Anokata

      Corab schrieb:

      Na ja, das Japanische kennt keinen grammatikalischen Numerus, weshalb man in den meisten Fällen aus dem Kontext schließen muss, ob Einzahl oder Mehrzahl gemeint ist. Meiner Meinung nach spricht hier der Kontext klar für Einzahl - es geht explizit darum, was passieren würde, wenn Takagi in Bezug auf die Telefonnummer ermittelt (die ja mutmaßlich einer konkreten Person zuzuordnen sein sollte) und Conan interpretiert die Aussage direkt so, dass Ai vielleicht wissen könnte, wer der Boss ist. Meiner Meinung nach gibt es also keinen Grund, bei der Übersetzung den Plural zu wählen.

      Gut damit wäre dann die Überlegung mit der Mitglieder-/Sponsorenliste obsolet, auch wenn mich eine Fehlübersetzung bei den Scans der älteren Kapitel auch nicht wirklich überrascht. Dennoch bleibe ich skeptisch ob Ai/Shiho die Identität des Bosses wirklich kennt, bzw. die Szene aus Band 46 so zu verstehen ist. Ein Grund ist der Fall mit den Zigaretten und Sternen aus Band 45/46. Dort wird zu Beginn und zum Ende des Falls ja auf Kurayoshi und die Tottori-Präfektur verwiesen. Vielen haben in Ais Reaktion ja ein Indiz, bzw. eine Bestätigung gesehen, dass sich der Boss in Kurayoshi/der Tottori-Präfektur aufhält und Ai dies weiß. Die zweite Interpretationsmöglichkeit, nach der Ai erkannt hat, dass Conan wiederum die Ähnlichkeit zwischen den Tastentönen der Mailadresse des Bosses und der Vorwahl der Tottori-Präfektur erkannt hat, wurde erst später von Gosho indirekt in einem Interview bestätig, nach dem die Tottori-Präfektur nichts mit der Organisation zu tun hat. Das schließt zwar nicht die Möglichkeit aus, dass Ai den Aufenthaltsort des Bosses kennt, aber dies geht nicht aus der Szene in Band 45/46 hervor, wie das vermutet worden ist. Dieser Troll liegt nur zwei Fälle vor der besagten Szene in Band 46, weshalb auch hier ein Troll eine mEn ernsthaft zu erwägende Möglichkeit ist.
      Ein zweiter, wenn auch schwächerer Punkt, wäre der Pisco-Fall, in dem Ai, im Bewusstsein nicht mehr entkommen zu können, Conan die Daten des APTX hinterlassen möchte bzw. auch einige Informationen verrät. Zusammen mit dem Umstand, dass in diesem Fall Shinichi die Polizei (am Ende des Falls) sogar in Anwesenheit und ohne erkennbaren Widerspruch von Ai über die Organisation ein wenig unterrichtet, legt den Verdacht nahe, dass Ai in der Situation mit den Daten Conan auch über die Identität des Bosses unterrichtet hätte, wenn sie diese kennt.

      Corab schrieb:

      Man könnte noch diskutieren, ob Conan den Namen des Cafébesitzers zwingend kennen muss?

      Das lässt sich wohl nicht präszise beantworten. Zumindest bis einschließlich Azusas Debütfall, wo Conan nach dem Grund für den Namen Café Poirot an sich fragt, kann man mEn durchaus vermuten das keine Bekanntschaft besteht und Conan den Namen nicht kennt. Aber alleine weil der Besitzer des Cafés als Krimi-Fan vorgestellt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass Conan dann keinen persönlichen Kontakt suchen würde, was die Kenntnis des Namens einschließt.
      Heute kam mir eine eigenartige Idee: Könnte Anokata vielleicht... Shiho Miyano sein?
      Nein, Moment, ich meine nicht die Shiho, die zu Ai Haibara wurde.

      „Puzzle, bist du besoffen? Geh ins Bett.“
      Geduldet euch noch einen Moment mit mir:
      • Mir fiel bei ein paar Recherchen ein, dass während des Falles um den Mord an Dejima angesprochen wird, dass Professor Atsushi Miyano sein Haus vor 30 Jahren von seinem eigenen Vater, also Shihos Großvater, übernommen hat. Und ich fragte mich: Wozu eigentlich die Information?
      • Dann fiel mir ein, dass Conan Edogawa und Heiji Hattori in Band 28 auf Bikuni (die "Insel der Meerjungfrauen") die ganzen alten Gästebücher durchgehen und Ersterer dort den Namen „Shiho Miyano“ (宮野 志保) erspäht, wobei er selber noch denkt „Shiho Miyano... Ist das nicht auch ihr wirklicher Name? Aber das kann nur ein dummer Zufall sein. Sie ist nicht der Typ, der sich wegen ewiger Jugend und Schönheit verrückt macht.“ ... Was, wenn er recht hatte, dass es nicht sie ist - aber mit dem dummen Zufall hingegen nicht?
      • Nach ein wenig Recherche fand ich raus, dass Shiho zwar normalerweise ein weiblicher Name ist, in der Schreibung „史峰“ wohl aber auch ein (zugegebenermaßen sicherlich extrem seltener) männlicher Name sein kann.
        • Ergänzung von Corab:

          Corab schrieb:

          Die Idee ist interessant, aber 志保 und 史峰 werden nicht gleich gelesen. Haibaras Vorname ist Shiho (しほ), während der andere Name Shihô (しほう) gelesen wird. Aber vielleicht könnte die Idee trotzdem funktionieren - es scheint nämlich auch eine Variante des Namens Shiho mit kurzem o zu geben, die ein Mann tragen kann. Diese wird 史歩 geschrieben und ich konnte zumindest einen männlichen Fotografen mit diesem Namen finden.

          In Anbetracht dieser Theorie würden vielleicht auch die Teases Sinn machen, die es zwischendurch in Bezug auf Shihos Alter gibt. Spontan fällt mir nur die Stelle ien, wo sie behauptet, sie wäre eine 80-jährige Oma, aber es gab noch andere Momente. Ich weiß, dass wir da zwischendurch während des Rereads drüber gestolpert waren, weil Shiho nicht viel älter als 18 sein kann, aber ihre Behauptung doch irgendwie verdächtig gemacht wird. Andererseits weiß ich nicht, ob ich es nicht als Cheating empfinden würde, wenn der Name mit falschen Kanji vorkam.

      • Ich denke es wird klar, worauf die Idee hinausläuft: Könnte Shiho Miyanos Großvater eventuell ein Kandidat für „a no kata“ sein und ebenfalls Shiho Miyano (allerdings als 宮野 史歩 geschrieben) heißen - ein Name, der dann nach ihm auf seine Enkelin übertragen wurde? Hat er den Namen damals absichtlich mit anderen Zeichen geschrieben, um „Brücken einzureissen“, wie Vermouth Anokatas Verhalten nennt? Und gab es in DC schon einmal einen Präzedenzfall für solche "Zeichenalternierungen" als (mäßige) Tarnung? Ein paar Sachen werden damit auch ganz reizbar:
        • Anokatas voller Name käme damit in der Tat wie versprochen vor - mehrmals als Name seiner Enkelin und einmal in anderer Schreibung, aber in Bezug zu ihm selbst, als Name im Gästebuch.
        • Seine Enkelin wurde nach ihm benannt - könnte das die bisher rätselhafte Bevorzugung in der Organisation, die Akemi nie zuteil wurde, erklären?
        • Ausgerechnet Akemi Miyano, Shihos Schwester, war es, die selber den Namen eines männlichen, älteren Professors, Masami Hirota (広田 正巳), übernahm - in ihrem Falle als Deckname (広田 雅美). Man beachte, dass Akemi hierbei die Kanji von „Hirota“ geändert hat. Möglicherweise war dieser "Namensklau" sogar nicht nur als Metahinweis gedacht, sondern sogar in-story bewusst von ihr gewählt, weil sie sich da am Beispiel ihrer Schwester und ihres Großvaters orientierte (dass dieser dabei Anokata sein könnte, muss sie ja trotzdem nicht zwingend wissen). Auf jeden Fall könnte das eine interessante Parallele ergeben; aber ob es so ist, kann ich ansonsten natürlich mit rein garnichts belegen.
        • Vermouth ist Anokatas „Liebling/Favorit“ - kann man hier eine Analogie zu Atsushi Miyanos Ehe mit einer weiteren westlichen Frau ziehen? Könnte der Sohn hier in irgendeinem Sinne nach dem Vater kommen? Machte der Vater sie vielleicht bekannt?
        • Wenn man davon ausgeht, dass Atsushi sein Haus vor 30 Jahren verließ wegen einer großen Forschungseinrichtung (die ja als die Organisation angenommen wird) und er da mindestens 18 war - wie seine Tochter - und somit mittlerweile 48 gewesen wäre - und man jetzt weiterspekuliert, dass sein Vater (also der hier gemutmaßte Großvater Shiho Miyano) bei seiner Geburt wiederum mindestens 18 war, wäre er mittlerweile an die 70 Jahre alt. Das ist durchaus ein Alter, was für Anokata in Betracht gezogen werden könnte, geschweige denn für das Projekt, das bereits „ein halbes Jahrhundert“ andauern soll.
        • Eher meta, aber: Conan hat sofort verworfen, dass es die Shiho ist, die er kennt und sie auch nie (on-panel?) auf den Eintrag angesprochen. Eventuell würde das zu weit im Plot vorgreifen, wenn er es täte und Ai etwas zu ihrem Opa erzählt?
        • Der emotionale Impakt wäre speziell für Ai sicherlich fast genauso schlimm wie in der verbreiteten Atsushi-Theorie: Jemand aus ihrer Familie ist der Kopf der Antagonisten in Detektiv Conan schlechthin, während es zusätzlich (mehr oder weniger) das ausgelutschte „Der Vater war's“-Klischee vermeiden könnte.
        • Noch mehr meta: "Shiho" ist ebenso der Eintritt in die Abstammungslinie eines Lehrers im Zen-Buddhismus („[...] becoming part of the dharma lineage of his or her teacher“).

