus in Betracht, weil er dann gewusst hätte, dass Kogoro in folge des Gewinns ins Iroha kommen wird, wo er selbst jüngst durch den ebenso ominösen Unfall seines Vorgängers eine Stelle erhielt.
      • Wakita stellt sich zwar einerseits als fanatischer Bewunderer Kogoros hin, der ihn sogar regelmäßig auf Kosten seines eigenen Gehaltes ins Iroha Sushi einladen will, lässt sich dann aber extrem schnell zu Aussagen mit enttäuschter Miene verleiten, wie dass der große Kogoro „not a big deal after all“ sei. Seine ganze Selbstdarstellung eines riesigen Fans, der bedingungslos alles für Kogoro tun würde, ihn dann aber wieder extrem anzweifelt und herausfordert, wirkt auf mich extrem schwammig; die letzteren Verhaltensweisen eher wie eine Provokation, um Kogoro zu testen. Oh und schön, wie diebisch er sich drüber freut, falls Kogoro ihm mal einen Mord zeigen könnte. :P Außerdem blickt Wakita ziemlich abschätzig drein, als Kogoro meint, der Fall sei unlösbar:



      • Und wo wir gerade beim Blick sind: Was zum Teufel ist mit Wakitas Blick los, als der "schlafende Kogoro" mit Reden beginnt? Das wirkt auf mich nicht mehr wie der Blick des männlichen Fangirls. XD



      • MeiTanteixX fiel auf, dass Wakita Kanenori seine Augenverletzung an der selben Stelle hat, wo auch Mary ihren Sohn Shuichi vor den Ereignissen der Rückblende am Strand im Streit verletzt hatte. Ich hab mir die Stelle dann noch einmal angesehen und mir fiel noch mehr auf: Shuichi bezeichnet die Technik seiner Mutter als "Messerhand" und bereitet später eine möglicherweise ähnliche, beidhändige Technik vor, als die Radaumacher Shinichi zuleibe rücken, mit dem Kommentar, dass er den Jungen in Ruhe lassen soll, wenn er nicht „beide Augen verlieren will“. Aber mehr noch, ist der Fall unmittelbar danach bereits Wakitas Debüt und mir fiel auf, dass er von den bisherigen Kandidaten der Einzige zu sein scheint, der eine linksseitige Augenverletzung zu besitzen scheint (Kurodas ist rechts und schaut eher nach Verbrennung aus und bei Rumi gehen die Andeutungen, dass irgendetwas mit einem Auge ist, auch immer auf das rechte) - genau da, wo Mary mit ihrer "Messerhand" offenbar reflexartig hinschlägt. Dass sie ihren Sohn nicht derartig schwer verletzt, dürfte klar sein, aber wie sieht es aus, falls es jemand wie Wakita wäre oder er sogar derjenige war, der ihr welches-Serum-auch-immer verabreichte, das sie schrumpfte - und sie wehrte sich im Todeskampf? Die bisher aus dem Nichts kommende und sinnlos wirkende Prügelszene zwischen Mary und ihrem Sohn hätte dann immerhin endlich einen narrativen Sinn, als Indiz bezüglich Wakitas Verletzung.
      • Apropos seine Augenverletzung: Sephiroth merkte an, dass er für jemanden, der diese Verletzung angeblich noch nicht lange hat, erstaunlich koordiniert vorgeht - er bereitet zu, serviert und bedient ziemlich gekonnt trotz einem Auge. Richtig augenfällig (sorry) wurde das Ganze für mich aber an diesem Punkt:



        Tut mir leid, aber ich glaube das könnte ich nicht einmal mit beiden gesunden Augen, und ich halte mich für eine Person mit guten Reflexen. :D
      • Und noch etwas zum Auge: Achtet einmal auf seine linke Augenbraue. Mir ist aufgefallen, dass diese, egal wie er schaut, niemals ihre Ausgangsposition wirklich zu verändern scheint bzw. sie sich seiner Mimik nicht anpasst. Am Besten erkennt man das bei Paneln mit seiner Frontalansicht, wo er sehr zornig oder mitleidig/traurig guckt - da macht die rechte Augenbraue alle nötigen Bewegungen mit, aber die linke nicht. Allerdings habe ich keinerlei Ahnung, was das bedeuten könnte. Ist durch die Verletzung seine gesamte Augenumgebung gelähmt? Wenn ja, auf was für eine Verletzung könnte das denn hinweisen? Im Kontext des möglichen Zusammenhangs mit Mary weiter oben sei angemerkt, dass Shuichis Verletzung sich auch knapp über und unter sein Auge erstreckte, eventuell hängt es damit zusammen, falls dem so ist?
      • Wie vorher im Thread bereits angedeutet: Bart, Zähne und eventuell die angeriebene Nase könnten eine improvisierte Verkleidung sein, wie passenderweise auch Sherlock Holmes sie in den Romanen und Kurzgeschichten desöfteren nutzte. Einige haben bereits angemerkt, dass gerade diese übertriebenen Zähne und das Oberlippenbärtchen fast schon nach Verkleidung schreien - und trotzdem hätten sie einen gewaltigen, verändernden Effekt. Nur um den Punkt noch einmal zu bekräftigen (und weil's vorher schon so schön war :p)




        Alleine durch diese geringfügige Änderung wirkt er wie ein völlig anderer Charakter.
      • Es gibt nach wie vor die Frage, über was Wakita am Ende von File 980 in der Zeitung liest. Kuroda liest sich eindeutig die Nachricht zu Rumis Heldentat auf dem Smartphone durch, aber Wakita liest die Zeitung (und damit möglicherweise keine brandaktuellen Ereignisse), dessen Schlagzeile uns nicht gezeigt wird und denkt sich, dass „this one [...] quite quick-witted“ ist. MeiTanteixX fiel auf, dass dies exakt die Beschreibung ist, die für Conan Edogawa im selben Fall als Begründung benutzt wird, wieso er Ikyuu-san („known for his wit“) spielen soll (Genta: „And you have your tonkatsu (cutlet)!“ - Conan: „It's tonchi (wit).“) Sowohl Conan als auch Wakita benutzen im Original das Wort „トンチ“ („tonchi“), was nahelegen könnte, dass Wakita eventuell über Conan liest. Nur wenige Kapitel vorher wurde erneut auf Conans Reputation als "Kid Killer" eingegangen (Fall um Gaito Hotta) - hat Wakita davon gelesen? Es würde zumindest Sinn machen, wenn sich Conans Ruhm diesbezüglich endlich einmal rächt.



      • Die üblichen, allseits bekannten Metaindizien: Das Pferd heißt "Darkest Nightmare", wie der kurz zuvor erschienene 20. Conanfilm, der auf Gosho Aoyamas obligatorischer Buntstiftzeichnung einen Nachtmahr, ein brennendes Albtraumpferd (kann man das so nennen? XD), zeigte - der Film in dem RUM erstmals "vorkam". Außerdem das Pferd "Pirate's Spirit" (パイレーツ スピリット Paireetsu Supiritto = Piratengeist/-spirituose, also "Rum") und die spätere Erwähnung des einen Verdächtigen, das heute die Episode von Kamen Yaiba laufe, in welcher „the second-in-command of the boss makes his appearance“! Natürlich ist hier immer sehr schwer zu beurteilen, was scherzhafte Anspielung ist, was Red Herring und was tatsächlicher Fingerzeig...

      Nun, unabhängig davon, ob Wakita nun RUM, ein anderes Organisationsmitglied (das eventuell mit RUM rivalisiert), ein Geheimdienstler oder etwas anderes ist - ich schätze es spricht sehr viel dafür, dass mehr hinter dem lustigen Sushikoch steckt, als er hergibt und dass er noch eine tragendere Rolle bekommt. Wie auch immer die dann aussieht.

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      @Puzzle: Vielen Dank für diese ausführliche Zusammenfassung der bisherigen Hinweise. Die Frage ob Gosho uns mit diesen Parallelen trollt, dürfte wohl auch die Frage nach Rums Identität beantworten. Drei Punkte möchte ich noch ergänzen, die für Wakita als Rum sprechen können.