      Wie man sieht, ist es eben nicht mehr als eine flüchtige Idee, die mehr aus Fragen als aus konkreten Aussagen besteht; aber ich wollte sie loswerden, ehe ich sie wieder vergesse.
      An die Japan(isch)-Experten hier: Wäre das mit dem Namen denkbar?
      An alle: Ist die Idee überhaupt erwägbar oder gibt es irgendeinen groben Schnitzer, der euch auf-/einfällt?

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      Die Idee gefällt mir; zum Japanischen kann ich zwar nichts anmerken, aber deine Theorie würde zumindest eine bessere Erklärung für Shihos Namen auf der Gästeliste liefern, als die alternative Theorie, nach der Shiho dort mit Gin (falls er denn tatsächlich Jin Kurosawa heißen sollte) im Auftrag der Organisation unterwegs war. Das hat mich nämlich immer gestört an der Sache: warum sollten Mitglieder einer Geheimorganisation mit ihrem echten Namen unterschreiben, selbst dann, wenn es nur auf einer Meerjungfraueninsel ist? Da Gosho ihren Namen erwähnt hat, ist ja zumindest sehr wahrscheinlich, dass das etwas mit dem Hauptplot zu tun hat und falls es sich bei der Person hinter dem Namen im Gästebuch um die Shiho handeln sollte, die später zu Ai geschrumpft wird, wäre sie ja ziemlich sicher im Auftrag der Organisation unterwegs (da sonst die Plotrelevanz fehlt, wenn sie nur mit Freunden Urlaub macht ^^ ). Das passt einfach gar nicht zum Stil der Organisation, die mit Codenamen die Identität ihrer Mitglieder verschleiern will und sogar in Funksprüchen mit Codewörtern arbeitet, dort mit dem Klarnamen zu unterschreiben. Sie hätten zwar wahrscheinlich nicht mit ihren Codenamen unterschrieben (das hätte Verdacht erregt, nehme ich an), aber doch zumindest mit erfundenen Namen.

      Wenn das aber tatsächlich Opa-Shiho war, der auf der Insel erste Nachforschungen angestellt hat (vielleicht sogar noch vor Gründung der Organisation), hätte er ja zu der Zeit keinen Grund gehabt, seine Identität zu verschleiern - oder die weibliche Schreibweise seines Namens war ihm als Schutz seiner Identität sicher genug.

      Grobe Schnitzer an der Theorie fallen mir zumindest nicht auf.
      Die Idee ist interessant, aber 志保 und 史峰 werden nicht gleich gelesen. Haibaras Vorname ist Shiho (しほ), während der andere Name Shihô (しほう) gelesen wird. Aber vielleicht könnte die Idee trotzdem funktionieren - es scheint nämlich auch eine Variante des Namens Shiho mit kurzem o zu geben, die ein Mann tragen kann. Diese wird 史歩 geschrieben und ich konnte zumindest einen männlichen Fotografen mit diesem Namen finden.

      In Anbetracht dieser Theorie würden vielleicht auch die Teases Sinn machen, die es zwischendurch in Bezug auf Shihos Alter gibt. Spontan fällt mir nur die Stelle ien, wo sie behauptet, sie wäre eine 80-jährige Oma, aber es gab noch andere Momente. Ich weiß, dass wir da zwischendurch während des Rereads drüber gestolpert waren, weil Shiho nicht viel älter als 18 sein kann, aber ihre Behauptung doch irgendwie verdächtig gemacht wird. Andererseits weiß ich nicht, ob ich es nicht als Cheating empfinden würde, wenn der Name mit falschen Kanji vorkam.