      1. Wakita ist als einziger der Rum-Verdächtigen an Kogoro interessiert, eine aus Sicht der Organisation folgerichtige Handlung, zumal Kogoros Verwicklung in den Fall um Gaito Hotta der Organisation auch bekannt geworden ist. Außerdem sind sowohl Shiho als auch Akai offiziell für die Organisation tot und um die NOCs soll Gin sich kümmern. Da bleibt für Rum eigentlich nur noch Kogoro übrig. Interessant ist hier übrigens die Frage ob die Organisation eigentlich von Bourbons Aktivitäten in Kogoros Umfeld weis, falls nicht bietet sich auch hier ein potentielles Konfliktfeld.
      2. Bislang wissen wir von Wakita noch nichts um eine Verwicklung in den Fall mit Koji Haneda (die vermutlich das verbindende Element der drei Verdächtigen sein wird) vor 17 Jahren, was erzählerisch durchaus sinnig wäre, wenn er Rum ist, sprich seine Verwicklung zuletzt aufgedeckt ist. Mit diesem Punkt korreliert auch die noch nicht stattgefundene Begegnung zwischen Wakita und anderen Rum-Verdächtigen, wie es sie jüngst zwischen Kuroda und Rumi gab.
      3. Als einzigen der Verdächtigen ist Ai Wakita bislang nicht begegnet. Zwar könnte Rum, für den Fall dass er/sie Kuroda oder Rumi wäre, ein Motiv haben Shiho zunächst am Leben zu lassen, aber es ist doch fraglich ob Rum es dann zulassen würde, dass ausgerechnet Bourbon und Vermouth in dem Rockstar-Fall ermitteln, von denen ja die nachweislich falschen Informationen stammen.
      Im dctp habe ich von einer neuen Theorie, wer Rum sein könnte, gelesen. Da in diesem Forum noch nichts dazu steht, möchte ich das hier auch einbringen.

      Laut dieser Theorie bedeutet die Todesnachricht von Kohji nicht "ASACA RUM" sondern "Chikara Katsumata". Das ist der berühmte Shogi-Spieler gegen den Shuukichi seinen Meijin-Titel verliert.
      Diese Interpretation der Todesnachricht kommt daher zu Stande, dass Kohji eine Schere in Händen und zwei Shogi-Steine.
      Im letzten Heiji-Fall mit Okita kam ja die Bezeichnung "KATTA" für Schere vor. Zusätzlich könnte Kohji den Turm (jap. Hisha, Abkürzung HI) und den König (Abkürzung K) in seiner Hand umschlossen hatte.
      So haben wir die Buchstaben HIKATTAK und ASACA RUM vom Spiegel, was eben "CHIKARA KATSUMATA" ergeben könnte.

      Die Shogi-Steine wurden nicht gefunden, weil vermutlich Rumi sie genommen hat und seither in ihrer Hosentasche aufbewahrt.

      Ich habe die Theorie etwas abgekürzt, im englischen Forum ist dies viel detaillierter beschrieben. Bei wem Interesse geweckt wurde, sollte es dort nachlesen.
      Also ich muss sagen, dass ich das zu umfangreich und weit hergeholt finde.
      Selbst für eine Todesnachricht bei DC ist das viel zu komplex. Das setzt voraus, dass Kohji Haneda nicht nur Kansai spricht, sondern auch voraussetzt, dass noch jemand dort in Amerika Kansai spricht.
      Von Schere auf Cutter zu kommen ist schon absurd. Auf "KATTA" zu kommen ist in dem Kontext komplett absurd. Heiji als "Muttersprachler" hat ja ewig gebraucht, darauf zu kommen und das war in einem gesprochenen Kontext. Aus "Schere" die Buchstaben "KATTA" zu extrahieren ist schon harter Tobak. Außerdem sind das schon krass viele Bausteine für den Code. Abgesehen davon, dass es absolut absurd ist, sowas in der kurzen Zeit zu kreieren. Man muss sowohl die Steine, als auch dieses "KATTA" Ding, als auch das mit dem Spiegel entschlüsseln und Kohji muss von ausgehen, dass der Ermittler erkennt, dass genau diese 3 Sachen relevant sind.
      Also für mich ist das eine ganz nette Idee, aber viel zu komplex, selbst für eine Todesnachricht bei Detektiv Conan.
      Wenn rauskommt, dass Kohji Kansai spricht, halte ich es für ein wenig realistischer, aber auch dann ist es noch hart unwahrscheinlich.

      Absinth schrieb:

      Im dctp habe ich von einer neuen Theorie, wer Rum sein könnte, gelesen. Da in diesem Forum noch nichts dazu steht, möchte ich das hier auch einbringen.

      Es ist zwar keine Theorie, aber angesprochen wurde der Punkt hier doch einmal vor knapp 2 Jahren im Zusammenhang mit dem Schlüsselloch von Band 85. Es wundert mich btw. ein wenig, dass dieser "offenkundige" Hinweis in der Theorie nicht auftaucht. [Das mit den offenkundigen Tatsachen ist ja so ein Fall für sich - Sherlock Holmes lässt grüßen ^^]



      Dennoch sind die Argumente ansonsten schlüssig, zumal Katsumatas Rolle in der Story so richtig m.E. noch nicht erklärt worden ist. Es hätte auf jeden Fall einen Reiz wenn Gosho sein Drei-Kandidaten-Shema durchbrechen würde.
      Wenn schon auf alte Beiträge verwiesen wird, möchte ich nochmal auf einen möglichen Meta-Hinweis aufmerksam machen, die Gosho ganz gerne mal einbaut. Als Ai über das besondere Merkmahl von Rum grübelte schloss sie ihr rechtes Auge, was zumindest auf diese Darstellung Katsumatas im SL zutreffen würde. Also in dem Sinn, dass das rechte Auge das verletzte sein würde.


      TheDetective schrieb:

      Das setzt voraus, dass Kohji Haneda nicht nur Kansai spricht

      Ne, eher im Gegenteil. "KATTA" sagt man ja in Tokio zu einem Cuttermesser und in Kansai wird es auch für Oberhemden benutzt, weswegen Heiji ja eben darauf kam, dass das Opfer im letzten Fall nicht von einem Cuttermesser geredet hat, sondern von einem Hemd.

      Spürnase schrieb:

      Es wundert mich btw. ein wenig, dass dieser "offenkundige" Hinweis in der Theorie nicht auftaucht

      Naja, im Schlüsselloch ist auch komisch wie im Manga sonst nicht; die Augenform ist nicht ganz perfekt identisch, aber naja, die Pupillen sind es zumindestens mMn:

      Sieht für mich eher so aus, als hätte Gosho einfach bei der Schlüssellochzeichnung ein bisschen gepatzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Serinox“ ()

      Serinox schrieb:

      Ne, eher im Gegenteil. "KATTA" sagt man ja in Tokio zu einem Cuttermesser und in Kansai wird es auch für Oberhemden benutzt, weswegen Heiji ja eben darauf kam, dass das Opfer im letzten Fall nicht von einem Cuttermesser geredet hat, sondern von einem Hemd.
      Achso ja stimmt. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass der Schluss von Schere auf KATTA ziemlich viel von US-amerikanischen Ermittlern erwartet ist. Vorallem wenn es nur 1/3 der Todesnachricht ist.

      Hm, interessant ist die Idee auf jeden Fall. Ich würde TD zwar zustimmen, dass die Sterbenachricht den amerikanischen Ermittlern etwas zu viel Shogi-Fachwissen abverlangt, aber es ist ja auch nicht zwingend gesagt, dass sie sich an die amerikanische Polizei gerichtet hat. Da Rumi höchstwahrscheinlich einen der Shogi-Steine besitzt, war sie wohl auch am Tatort und ist damit aus meiner Sicht die wahrscheinlichere Adressatin der Nachricht. In diesem Fall ist die Nachricht zwar immer noch recht komplex, aber für DC-Verhältnisse meinem Empfinden nach gerade noch so im Rahmen.

      In Rumis Vergangenheit gibt es ja auch noch eine Menge ungeklärter Fakten, aber die ihre offensichtlich Kampferfahrung deutet für mich darauf hin, dass sie auch aus einem Geheimdienstumfeld kommt, weshalb es Sinn machen würde, wenn Kouji ihr eine Nachricht hinterlässt.


      Was mich allerdings stört, ist, dass es unter dieser Interpretation der Nachricht überhaupt keine Verbindung mehr zu Rum gibt. Der Grund, warum Koujis Mord Rum nachgesagt wird, ist ja die Sterbenachricht. Aber wenn die Nachricht in Wahrheit auf Katsumatas Namen anspielt, kommt Rum doch überhaupt nicht mehr vor...

      Dass Rum der Mörder von Amanda und Kohji ist, wird nur durch Gins Aussage (für den Leser) bestätigt.
      Es war eh immer fraglich, wieso ein Shogi-Spieler von der Organisation weiß und dazu noch den Codenamen der Nr 2.
      Kohji hat den Mord an Amanda mitangesehen und wurde dann von Chikara umgebracht. Kohji kannte natürlich als Shogi-Spieler seinen Namen und dachte sich die Sterbenachricht aus.
      Dass Chikara gleichzeitig Rum ist und die Nachricht auch als "ASACA RUM" gelesen werden kann, ist natürlich riesiger Zufall.

      Aber DC und seine Zufälle ist ja eine besondere Beziehung, z. B. Akai-Familientreffen am Strand.

      Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass Chikara im Kapitel 899 erstmals vorkam, also genau ein Kapitel nach dem Ende der Scarlet Series und der ersten Erwähnung Rums.
      Könnte mir durchaus vorstellen, dass Gosho gleich beim ersten Kapitel den Gesuchten auftreten lässt, weil damit keiner rechnet.