      Sephiroth schrieb:

      als die alternative Theorie, nach der Shiho dort mit Gin (falls er denn tatsächlich Jin Kurosawa heißen sollte) im Auftrag der Organisation unterwegs war.
      Glaube, Gosho hat mindestens bestätigt, dass mit Jin Kurosawa Gin gemeint war.
      Ob Jin Kurosawa Gins echter Name ist, also er in Wirklichkeit so heißt bzw. vor seinem Eintritt in die Organisation so hieß, ist meines Wissens nach nicht geklärt. Aufgrund der Ähnlichkeit der Namen Jin und Gin und weil man die Namen auch gleich ausspricht, besteht eine Verbindung und wie Corab schrieb hat Gosho bereits bestätigt, dass damit Gin gemeint ist und er mit Sherry auf Bikuni war. Es könnte natürlich schon sein echter Name sein, aber ich bezweifle das doch und gehe davon aus, dass es sich um einen Fake-Namen handelt.
      1.) Warum sollte ein hochrangiges Mitglied einer kriminellen Organisation, die mit Codenamen arbeitet, seinen wahren Namen in ein Gästebuch schreiben? Klar kann er nicht seinen Codenamen benutzen, aber ich gehe davon aus, dass er wohl kaum seinen echten Namen verwenden wird. Warum sollte er? Das wäre mMn zu riskant und die Organisation würde nicht so unvorsichtig handeln und Real Life-Namen ihrer Mitglieder in irgendwelche Gästebücher schreiben, selbst wenn es nur eine Insel wie Bikuni ist.
      2.) Ich will nicht endgültig ausschließen, dass Jin Kurosawa sein echter Name ist, die Möglichkeit besteht, aber das wäre mMn viel zu banal und ein zu großer Zufall, wenn dieser Jin bei seinem Eintritt in die Organisation genau den Codenamen bekommt, der seinem echten Namen entspricht. Als hätte Anokata gesagt: "Hmm, du heißt also Jin. Ich gebe meinen Agenten alkoholische Codenamen und weil der noch frei ist, heißt du ab sofort Gin. Muhaha, ich bin so ein Genie" xDDD :D Außerdem heißt kuro aus Kurosawa schwarz (so weit reichen meine Japanisch-Kenntnisse noch :D ) und wenn er in seinem echten Namen neben der Gin-Jin-Verbindung auch noch schwarz hätte, wäre das doch ein SEHR großer Zufall. Für mich klingt das also eindeutig nach einem Künstlernamen, den er als Tarnung auf Bikuni verwendet hat. Wäre mMn auch etwas zu absurd und unkreativ von Aoyama, wenn Gins echter Name Jin Kurosawa wäre, weil zu offensichtlich. Für diesen Fake-Namen kann er auf solche billigen Wortspiele zurückgreifen, aber sollten wir überhaupt jemals Gins Namen erfahren, dann wird das wohl nicht so ein lächerliches und viel zu offensichtliches Wortspiel ^^

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      by Beechan & Black organization member
      Großvater Shiho = Anokata-Theorie ist auf jeden Fall sehr interessant und es gibt darin kein großen logischen Fehler.

      Ein wichtiger Anhaltspunkt für diese Theorie ist ja das Gästebuch von Bikuni. Wenn man davon ausgeht dass Gin dieser Jin ist, bedeutet das, dass Opa Shiho mit Gin auf der Insel war.
      Wenn Anokata Gin anweist mit (vermutlich) falschen Namen zu unterschreiben, warum sollte dann ausgerechnet der Boss seinen echten Namen benutzen? Auch wenn Shiho in der weiblichen Form geschrieben wurde.

      Aber man kann natürlich argumentieren, dass die weibliche Schreibweise für ihn Tarnung genug war.
      Nichtsdestotrotz gefällt mir diese Theorie und sie würde die Organisation eng mit den Miyanos verbinden (was wohl nahelegend ist)ohne allzu klischeemäßig mit "Der Vater ist es" zu sein.

      Shinichi-Kun schrieb:

      Würde auch Jemand sein, der Ai schockieren würde.