      Ach stimmt, Gins Aussage gab es ja auch noch. Würde alles tatsächlich ziemlich gut ins Bild passen. Schlüsselloch, Shogi-Bezug und Zeitpunkt des Erstauftritts sind definitiv interessante Aspekte. Interessant wäre, warum Katsumata aus Gins Sicht einen Fehler bei Koujis Ermordung gemacht hat. Wenn die Sterbenachricht "ASACA RUM" wäre, wäre der Fehler wohl, dass er einen Hinweis auf die BO hinterlassen konnte. Wenn die Nachricht auf Katsumata anspielt, hätte Rumi sie ja aber zerstört, sodass Gin das eigentlich nicht denken sollte.


      Sonst wäre das einzige, was auf mich nicht ganz rund wirkt, die frühen Rum-Hinweise. Im englischen Wiki wird ja noch gemutmaßt, er könne wegen seines Tragens traditioneller Kleidung als alt eingeschätzt worden sein. Und die Tatsache, dass Shogi-Spieler auf ihr Äußeres achten, hätte ihm möglicherweise seinen femininen Ruf eingebracht. Aber da er ein relativer bekannter Shogi-Spieler ist, erscheint es mir unglaubwürdig, dass ihn innerhalb der BO niemand erkannt hat. Es ist jetzt kein kompletter Dealbreaker - vielleicht waren das alles einfach ahnungslose Shogi-Banausen - aber wirkt auf mich doch irgendwie unrund.


      Das Auge will auch nicht so recht passen. Im Schlüsselloch sieht es komisch aus, aber da das in den normalen Mangazeichnungen nicht reflektiert wird, haben wir zumindest gegenwärtig keine richtigen Hinweise auf ein Augenproblem...

      @Auge: Also prinzipiell würde ich Gosho ja bei der Erstellung der SL-Zeichnungen mehr Sorgfalt als bei einzelnen Panels unterstellen, aber in dem einen Panel, in dem Katsumatas Gesicht bei seinem zweiten Auftritt zu sehen ist, sind die Augen weitgehend ähnlich gezeichnet, was gegen das SL spricht. Andererseits ist es wiederum auch nur ein Panel, schwer zu entscheiden mMn.

      @Katsumata: Meine Hauptbedenken gegen Katsumata wären aber eher darin zu sehen, dass in dem Fall mit dem Fusae Brand-Glas der Name des Täters alleine aus den Buchstaben geschlossen wird, die auf dem Glas auch zur Verfügung stehen. Nimmt man die Analogie, die ja Conan und Shubaru herstellen für vollständig, müsste man in dem Fall von vor 17 Jahren auch mit diesen Buchstaben auskommen. Das Problem hier ist natürlich eine schlüssige Bedeutung jenseits von Rum=Asaka zu finden. Da ja vermutet wird Rumi könnte neben einem Shogi-Stein auch eine Scherbe des Spiegels in ihrer Tasche mit sich rumtragen, könnte - unter der Annahme dass sie Asaka ist – die Nachricht auf dem Spiegel an sie auch einfach RUM gelautet haben, ähnlich wie die Nachricht von Kir an Shubaru. Aber das sind mir eindeutig zu viele Annahmen hier^^

      @Allgemein: Das Problem ist ja eigentlich der Widerspruch, dass uns Rums Gesprächspartner mit seinem verletzten Auge ein klares Detail beschreiben, zugleich mit dem Rest aber vage bleiben. Eine einfache Erklärung wäre es, wenn Rum nur indirekten Kontakt zu anderen Mitgliedern hat und die Verletzung des Auges ein Gerücht wäre. Hier würde eine verstellte Stimme als Erklärung vollkommen genügen, zumal diese Kommunikationsmethode meine ich auch in Film 20 vorkommt. Durch den Kaufhaus-Fall mit den verschiedenen Beschreibungen des Verdächtigen liegt natürlich der Verdacht nahe, dass Rum doch in persona mit den Mitgliedern, die ihn beschrieben haben, in Kontakt tritt. Nun ist der Kontext, sowohl im Kaufhaus-Fall, als auch damals mit dem Ladendieb in Band 32/33, jeweils ein öffentlicher Raum gewesen. Also müsste es ja etwas geben, das im öffentlichen Raum klar auf eine Augenverletzung schließen lässt, zugleich aber weitere Details des Äußeren verbirgt. Eine solche Kombination könnte z.B. eine Augenklappe in Verbindung mit Berufskleidung sein, die viele Körpermerkmale wie z.B. die Haare verbirgt. Es dürfte jetzt klar sein, dass ich auf Wakita hinaus möchte, auch wenn seine Augenverletzung nicht zu diesem „schönen“ Meta-Hinweis mit Ais Auge passen würde.