      Ich hab dazu schon was an anderer Stelle geschrieben, weswegen ich das jetzt nochmal hier rauskrame:

      Dieses ganze "Haibara wird von der Identität des Boss überrascht sein" geistert ja schon lange durch das Fandom und wird auch von vielen gern zitiert. Allerdings gibt es dafür afaik keine Quelle. Ganz im Gegenteil, laut dem User/Übersetzer Startold auf DCTP kommt diese Aussage aus einem inoffiziellem Begleitbuch zum englischen Case Closed, laut denen Gosho das angeblich mal gesagt haben soll, aber bisher wurde dazu keine entsprechende Aussage o.Ä. in japanischen Interviews gefunden.

      Startold schrieb:

      The "Haibara would be shocked" thing came from an unofficial american book called the Case Closed Casebook, wich didn't mention any sources. I think we still haven't found any proof that Gosho ever said Haibara would be shocked. ^^'

      Startold schrieb:

      Yes. The thing that started this rumor is the Case Closed Casebook, an unauthorized book about Case Closed. Page 83 says the following:

      [The only other hint Aoyama has given so far is that 'It's someone Haibara would have never expected.']

      I'm not saying that Aoyama never said that, but from all the interviews I've read, in Japanese or in English, I never found this information. Fans have been looking for it since 2008, and no one has found any trace of that interview yet.

      Ich habe auch jetzt noch mal alle übersetzten Interviews überprüft, aber ebenfalls nichts gefunden. Von daher würde ich diese "Haibara wird geschockt sein"-Aussage, bis etwas gegenteiliges bewiesen wurde, als falsch ansehen.
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      Beitrag von „Shinichi-Kun“ ()

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      Corab schrieb:

      Die Idee ist interessant, aber 志保 und 史峰 werden nicht gleich gelesen. Haibaras Vorname ist Shiho (しほ), während der andere Name Shihô (しほう) gelesen wird. Aber vielleicht könnte die Idee trotzdem funktionieren - es scheint nämlich auch eine Variante des Namens Shiho mit kurzem o zu geben, die ein Mann tragen kann. Diese wird 史歩 geschrieben und ich konnte zumindest einen männlichen Fotografen mit diesem Namen finden.

      In Anbetracht dieser Theorie würden vielleicht auch die Teases Sinn machen, die es zwischendurch in Bezug auf Shihos Alter gibt. Spontan fällt mir nur die Stelle ien, wo sie behauptet, sie wäre eine 80-jährige Oma, aber es gab noch andere Momente. Ich weiß, dass wir da zwischendurch während des Rereads drüber gestolpert waren, weil Shiho nicht viel älter als 18 sein kann, aber ihre Behauptung doch irgendwie verdächtig gemacht wird. Andererseits weiß ich nicht, ob ich es nicht als Cheating empfinden würde, wenn der Name mit falschen Kanji vorkam.

      Mir ist da auch noch eine weitere Sache eingefallen, die möglicherweise einen Fingerzeig oder ein Foreshadowing im Kontext dieser Idee darstellen könnte:

      Ausgerechnet Akemi Miyano, Shihos Schwester, war es, die selber den Namen eines männlichen, älteren Professors, Masami Hirota (offenbar 広田 正美, siehe Beitragsende), übernahm - in ihrem Falle als Deckname (広田 雅美). Man beachte, dass Akemi hierbei eventuell sogar ein Kanji geändert hat, sofern die Schreibung des Professors so stimmt. Möglicherweise war dieser "Namensklau" sogar nicht nur als Metahinweis gedacht, sondern sogar in-story bewusst von ihr gewählt, weil sie sich da am Beispiel ihrer Schwester und ihres Großvaters orientierte (dass dieser dabei Anokata sein könnte, muss sie ja trotzdem nicht zwingend wissen). Auf jeden Fall könnte das eine interessante Parallele ergeben; aber ob es so ist, kann ich ansonsten natürlich mit rein garnichts belegen.

      Quelle zur Schreibung des Professors: Prof. Masami Hirota | Detective Conan Wiki | Fandom powered by Wikia (Spanisch)
      Kann jemand bestätigen, ob dieser im Original tatsächlich mit einem anderen Kanji geschrieben wird? Die Namensübernahme einer Miyano-Tochter von einem älteren Herren durch Änderung eines Kanjis würde im Rahmen der bisherigen "Shiho Miyano"-Idee schon arg passen, aber ich finde garnichts weiter zu seiner Schreibung im Web und im Manga wurde das Namensschild durch die lateinische Schreibung ersetzt... Allerdings würde eine andere Schreibung auch erklären, wieso bei Conan nicht sofort der Groschen fiel in Band 18... Hm.

      Edit: Dank Spimer habe ich jetzt die korrekte Kanjischreibung von Professor Masami Hirota - diese lautet 広田正巳. Die spanische Quelle hatte also leider die falsche Schreibung.

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